Hat das Finanzamt bei der Reihenfolge der Verlustverrechnung recht?

2 Antworten

Verlustvorträge werden wie Sonderausgaben abgezogen.

Also sind erstmal positive und negative Einkünfte auszugleichen (soweit möglich). Erst dann werden Verluste aus Vorjahren abgezogen.

Das Finanzamt entschied nach Gesetzeslage.

Die Reigenfolge der Verlustausgleiche ist festgelegt, für die Begriffe einfach mal googeln:
1. horizontaler Verlustausgleich
2. vertikaler Verlustausgleich
3. Verrechnung mit Verlustrück- oder vorträgen

Ab wann muss ich mich beim Finanzamt als getrennt lebend melden?

Hallo, ich möchte eine Frage zur meiner derzeitigen Sitiation stellen. Ich und noch mein Mann haben uns entschlossen im September 2014 zu trennen nach einem Jahr, also September 2015 haben wir die Scheidung eingereicht, die es noch läuft. Jetzt diese Woche ist mein Mann offiziell ausgezogen. Wie sieht es bei uns steuerlich aus, mussen wir getrenntlebend ab September 2015 oder 2014 bei Finanzamt angeben? Werden die Steuerklassen erst ab Januar 2016 geändert oder müssen wir Steuererklärung für letzten 11 Monate machen und was zurückzahlen müssen? Ich bitte Sie so schnell wie möglich um eine Antwort, da ich heute bei FA war und Trennung ab 2014 angegeben habe, ob es richtig ist, wenn nicht kann ich das noch ändern? Danke für Ihre Antworten!

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Anspruch (Vorjahres-)Bonus Zahlung bei Kündigung

Hallo,

mal angenommen man bekommt für das Jahr 2014 einen Bonus abhängig vom Gewinn des Unternehmens. Die Höhe des Bonus wird allerdings erst Mitte des Jahres 2015 bekannt geben (da erst dann der genau Gewinn errecht wurde) und wird dann gegen September 2015 ausbezahlt. Besteht bei einer Kündigung des Arbeitsnehmers im 2015 ein Anspruch auf den Bonus aus dem Jahre 2014? (Im Arbeitsvertrag sind dazu keine weiteren Details fest gehalten)

Viele Dank und viele Grüße

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Zuflussprinzip/Abflussprinzip Möglichkeiten und Grenzen

Im vergangenen Jahr hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, außergewöhnliche Belastungen oberhalb der Grenze der zumutbaren Belastung gehabt zu haben.

Welche Kosten können als außergewöhnliche Belastung geltend gemacht werden:

  1. Arztrechnung aus dem Jahr 2013, die erst 2014 bezahlt wurde?
  2. Arztrechnung aus dem Jahr 2014, die erst 2015 bezahlt wurde (ist erst am 31.12. erstellt worden)?
  3. Arztrechnung aus dem Jahr 2014, die 2014 bezahlt wurde, aber 2015 durch die Krankenversicherung erstattet wurde.

Wenn ich es mit dem Abflussprinzip (es geht hier ja nicht um Zufluss) konsequent anwende, müsste es richtig sein: 1-ja, 2-nein, 3-ja. Liege ich damit richtig? Wenn nicht, wie müsste es sein?

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Antrag auf Ausstellung einer Verlustbescheinigung: sinnvoll oder nicht?

