Hartz4-Empfänger wird sich um Pflegebedürftigen kümmern: Anrechnung?

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Das Pflegegeld (z.B. die 215,- Euro bei Stufe I), werden nciht auf ALG II angerechnet.

solch eine "fleißige" kenne ich auch, sie kassiert Staatsgeld, ist ja schon seit 15 Jahren so arbeitsunfähig, daß sie sonntags ständig in Tanzlokalen sich aufhält und tanzt was das Zeug nur hält. Nun hat sie eine zusätzliche Geldquelle gewittert, deren pflegebedürftige Mutter Pflegestufe III wird von dieser "arbeitsunfähigen" Tochter gepflegt und Tochter kann zusätzlich zu ihrem Staatsgeld auch noch das Pflegegeld kassieren. Es wäre gerechter, wenn solchen Schmarotzern das Pflegegeld zum Staatsgeld angerechnet wird, denn damit ist doch bewiesen daß die in der Lage sind zu arbeiten, sogar solch körperliche Anstrengengen verrichten können. Vater Staat sollte diese Menschen mal überprüfen um wieder Geld in die Staatskasse fließen zu lassen. Wer über jahrzehntelang nicht arbeiten will, aber trotzalledem in der körperlichen Verfassung ist bettlägerige Verwandtschaft zu pflegen, denen müßte das Staatsgeld angerechnet werden.

Berücksichtigung Vorsorgeaufwendungen 2012

Ich habe eine Frage zur Anrechnungshöhe der Vorsorgeaufwendungen 2012.

Für meine Steuererklärung 2011 sah dies so aus: "Beiträge zur Rentenversicherung mt Kapitalwahlrecht und Kapitalversicherungen wurden in Höhe von 88% als Vorsorgeaufwendungen berücksichtigt. Die Günstigerprüfung hat ergeben, dass die Ermittlung der abziehbaren Vorsorgeaufwendungen nach der Rechtslage 2004 zu einem günstigeren Ergebnis führt."

Für 2012 sah dies nun so aus: "Der Höchstbetrag für sonstige Vorsorgeaufwendungen wurde bereits durch die Berücksichtigung Ihrer Beiträge zur Krankenversicherung (Basisabsicherung) und zur gesetzlichen Pflegeversicherung ausgeschöpft; ein darüber hinausgehender Abzug der weiteren sonstigen Vorsorgeaufwendungen ist daher nicht möglich (Neuregelung durch das Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung vom 16.7.2009)"

Für beide Jahre habe ich im Prinzip identische Beiträge angegeben: *Altersvorsorge: - Zertifizierte Basisrente (Rürüp) mit Beginn nach 31.12.2004: 45 € *Private Kranken- und Pflegeversicherung Beitrag KV (Basisabsicherung): 1800 € Pflege-Pflicht-Versicherung: 145 € KV über Basisabsicherung hinaus: 300 € *Weitere sonstige Vorsorgeaufwendungen - Unfall & Haftpflicht: 185 € - Rentenversicherung/Kapital-LV mit Beginn vor dem 1.1.2005: 1225 €

Anrechnung Steuerbescheid 2011 davon: Fast 3000 € als "Versicherungsbeiträge" Anrechnung Steuerbescheid 2012 davon: etwas mehr als 2000 € als "Beschränkt abziehbare Sonderausgaben/Summe der abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen"

Und nun???

Ich vermute das hat was mit dem Thema "Sonderausgabenabzug - Günstigerprüfung" zu tun,aber da habe ich eben keine Ahnung und ich verstehs nicht so richtig.(http://www.steuerlinks.de/steuerlexikon/lexikon/sonderausgabenabzug-gnstigerprfung.html) Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich das beim FA für 2012 beanstanden sollte. Folgende Fragen stellen sich mir da: 1. Hat sich die Regelung gegenüber 2011 so geändert? (Ist also alles richtig so.) 2. Hat das FA für 2012 einen Fehler gemacht, 2011 ist korrekt? (Ich sollte also beanstanden.) 3. Habe ich vergessen in Elstar (erstmals verwendet) irgendwas anzuklicken? (Geht das noch nachträglich?) 4. Hat das FA 2012 alles richtig und 2011 einen Fehler gemacht, mit der Konsequenz, dass bei einer Beanstandung meinerseits der Steuerbescheid 2011 überarbeitet werden würde?

Für qualifizierte Antworten bin ich sehr dankbar, auch wenns evtl. kompliziert ist...

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Pflegeversicherung- Muss meine Mutter all Ihre Ersparnisse hergeben?

Hallo, meine Mutter hat letzte Woche einen Schlaganfall gehabt. Zum"Glück" ist nur das rechte Auge betroffen. Sie macht sich jetzt natürlich sorgen was passiert wenn Sie zum Pflegefall wird.

Sie ist bei der BARMER, und somit automatisch Pflege-versichert. Ich glaube aber nicht das der gesetzliche Anspruch auf Pflegegeld reicht.

Auf der "hohen Kante" hat Sie ca. 80000€. die sind auf einen Konto festgelegt. Ich bin der einzige Sohn, weiter Mitglieder der Familie gibt es nicht mehr. Mein Vater ist vor 9 Jahren verstorben.

Jetzt die Frage: Wie sieht es aus wenn Sie pflegebedürftig wird. Ist das Geld dann weg? Was muss ich von meinen Ersparnissen hergeben?

Wie können meine Mutter und ich dafür sorgen das das Geld so umgelegt wird, das ich das Geld bekomme?

Würde es helfen wenn meine Mutter eine Eigentumswohnung (2 Zimmer, also relativ klein) kauft? Oder muss die Wohnung dann auch verkauft werden um die Kosten zu decken? Würde es helfen wenn ich in die Wohnung ziehen würde wenn Sie zum Pflegefall wird, oder ins Altersheim muss? Oder muss ich dann die Wohnung auch verkaufen?

Wie sieht es aus mit dem pflegen? Meine Mutter wohnt in NRW, ich auch, aber ich arbeite weltweit. Ich bin also nur alle 2 bis 4 Wochen am Heimatwohnsitz. Muss ich dann meine Job aufgeben um sie zu pflegen?

Am wichtigsten ist mir aber eigentlich die Antwort: Wie schaffe ich es das der Staat Ihr nicht alles Geld, wofür sie ihr leben lang geschuftet hat wegnimmt. Ich weiß das es eine Auskunftsplicht gibt, so ist also das umbuchen auf mein Konto auch nicht möglich, genauso wie das abheben und "unters Kopfkissen legen" nicht möglich. Weil es, so weit ich weiß eine 10 jährige Nachverfolgung durch die Banken gibt. Unglaubwürdig ist wohl auch zu behaupten das Sie das Geld in der Spielbank "verzockt" wenn Sie jetzt monatlich 1000€ oder mehr abhebt.

Ich fühle mich mit der Situation überfordert, genau so wie meine Mutter. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. Vielen DANK!

Liebe Grüße, Tobi

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