Hartz 4 hälfte der Miete gestrichen

2 Antworten

Bitte hole Dir auch Rat von einer Sozialberatung - google so und füge Deinen Wohnort hinzu (oder den nächstgrößeren, falls Deiner klein ist). - Dir werden so Beratungsstellen wie die Caritas, Diakonisches Werk, Paritätischer Wohlfahrtsverband oder die Arbeiterwohlfahrt (AWO) gezeigt. Vereinbare dort einen Beratungstermin. - (Falls Du in Hamburg wohnst, nenne ich Dir gern zwei weitere Beratungsstellen.)

Vorsorglich diese Hinweise von mir:

Umgang mit Sozialbehörden

Mit dem Amt nichts telefonisch klären (das kann man später nie beweisen). Alles schriftlich machen. Am besten Schreiben, Belege und Anträge persönlich abgeben. - Den Erhalt des Schreibens lässt man sich auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel, Datum und Unterschrift bestätigen. (Dies verlangt man mit ruhigem, freundlichem Ton und reicht das Schreiben rüber, „und hier brauche ich noch Stempel mit Datum und Unterschrift“).

Wenn man nur etwas abgeben will, dann wie üblich ein Schreiben aufsetzen, in dem erklärt wird, was "als Anlage" überreicht wird. - Wiederum dieses Anschreiben auf einem mitgebrachten Doppel mit Stempel und Unterschrift bestätigen lassen.

Diese Bestätigungen sind Gold wert, sie sind mehr wert als ein Einschreibebeleg (mit dem ja nur der Eingang eines Umschlags bestätigt wird).

Mit einer solchen Bestätigung kann von Seiten der Behörde nicht behauptet werden, Schreiben und Belege seien nicht eingegangen. Und wenn doch, eine Fotokopie von deren Bestätigung vorlegen (das Original unbedingt wie eine Kostbarkeit hüten). - Werden so die Unterlagen / Belege abgegeben, wird erfahrungsgemäß allgemein die Sache sogar zügiger bearbeitet.

Falls Du meinst, ich würde übertreiben, google mit jobcenter unterlagen verloren.

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Im Gespräch mit den Mitarbeitern immer korrekt und konzentriert sein. Wenn die Mitarbeiter freundlich und zugewandt sind: Auch Infos im Vertrauen landen in der Akte und können später gegen den „Kunden“ (wie es vollmundig bei Sozialbehörden heißt) verwendet werden.

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Oft ist es ratsam, zum Amt einen Beistand als Begleitung mitzunehmen. Dieser muss nur zuhören und kann dabei Protokoll führen, oder hinterher macht man gemeinsam ein Erinnerungsprotokoll. Der Beistand kann aber auch für Dich Erklärungen abgeben, dazu § 13, Absatz 4 SGB X (google mit 13 sgb 10):

  • (4) Ein Beteiligter kann zu Verhandlungen und Besprechungen mit einem Beistand erscheinen. Das von dem Beistand Vorgetragene gilt als von dem Beteiligten vorgebracht, soweit dieser nicht unverzüglich widerspricht.

Für einen ehrenamtliche Behördenbegleiter = Beistand google jeweils mit Deinem Wohnort (oder dem nächstgrößeren, wenn Deiner klein ist) mit

Ämterlotsen

Behördenlotsen

Behördenbegleiter

Hartz IV Mitläufer

Hartz IV Gegenwind e.V.

Wir gehen mit org

Diese Ämterbegleiter sind wertvolle Hilfen und notfalls auch Zeugen, und (die meisten? alle?) haben für diesen ehrenamtlichen Dienst eine kleine Ausbildung genossen und kennen sich bestenfalls mit den Gesetzen aus. (Sag beim Amt niemals, Du hättest einen Zeugen dabei! Zeugen dürfen des Raumes verwiesen werden - Beistände dagegen nicht, auf die hast Du ein Recht.)

Lebst Du in einer Bedarfsgemeinschaft (oder Haushaltsgemeinschaft): Andere Mitglieder solch einer Gemeinschaft können für Dich kein Beistand sein, denn sie sind nicht neutral, sondern automatisch selbst Betroffene.

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Und google mit

legitimation eines beistands pdf

und lade Dir die Datei vom elo-forum runter. Darin erfährst Du die gesetzliche Grundlage für Beistände und dass jeder Bürger ein Recht darauf hat, sich bei Behördengängen von einem Beistand begleiten zu lassen.

Auch erfährst Du so, dass wenn Dein Beistand für Dich etwas sagt, und Du widersprichst nicht, gilt es so, als hättest Du selbst es gesagt.

Wenn Du bei einer Sozialberatung bist, frage dort, ob dort Beistände / Behördenbegleiter ehrenamtlich Dienst machen.

Zum Amt mit einer erfahrenen Begleitpersonen zu gehen ist in diesem Fall sehr empfehlenswert.

Hallo,

wovon lebt denn deine Frau derzeit ? na egal,

Paare die getrennt leben, mit je eigenem Haushalt (z.B. du) bekommen den vollen Regelsatz.

Wüßte nicht, dass es jetzt anders ist. K.

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sorry, bei angemessener Wohnungsgröße ! scheint bei dir wohl gegeben.

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@Gaenseliesel

Hallo oichk,

sorry, dass ich erst jetzt antworte aber nebenbei muss ich n o c h meinen Lebensunterhalt verdienen ;-))

Ja, eure Situation ist schwierig, stimmt !

Irgendwie seid ihr als Verheiratete in dieser Konstellation durchs soziale Raster gerutscht. Euch bleibt jetzt wirklich nur die Hilfe zur Selbsthilfe: z.B. Du fungierst als Hausmann( u. falls machbar kleinen Nebenverdienst) - Hilfe durch die Eltern - neben des Studiums Geld verdienen oder nach einem Bildungskredit o. ä. erkundigen.

Ihr seid verheiratet, deine Frau muss deshalb nicht zwangsläufig und dauerhaft bei der Freundin wohnen. Sie bekommt lediglich " leider nur " keine Sozialleistungen.

ich konnte die letzten beiden Monatsmieten nicht bezahlen

diese weit aus wichtigere Tatsache solltest du mit deiner Sozialarbeiterin besprechen, denn Obdachlosigkeit kannst du nicht auch noch riskieren. Da muss eine Lösung her, unbedingt !

Irgendwie geht es immer weiter. Man muss nur motiviert aktiv werden !

Viel Glück ! K.

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Erstmal Danke für deine Antwort. Meine Frau lebt im Moment bei einer Freundin, die ein Zimmer frei hatte. Somit zahlt meine Frau weder Miete, noch hat sie einen eigenen Haushalt. Lebt also von "nichts". Verstehe ich es richtig, dass wenn meine Frau wieder bei mir einziehen würde, wir wieder als Bedrafsgemeinschaft angesehen werden und ich nur noch die Hälfte der Miete+Nebenkosten bekommen würde? Auch wenn meine Wohnung nur 40qm gross ist?

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@oichk

Genau so. Solange Du alleine dort wohnst, werden Kosten vollständig übernommen.

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Falsch gedacht. Sein Betrag Y setzt sich aus 100% Miete und ein paar fusselige Euro für den Lebensunterhalt zusammen.

Das heisst also für mich als voll arbeitender Mensch, dass das Amt für mich meine Miete bezahlt, damit ich meinen Freund durchfüttern kann.

Warum??

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