Harzt IV beantragt u.bekommt kein Geld wovon soll KV bezahlt werden

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8 Antworten

Ich hatte vor einigen Wochen einen ähnlich gelagerten Fall in meinem Bekanntenkreis und hatte hier auch um Hilfe in dieser speziellen Frage gebeten.

In meinem Fall half es nicht, Unterlagen beizubringen, insgesamt sechs (!) Schreiben zu formulieren und sich beim Amtleiter höflich zu beschweren und einen Überprüfungsantrag zu stellen.

Erst die Einschaltung eines Fachanwaltes bewegte das Jobcenter zur Reaktion. Und siehe da, nach nicht mal vier Tagen war die ganze Sache, die bis dahin fast sieben Monate gedauert hatte, geklärt.

Meine Bekannte erhielt eine Nachzahlung in Höhe von fast 6.000 €.

Bei aller Liebe, aber nach dieser Erfahrung glaube ich nicht mehr an "Einzelfälle". Da steckt System dahinter.

Mein Rat also: Geht zum Fachanwalt.

Derartige massenhafte "Einzelfälle" haben häufig den Grund, dass Mitarbeiter in Jobcentern angehalten werden, auf Teufel komm raus Gelder einzusparen. - Deshalb ja auch die vielen Sanktionen mit Regelsatzkürzungen bei geringem Anlass, der oftmals noch nicht einmal gerechtfertigt ist.

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Hallo, also so unfähig sind die Mitarbeiter der ARGE eigentlich nicht, dass die Ansprüche nicht in einem halben Jahr bearbeitet sind. Mein Tipp, alle (auch für sich kopiert ) Unterlagen, am Tag der Abgabe bestätigen lassen. Habe schon ähnliches erlebt aber es hat nie so lange gebraucht wie bei euch. Man muss nur immer schnell reagieren, fehlende Unterlagen sofort nachreichen. mfG K.

Er soll sich einen Fachanwalt suchen. Da er kein Einkommen hat, bekommt er Beratungshilfe und muss somit keine Kosten tragen. Ich denke, dass ihm hier nur jemand helfen kann, der fit in solchen Angelegenheiten ist.

Solch pauschale Anschuldigungen hört man oft. In den mir dann konkret untergekommenen Fällen aber lag es an den Antragstellern selber die nicht für vollständige Unterlagen gesorgt haben. Solange ich in einer solchen Sache nicht den ganzen Sachverhalt mit allen Details kenne, halte ich mich mit Wertungen und Ratschlägen sehr zurück. Statt auf die ARGE zu schimpfen solltest Du besser erst mal Deinem Sohn auf die Finger schauen und Dir von dem konkret nennen lassen, was er wann vorgelegt hat, und, was wann aus welchem Grund nachgefordert wurde.

Wenn der Antrag Deines Sohnes auf Arbeitslosengeld II wirklich schon seit Januar (vollständig) beim Jobcenter liegt und nicht bearbeitet ist, sollt er sich beim Geschäftsführer beschweren, denn so eine lange Bearbeitungszeit wäre nicht in Ordnung. Sollte er aber noch nicht alle nötigen Unterlagen abgegeben haben, muß er die Schuld für die Verzögerung bei der Bearbeitung bei sich selber suchen. Meist ist es so, daß das Jobcenter die fehlenden Unterlagen schriftlich anfordert.

Für die Zukunft: Dein Sohn sollte sich alles, was er beim Jobcenter abgegeben hat, auf einer von ihm mitgebrachten Kopie mit Datum, Stempel und Unterschrift bestätigen lassen. - Für Anträge und Belege, die er abgibt: Ein Anschreiben aufsetzen, in dem genau beschrieben wird, was abgegeben wird.

Auf diese Weise gehen Unterlagen und Anträge nicht "verloren". Und weil Dein Sohn jederzeit nachweisen kann, wann er was abgegeben hat, werden die Sachen dann allgemein zügig bearbeitet.

Gibt es Schwierigkeiten mit Mitarbeitern im Jobcenter, immer eine Begleitperson als Zeugen mitnehmen. eine unabhängige Person aus dem Freundes-/Bekanntenkreis oder einen ehrenamtlichen Ämterlotsen. - Google dazu mit

ämterlotse und füge Deinen Wohnort hinzu.

Wenn Du so nichts findest, frage auch bei der Caritas, dem Diakonischen Werk, der AWO, der Gewerkschaft, der Kirche nach, wo Ämterlotsen ehrenamtlich arbeiten.

Dir wurde ja schon der Tipp mit dem Fachanwalt gegeben.

Hole Dir auch Rat bei einer guten behördenunabhängigen (!!!) Beratungsstelle wie dieser Hamburger

Arbeitslosen Telefonhilfe

0800 111 0 444 - wenn Du in Hamburg / Umgebung wohnst oder

040 22 75 74 73 - wenn Du in einem anderen Bundesland wohnst.

Hallo,

wie alt ist er?

Wohnt er bei den Eltern oder hat er eine eigene Wohnung?

Hat er eine gesetzliche oder eine private Krankenversicherung?

Gruß

RHW

Du kannst dich beschweren, beim Amtsleiter.

Allerdings ich glaube dir nicht !!! Die ARGE ist kein Instrument von autoritären und willkürlichen Beamten. Wenn das seit Januar schon so geht, solltest du die Schuld schon bei dir und deinem Sohn suchen.

Was sollte er tun ? Na endlich aus dem Quark kommen und alle geforderten Unterlagen beibringen !!!

Also, da hättest Du mal vorhin "Helena Fürst - Anwältin der Armen" schauen sollen, da hat einer 11 Monate auf eine Entscheidung gewartet.
In dem anderen Fall (in Magdeburg) hatte Frau Fürst fast den gleichen Fall schon einmal mit einer anderen Person. Zwei Willkür-Fälle innerhalb 1 Jahres in einem Job-Center - ein bisschen zuviel Zufall - oder?

Ich denke zwar, dass nicht alle Job-Center gleich sind, aber da gibt es bestimmt auch schwarze Schafe darunter.

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