Handelsregistereintragung für Einzelunternehmer - wie geht das?

1 Antwort

Ins handelregister eingetragen werden muss, wer ein Handelsgewerbebetreibt § 1 HGB.

Wenn man nun freiwilig eine Eintragung haben möchte obwohl entweder das Handelsgwerbekeinen kaufmännisch eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, oder weil man kein Handelsgewerbebetreibt, dann kann man da beantragen.

  • die Notargebühr wird ca. 100,- Euro betragen.

  • die eintragung bei Gericht ca. 160,- bis 170,-

  • Jahresgebühren gibt es nciht

  • Aber die IHK wird Beitrag fordern, falls man nciht schon Mitglied ist.

  • Man muss die Vorschriften für eingetragene Unternehmen gegen sich gelten lassen. z. B. kann sich ein Kaufmann mündlich verbürgen.

Fragen zur Gründung als Versicherungsmakler

Hallo liebe Kollegen,

ich habe gerade fast alle Unterlagen zusammen um mich per IHK in Hamburg als Versicherungsmakler zu registrieren (Sachkunde, Führungszeugnis etc.) und dann muss ich per Gewerbeamt eine Gewerbeerlaubnis 34d und eine Gewerbeanmeldung. Zurzeit bin ich Angestellt und hatte nie ein Gewerbe.

Fragen: 1. Wie ist den die Reihenfolge? Die IHK braucht eine VSH. Aber ich habe noch kein Gewerbe. Muss ich jetzt schon z.B. bei HansJohn (http://www.haftpflichtexperten.de) eine VSH abschließen? oder gibt es ein Schreiben bei Hans John alla "Versicherung beginnt ab ab Gewerbeanmeldung". Ist ja etwas blöd wenn ich jetzt schon eine VSH abschließe und gar kein Gewerbe habe. Andererseits verlangt die IHK den Nachweis einer VSH.

  1. Ich möchte wenn ich schon dabei bin auch eine 34c haben. Ich glaube sonst kann ich nur Versicherungen vermitteln. Aber ich möchte auch Finanzierungen und Investments wie Fonds vertreiben können. Könnt Ihr mir sagen ob ich einen 34c dazu brauche. Also vielleicht braucht man den nur ab einen gewisses verkaufsvolumen. Könnt ihr mir auch eine Website nennen wo Hamburg die Gebühren nenne? Ich habe den Antrag gefunden und viele Informationen. Aber keine Kosten. Es gibt soviel ich weiß eine Grundgebühr die immer anfällt. Und dann kauft man sich modular das ein dass man braucht. In meinen Fall Finanzierungen und Investment. Ich glaube als Versicherungs und Finanzmakler braucht man nichts anderes oder? Bausparen? Und Girokonten? Wo gehört das den hin? Ich würde die Produkte die die Pools habe auch vetreiben können.

Hier ein Auszug den ich so verstehe dass ich eine Wirtschaftsprüfer nur brauche wenn ich Immobilien vermittle (was ich nicht machen werde). Oder Kredite vermittle. Das könnte im laufe der zeit sein:


Sofern der Gewerbetreibende im Berichtszeitraum keine nach § 34 c Abs. 1 Satz 1 der Gewerbeordnung erlaubnispflichtigen Tätigkeiten ausgeübt hat, hat er spätestens bis zu dem in Satz 1 genannten Termin (31. Dezember des darauffolgenden Jahres) anstelle des Prüfungsberichts eine entsprechende Erklärung zu übermitteln (Negativerklärung.) Die Negativerklärung kann durch den Gewerbetreibenden selbst abgegeben werden.

Ein Vordruck für eine Negativerklärung steht als Download zu Verfügung.

Prüfungspflichtig sind somit alle Personen, die eine Erlaubnis zur Vermittlung von Kapitalanlagen haben, die Gelegenheit zum Abschluss solcher Verträge nachweisen wollen oder Bauträger- oder Baubetreuertätigkeiten ausführen.

Quelle: hochsauerlandkre...


Fortsetzung folgt..

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Privatdarlehen / Vorteil einer Grundschuldeintragung

Hallo!

Ich habe vor kurzem innerhalb der Familie, meinen Eltern, ein Privatdarlehen über knap 150 KEUR gewährt. Hierzu existiert ein Darlehensvertrag, in dem neben den Rückzahlungsmodalitäten festgeschrieben ist, dass mir zur Absicherung des Darlehens eine Grundschuld auf die Immobilie meiner Eltern eingetragen wird in Höhe von 150 KEUR. Dies ist jedoch noch nicht passiert, da wir noch nicht dazu gekommen sind.

Hintergrund der Absicherung über eine Grundschuld ist mein Vorhaben, möglicherweise demnächst eine eigene Immobilie zu erwerben. Da mein Eigenkapital nun weitestgehend im Privatdarlehen steckt (ging aus familiären Gründen nicht anders), hoffte ich, dass mich das dann bei der Bank "besser stellt". Auch wenn ich nicht weiß, ob mir das bei der Bank überhaupt etwas bringt (das wäre übrigens schon meine erste Frage hier).

Nun die eigentliche Frage: Meine Überlegung ist nun, die Notargebühr (ca. 1000 EUR) vorläufig zu sparen und den Vertrag dahingehend zu ändern, dass die Grundschuldeintragung nicht verpflichtend ist, aber jederzeit von mir eingefordert werden kann. Also z.B. wenn einmal eine Bank das bei meiner eigenen Finanzierung fordern würde.

Ansonsten geht es mir hauptsächlich darum, dass meine (eigene) Familie abgesichert ist und das Privatdarlehen nicht "verschwindet", falls mir einmal etwas zustoßen sollte. Das sollte m.E. aber durch den Vertrag hinreichend der Fall sein und keine Grundschuldeintragung erfordern (oder?).

Wie beurteilt ihr die Lage? Tue ich mir selbst keinen Gefallen damit, auf die Eintragung vorläufig zu verzichten?

Danke für alle Antworten!

Dies kann sich aber noch dauern, da das aktuelle Angebot sehr überschaubar ist.

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Im Jahr 2009 wurde von einem deutschen Gesellschafter (nat. Person) eine private Limited by shares (Ltd.) gegründet und ins englische Handelsregister eingetragen. Dieses Unternehmen, das eigentlich nur in Deutschland tätig geworden ist, wurde in das deutsche HR als Zweigniederlassung eingetragen.

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