Handwerkerleistung bei Fremdvermietung.

2 Antworten

  1. § 35 a (Handwerkerleistungen) geht bei vermieteten Objekten nicht.

  2. größere Reparaturen können entweder im Jahr in dem sie anfallen voll abgesetzt werden, oder alternativ auf bis zu 5 Jahre in gleichen Jahresraten abgezogen werden. http://www.vlh.de/wohnen-vermieten/vermietung/reparaturkosten-fuer-vermietete-immobilien-absetzen.html

  3. Beim teilweise vermieteten haus ist der Betrag der anteilsmäßig auf die vermietete Einheit entfällt entsprechend in der Anlage V abzuziehen. Für den Teil, der auf die selbstgenutzte Wohnung entfällt ist m.E. § 35 a EStG anwendbar.

Vielen Dank für die rasche Antwort Fur die zweite Frage, Wohnhaus halbe , Eigennützuing und 1 mal Fremdvermietung habe mich scheinbar ungenau ausgedrückt.

Natürlich, bei gleich großer Wohnung entfallen von den Kosten 2170 die Hälfte von ( 2170 50%) 1085 als Minderung der Mieteinnahmen an.

Die andere Hälfte von ebenfalls 1085 entfallend auf den Besitzer geht ins Leere. Es geht aber um die Inanspruchnahme der in Euro 2170 enthaltenen hohen Lohnkosten von 1154 Euro. Ein früherer Finanzbeamter hätte 20% von 1154 mit 231 Steuerkürzung aner- kannt, die neue Sachbearbeiterin aber nur 1154:2 = 577 Euro zu 20% nur Euro 116 absetzbare Steuer.

Was ist als richtig zulässig ?

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@Schiko

Genau das habe ich mit meinem Punkt 3. gemeint. 50 % der Gesamtrechnung also die 1.085,- in die Anlage V.

die Lohnkosten aus der zweiten Hälfte über § 35 a EStG.

Die Finanzbeamtin hat m. E. völlig Recht.

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Kurz und knackig, Deine Antwort. Toll! DH!

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Bei meiner vermieteten Wohnung habe ich größere Maßnahmen bisher immer gesondert über fünf Jahre abgeschrieben. Die Heizung wäre damit jeweils mit 3600 abzuschreiben.

Eine gesonderte Behandlung von Handwerkerleistungen gibt es bei vermieteten Objekten nicht. Vielleicht habe ich Frage zwei auch nicht richtig verstanden?

habe ich größere Maßnahmen bisher immer gesondert über fünf Jahre abgeschrieben.

Ja, Du!

Aber ein anderer nutzt das Wahlrecht der Absetzung des Erhaltungsaufwandes von bis zu fünf Jahren. Er kann auch alles in einem Jahr ansetzen oder in zweien oder wie er es am liebsten will. Strenggenommen muss er seinen steuerlichen Vorteil maximieren (das kostet ihn bei einer mehrjährigen Verteilung aber einen Zinsaufwand). Der Steuervorteil wird maßgeblich vom individuellen Grenzsteuersatz (genaugenommen der Differenzsteuersatz) des jeweiligen Steuerjahres bestimmt;-)

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@LittleArrow

Ja, im Normalfall, bei weitgehend gleichmäßigem oder steigendem Einkommen lohnt sich rechnerisch die Abschreibung über fünf Jahre. Die Zinskosten entsprechen 1,6 Zinsjahren auf die Steuerersparnis, wenn die Kosten sofort vollständig angesetzt würden.

Bei der Heizung dürfte die Wahlmöglichkeit möglicherweise gar nicht bestehen.

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