Handel mit virtueller Währung wie versteuern?

1 Antwort

Wenn Dein "Gewerbe" so zu werten wäre wie ein "Währungstauchservice zB von Euro in US-Dollar", dann benötigst Du dringend eine Bafin-Zulassung oder ein Zertifikat von einem Tauchverband.

L$ sind keine Währung, sondern verbriefen lediglich Rechte in einem Spiel. Mit anderen Worten: alles in L$ ist nicht zu besteuern. Solltest Du L$ einem anderen leihen und dafür 5% p.a. bekommen (in L$), dann wäre das kein Darlehen, sondern eine Dienstleistung. Ein Gewinn in L$ wird erst steuerlich relevant, wenn er sich in EUR oder einer anderen echten Währung niederschlägt bzw. als in EUR bewertbarer Anspruch besteht.

Sofern jedoch echte EUR in echten Verträgen unterwegs sind, unterliegt dies natürlich einer Besteuerung, wenn Du das gewerbsmäßig und mit Gewinnerzielungsabsicht tust. Überlege doch mal, was passiert, wenn Du L$ durch eine Software ersetzt. Du kaufst eine Software an und verkaufst sie wieder mit einer Marge. Der Ankauf erfolgt netto (zum Wiederverkauf), während der Verkauf an Endkunden umsatzsteuerrelevant ist.

Du hast sicher für Dein florierendes Geschäft auch einen Steuerberater, der gerne Auskunft gibt, was hier wie zu besteuern ist.

Glaub mir, auch ein Steuerberater muss sich erst einmal mit dieser Materie befassen. Falls er dies nicht ohnehin bereits tut, weil er ähnliche Mandate betreut, wird er keine Antwort aus dem Ärmel schütteln können.

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@EnnoBecker

So kompliziert dürfte das doch nicht sein. L$ sind im Prinzip Lizenzrechten von Software gleichzusetzen, da sie eine bestimmte Nutzung bestimmter Komponenten über eine gewisse Zeit hinweg gestatten. Damit kann der Steuerberater doch etwas anfangen, oder? ;-) Software-Reseller und -Händler gibt es doch genug.

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@gandalf94305

Na dann, auf auf:

Welche Betrag muss ich wie versteuern? Auf welchen Betrag fallen MwSt. an?

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@gandalf: da ist tatsächlich was dahinter? Dann nehme ich mein leichtsinniges "Helau" sofort zurück. Ich dachte wirklich an einen Faschingsfreund nach langer Nacht.

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