Hallo, folgendes Problem: Ende Dezember werden mir ca 90 Euro Zinsen von einem Tagesgeld-Konto gutgeschrieben werden. Bei der gleichen Bank habe/hatte ich auch ein Wertpapier-Depot (inzwischen alle Pos. verkauft). Unter dem Punkt "Steuern" wird dort aufgelistet: "Verrechnungstopf Allgemein: Nicht verrechnete allgemeine Verluste = 250 Euro". Mein Freistellungsauftrag i.H.v. 100 Euro wurde im Laufe des Jahres bereits voll ausgeschöpft. Konto und Depot bei dieser Bank will ich irgendwann im Laufe des nächsten Jahres auflösen. Bei anderen Banken habe ich in 2013 Gewinne mit Wertpapieren erzielt. Nun habe ich folgende Alternativen gemäß der Sachbearbeiterin: a) ich beantrage KEINE Verlustbescheinigung. Dann werden die Steuern auf die 90 Euro Zinsen am Jahresende mit den Verlusten verrechnet werden. Allerdings bleibt vermutlich noch etwas Verlust ungenutzt (250 - 100 Euro)?! b) ich beantrage EINE Verlustbescheinigung. Dann würden mir bei dieser Bank 25% Kapertragssteuer von den 90 Euro Zinsen abgezogen werden. Allerdings würden die 250 Euro Verlust im Rahmen der Einkommensteuerbescheinigung mit Gewinnen in Wertpapierdepots bei anderen Banken verrechnet werden. Welche Alternative ist sinnvoller: a) oder b) ? Für eine Antworten bedanke ich mich im Voraus!

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Ich bekam Krankengeld, dann wurde die Rente bewilligt, nun muss ich die Steuererklärung machen, wie läuft das steuerlich?

Hallo zusammen,

Wende mich an die Community, da ich nicht mehr durchblicke. Habe von März 2014 bis März 2015 Krankengeld erhalten. Dann wurde die Rente bewilligt, rückwirkend zum Juni 2014. Und jetzt muss die Steuererklärung gemacht werden für 2014. Ist es richtig, dass für 2014 nur das Krankengeld von März 2014 bis Dez. 2014 für den Progressionsvorbehalt einzutragen ist? Brutto selbstverständlich. Und wo muss ich dann die enthaltenen Beiträge für die Sozialversicherungen eintragen? Und dann das spannende Jahr 2015. In der Steuererklärung 2015 Rente und Rentennachzahlungen angeben, es zählt das Zuflussprinzip. Aber wie erreiche ich dann die Herabsetzung des verminderten Krankengeldes (durch die Rentenzahlung) für 2014, da dieser Steuerbescheid 2014 neu berechnet werden muss. Ich habe nichts verständliches für mich gefunden. Wie kann ich dem Finanzamt gegenüber den Nettobetrag des Krankengeldes nachweisen? Dieser ist anscheinend wichtig wie ich gelesen habe. Und wie beantrage ich dann nach 2015 die neue Berechnung für 2014? Wäre toll, wenn mir jemand von Euch kurze, klare Ansagen zu diesem Schlamassel geben könnte. Es grüßt eine verzweifelte Steuerchaotin. Silvi

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Bleibt Verlustvortrag bestehen trotz Lohnsteuererstattung?

Ich habe 2017 mein Masterstudium (=Zweitstudium) beendet und die letzten vier Monate des Jahres dann Einkommen aus Lohnarbeit erhalten, wobei monatlich Lohnsteuer gezahlt wurde (insgesamt ~ 1100€ Lohnsteuer). Auf das gesamte Jahr 2017 gesehen habe ich 9300€ Einkommen erhalten, das ist nur knapp über dem Grundfreibetrag von 8820€. Das heißt ja, dass ich nur 480€ zu versteuerndes Einkommen hätte und damit fast die komplette Lohnsteuer von 1100€ zurückerstattet bekommen sollte, wenn ich es richtig verstanden habe.

Nun möchte ich auch für die vergangenen vier Jahre des Studiums noch Steuererklärungen nachreichen, um vom Verlustvortrag der Werbungskosten zu profitieren.

Wie würde ein theoretischer Verlustvortrag aus den letzten vier Jahren dann mit der Situation in 2017 verrechnet werden?

Wir der Verlustvortrag dann um die 480€ gemindert, weil das mein jährlicher Einkommensgewinn war? Falls nach dieser Differenz noch etwas übrig bleiben sollte, wird der Verlust dann in 2018 weiter überführt? Oder kommt da noch die Werbungskostenpauschale zum tragen, die mir ja im Prinzip schon gewährt wurde, wenn ich es richtig verstanden habe?


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