Erwerbsminderungsrente abgelehnt: Ist die Begründung der zu geringen Beitragszahlung okay und rechtens?

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Hallo,

ja, Voraussetzung für eine Erwerbsminderungsrente sind bestimmte Beitragszeiten:

Neben den medizinischen sind außerdem folgende versicherungsrechtliche Voraussetzungen erforderlich: In den letzten fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen mindestens drei Jahre mit Pflichtbeiträgen für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit vorliegen (besondere versicherungsrechtliche Voraussetzung).Sie müssen mindestens fünf Jahre versichert sein (so genannte Wartezeit).



Quelle:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2_Rente_Reha/01_rente/01_grundwissen/03_rentenarten_und_leistungen/08_erwerbsminderungsrente.html

Ggf. prüfern, was in den letzten 5 Jahren gemacht wurde und ob jemand in dieser Zeit Rentenversicherungsbeiträge zu zahlen hatte (es aber nicht gemacht hat).

Gruß

RHW

Erwerbsminderungsrente oder Grundsicherung bei Erwerbsminderung?

Meine Tochter (23 Jahre) arbeitet seit Fenruar 2013 in einer WfbM und erhält auch seitdem Grundsicherung bei Erwerbsminderung. Im Vorfeld der Eingliederung in die Werkstatt wurden wir aufgefordert, einen Antrag auf Rente bei Erwernbsminderung zu stellen. Dieser wurde zunächst ohne weitere Prüfung abgelehnt, da die Versicherungszeiten nicht erfüllt seien. Wir haben auf Anraten eines Anwaltes einen Widerspruch eingelegt mit der Begründung, dass die Wartezeit vorzeitig erfüllt sei (Ausbildungsende 2009, Feststellung der Erwerbsminderung 2012, 20 Monate Pflichtbeiträge gezahlt). Nun wurden diverse ärtliche und persönliche Stellungnahmen angefordert. Meine Frage - macht es überhaupt Sinn, derartig viel Zeit und Kraft zu investieren? Müssen wir bis zur letzten Instanz gehen, um für die Grundsicherung nachzuweisen, dass sie keine EM-Rente bekommt? Wenn wir jetzt nicht weitergehen, wird der Antrag sicher wegen mangelnder Mitwirkung abgelehnt. Kann dann die Grundsicherung gestrichen werden? Was hätte sie überhaupt von der EM-Rente? Falls der Antrag jetzt abgelehnt wird, können wir später nochmal einen stellen? Ich habe schon an vielen Stellen gesucht, aber leider zu dieser speziellen Konstellation nichts gefunden.

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Hallo, ich habe ein Problem mit meiner Erwerbsminderungsrente

Hallo, ich bin 60 Jahre alt und habe letztes Jahr einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt, ich hatte letztes Jahr schon 44 Rentenversicherungsjahre voll, bin 1956 geboren und falle somit noch unter die alte Regelung. Bis Juni letzten Jahres habe ich als Linienbusfahrer (Kraftfahrer-Facharbeiter) zum Schluss aber nur noch in Teilzeit gearbeitet, dann wurde die Behandlung meiner Diabetes Typ 2 von Medformin auf Insulin (Lantus 24 Einheiten) umgestellt, da ich auch körperliche Probleme LWS+HWS sowie Arthose in den Ellbogengelenken habe stellte ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente. Im Herbst letzten Jahres kam es zu einer Untersuchung bei der zuständigen Amtsärztin der DRV in Paderborn, diese Untersuchung war für mich die Hölle, ich weiß nicht was mit der Dame los war, ich wurde jedenfalls eine Stunde beleidigt und fühlte mich wie jemand der sich irgendwelche Leistungen erschleichen will, dass Benehmen dieser Frau kann ich mit drei Worten beschreiben 1.Arrogant 2.Herrablassend 3.Menschenverachtend. Danach kam es noch zu einer Untersuchung bei einem Orthopäden hier nun hatte ich einen Termin für Mittags 11Uhr45 20 vor 12 saß ich bei dem guten Mann im Wartezimmer um 7 Minuten vor 12 war ich schon wieder in meinem Auto, der Abschließende Bericht des Mannes war 5 Din A4 Seiten lang unter anderem war es ihm wohl sehr wichtig zu erwähnen das ich mich noch selbst an und ausziehen konnte, sowie keine Gehhilfe benötigte. Der Antrag wurde Ende des Jahres abgelehnt. Über einen Anwalt habe ich Widerspruch eingelegt, es wurden neue Orthopädische Untersuchungen gemacht mit neuen Röntgenbildern, zusätzlich war ich bei einem Neurologen der mir eine Depression diagnostizierte welche mit Antidepressiva behandelt werden muss. Ich bin momentan nicht am Arbeiten (schaffe ich nicht) Geld bekomme ich weder vom Arbeitsamt noch von der Arge, da ich mit 28 Jahren für meine Altersvorsorge ein Haus gebaut habe welches ich an meinen Schwiegersohn vermietet habe, ich habe dadurch aber keinen Gewinn muss ja unter anderem meine Hypothekenlast noch bezahlen. Die Arge sagt damit würde ich ja mein Vermögen mehren. Leben kann ich im Moment nur von dem Einkommen meiner Frau sowie den Zuwendungen meines Sohnes der bei uns wohnt und als Informatiker arbeitet. Jetzt soll ich am 8.06 zu einer von der DRV bestellten Neurologischen Gutachterin. Mein Busschein ist abgelaufen und ich weiß nicht ob der vom TÜV verlängert wird, ich bin auch schon einige male Unterzuckert, kommt in meinem Falle nicht so gut, da ich ja morgens bis zu 130 Schulkinder (Gelenkbus) gefahren habe. Jetzt meine Frage: kann mir einer Tipps bei meiner Lage geben.

