Wir wollen heiraten: Wir werden zwei getrennte Hauptwohnsitze behalten - er ist Österreicher und ich Deutsche: wie sollten wir die Steuer regeln?

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1 Antwort

Das Spielchen ist eine Rechenaufgabe, in Eurem Fall nur mit Unbekannten, weil keine Summen genannt. sind.

Grundsätzliche ist es kein Problem eine der Wohnungen zur Ehewohnung zu erklären und dort (also A, oder D) eine Zusammenveranlagung vorzunehmen.

Es wäre dann noch in dem anderen Landeine Einkommensteuererklärung zu erstellen.

Ihr könntet sogar beide Wohnungen zu Ehewohnungen erklären und in beiden Ländern gemeinsame Erklärungen abzugeben.

Was dabei rauskommt, weis man nur, wenn man es durchrechnet, aber dazu, ........ siehe oben.

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1001fragen 24.05.2016, 13:58

Hallo und Danke für die Nachricht. Summen nenne ich ungerne im Netz ;) kann ich die irgendwie anders zukommen lassen?

Habe noch nie von einer "Ehewohnung" gehört!

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wfwbinder 24.05.2016, 14:12
@1001fragen

Das würde dann zu einer Steuerberatung führen, die an dieser Stelle nicht gemacht werden sollte.

Aber man kann es auch etwas verkürzt darstellen. Wenn Eure Einkünfte etwa gleich hoch sind, würde es ziemlich egal sein.

Der Vorteil der Zusammenveranlagung würde sich durch den Progressionsvorbehalt für die Einkünfte des Anderen aufheben.

Nur wenn die Einkünfte sehr differieren, ist zum Weg zum Steuerberater zu raten.

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wfwbinder 24.05.2016, 14:44
@1001fragen

 wir haben brutto einen Gehaltsunterschied von ca. 2200€!

monatlich, oder jährlich?

Bei jährlich, kann jeder von Euch seine Einzelveranlagung durchziehen.

bei 2.200,- monatlich als Unterschied, lohnt sich auf jeden Fall der Besuch bei einem Kollegen Vorort.

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1001fragen 24.05.2016, 14:48
@wfwbinder

monatlich :-) Sorry!

Ja, dann werde ich einen Steuerberater aufsuchen. Besten Dank!

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EnnoWarMal 24.05.2016, 14:03

Stimmt, hier kann man sich die Ansässigkeit so hindrehen, wie man es gern möchte.

Am Ende hat das jedoch nur Einfluss auf eine mögliche Zusammenveranlagung; auf Grund des DBA versteuert jeder sein Gehalt in seinem Land und das Gehalt des anders unterliegt dem Progressionsvorbehalt. Ob man das möchte oder doch lieber auf die Zusammenveranlagung verzichtet, muss man durchrechnen.

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