Hat der Makler Anspruch auf Provision?

3 Antworten

Na klar, der hat die Wohnung nachgewiesen.

Wenn alle so vorgehen würden und den Makler umgehen wollten nachdem er die Werbung gemacht udn den Kontakt hergestellt hat, dann könnten sich ja gleich alle makler als gemeinnützige unternehmen anmelden und sich bei Jobcenter für Hartz IV anstellen.

Ich denke, das sollte der eigentliche Anbieter mit dem Makler selbst regeln. Wenn der Anbieter ohne weitere Hilfe die Wohnung selbst losgebracht hat. Ein Anspruch hat der Makler in jedem Fall. Kommt nur noch drauf an auf was.

Anspruch auf Gebühr von wem? Meiner Meinung nach ist die Frage nicht genau gestellt. Normalerweise zahlt der Mieter die Maklergebühr, an ihn hat der Makler wohl in diesem Fall keinen Anspruch, da er mit ihm keinen ausdrücklichen Vertrag abgeschlossen hat. Die andere Frage ist, wie der Vertrag mit dem Vermieter aussieht und ob er von diesem Gebühren fordern kann.

Haftet Makler bei zu geringer Miete?

Auch ein Mietfall aus der Praxis, genau gesagt von gestern. Ich sondiere einen Wohnungsmarkt und sehe die Anzeige eines Maklers, der eine Wohnung in einem Haus vermietet, in dem ich gerade zwei Wohnungen verkaufe.

Laut Mietspiegel ist auf 9,80 €/qm erhöhbar. Derzeit üblich sind für Wohnungen ohne Balkon bei der Neuvermietung 10 €, mit Balkon oder renoviert werden gut 10,50 € aufgerufen. Ich kenne die Zahlen, weil ich in dem Objekt schon Mieten erhöht habe.

In der Anzeige werden für eine frisch renovierte Wohnung mit Balkon und moderner Einbauküche 7,0 €/qm verlangt. Weil ich in dem Jahr die Wohnung direkt darüber verkauft habe, kann ich auch die eine Etage darunter einschätzen. Sie ist wenigstens 10,50 €/qm wert.

Ich maile den mir bekannten Eigentümer (der 300 Km weit weg wohnt und sich nicht darum kümmert) an und teile ihm das mit. Der mailt mir zurück, dass das Mail einen Tag zu spät kommt. Der Vertrag ist schon abgeschlossen. Es hätte ihn auch gewundert, wie schnell es ging aber er hätte sich auf den Makler verlassen.

Es geht um monatlich exakt 200 € Kaltmiete. Auch wenn er bis an die Grenzen erhöht, dauert es wenigsten sechs Jahre, bis er eine ortsübliche Miete bekommt. Dazu verschlechtert die niedrige Miete die Verhandlungsbasis bei einem eventuell beabsichtigten Verkauf. Ein Blick in Immoscout oder Immowelt hätte sowohl dem Eigentümer als auch dem Makler gezeigt, dass er wenigstens 3 €/qm zu niedrig liegt.

Kann der um ca. 5.000 € - vor Steuer - geschädigte Eigentümer etwas machen? Gibt es eine Haftung für Schlechtleistung bei einem Makler? Der Schaden ist sicher entstanden. Wie sollte man es angehen, dass er auch ersetzt wird? Ich gehe aufgrund der Anzeige davon aus, dass er im Alleinauftrag gehandelt hat.

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