Hat 64jährige mit bescheidener Erwerbsunfähigkeitsrente Anspruch auf Grundsicherung oder Wohngeld?

2 Antworten

Da sie mit den 600 euro relativ nahe an der Grundsicherung liegt (351,- plus kosten der Unterkunft, in Berlin 360,-, also 711,-) bestehen gute Chancen das mit wohngeld zu überbrücken. Ausserdem will das Amt für Grundscherung sowieso, dass erst alles andere ausgeschöpft wird.

Danach dann zur Stelle für die Grundsicherung.

Wenn Deine Bekannte eine Rente wegen voller Erwerbsminderung auf Dauer hat, könnte sie ergänzend Grundsicherung von der Kommune beantragen. Bei der Grundsicherung würden evtl. zahlungskräftige Kinder (wenn EK unter 100.000 Euro im Jahr) nicht herangezogen. Wie H. Binder aber schreibt, ist sie recht Nahe an der Sozialhilfegrenze, evtl. reicht ihr Wohngeld von der Kommune auch schon aus? Sie sollte sich auf jeden Fall sofort im Grundsicherungsamt melden und den Antrag stellen. Das Grundsicherungsamt prüft dann mit der Wohngeldstelle wer zahlt (müßte ja beides im gleichen Haus sein).

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