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100% Erwerbsminderungsrente und Minijob 2x 2Std./Woche?

Ich bekomme seit 2014 eine EWMR 100% wg. psych. Probleme. Seit 1.7.2017 unbefristet.

Nun hat ein Bekannter gesagt, kann man ja nicht mitansehen, du gehst vor die Hunde. Biete dir an 2 - 3 Mal die Woche vormittags 2 Std. bei mir zu arbeiten: Patienten annehmen, Kaffee kochen, Termine machen, nix extra. Der Mann ist Psychotherapeut. Mein Therapeut meint, da ich den Menschen kenne, ich sollte es versuchen. Bin 56 Jahre alt, falle also nicht unter irgendwelche Sonderregelungen. Es wäre auch nur manchmal, z.B. in den Schulferien nie, ich kame vll. auf 200,00 Euro im Monat. Gibt es Gründe die dagegen sprechen?

Die Dame bei der DRV meinte, dann gibt es eine Überprüng und dan könnte ich ja arbeiten und dann wäre die Rente weg.

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Erwerbsminderungsrente wie hoch?

Beziehe derzeit Krankengeld da ich seit Februar Krankgeschrieben bin. Zum 15 März wurde ich gekündigt da mein Arbeitgeber zudem Zahlungsunfähig ist. Seit dem 16 März bekomme ich nun Krankengeld. ich denke das sich meine Gesundheitlichen Probleme auch so schnell nicht ändern werden. Nach dem Krankengeld sofern mich die KK nicht vorher in Rente schickt werde ich die Nahtlosregeiúng nutzen um Arbeitslosengeld zu beziehen. Nun meine Frage Ein Bekannter von mir sagte mir das bei der Berechnung der Erwerbsminderungsrente die letzten 2 Jahre zugrunde gelegt werden sprich 60 Prozent vom Krankengeld und Arbeitslosengeld der letzten 2 Jahre stimmt das?

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Beziehe die Erwerbsminderungsrente: Sollte ich mich dafür schämen? Freund sieht das als Schmarotzer!

Bin mit meinem besten Freund in ein Streitgespräch geraten. Er findest es moralisch nicht richtig, daß ich die Erwerbsminderungsrente annehme. Es gäbe mit Sicherheit noch Tätigkeiten bzw. Arbeitsplätze die ich ausfüllen könnte, trotz meiner Leistungsminderung und GdB von 30%. Nun muss ich dazu sagen, daß ich schon 3 Jahre mit dem Antrag beschäftigt war und mir der erste Antrag sogar abgelehnt wurde. Zwischendurch habe ich immer wieder versucht einen meiner Leistung entsprechenden Arbeitsplatz zu finden, was mir nicht möglich war. So ein Arbeitsplatz wird nicht angeboten. Entweder ist man voll belastbar oder nicht. Nur zu 60% und 3-6 Stunden / Tag belastbar wird nicht ausgeschrieben und auch nicht gesucht. Das sind die Tatsachen mit denen ich konfrontiert wurde. Daher sehe ich die Rente als ein Ausgleich meiner verlorenen Leistungsfähigkeit. Es ist schon schwer genug einen vollwertigen Arbeitsplatz zu bekommen, wie sollte man einen minderwärtigen Arbeitsplatz finden? Ich schäme mich ganz und gar nicht, sondern sehe es als Ausgleich meiner verlorenen Leistungsfähigkeit, ohne die ich keinen Arbeitsplatz finden kann. Natürlich könnte ich noch als Parkwächter oder ähnliches arbeiten. Aber leichte Tätigkeiten werden meist von Minijobber belegt die voll belastbar sind, somit ist der Arbeitsmarkt für mich verschlossen wie es die Arbeitsagentur auch richtig bestätigt hat. Werde auch weiterhin auf einen Arbeitsplatz ausschau halten aber auf die Rente möchte ich nicht verzichten. Oder mache ich moralisch was falsch?

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