Hallo,lohnt es sich für mich 200 euro monatlich in die gesetzlichen Rentenversicherung einzuzahlen?

4 Antworten

Hätte ich die Qual der Wahl würde ich mich für private Vorsorge entscheiden-erscheint mir sicherer als die gesetzliche Rente. Da zahlst Du nur für Dich ein und kriegst auch nur für Dich raus-eigentlich klare Sache. Vorteile, lieber in die GRV einzuzahlen seh ich keine-leider!

Hallo,

dazu müßte man vor allen Dingen was über Dein Alter wissen. Wichtig ist, ob da in der GRV noch BU-Ansprüche bestehen.

Je jünger, desto eher würde ich zur privaten Vorsorge raten. Und: 200 EUR ist auf jeden Fall zuwenig.

20% vom Einkommen ist der Richtwert !

Viel Glück

Barmer

Freiwillige Beiträge an die GRV sind in den meisten Fällen rausgeworfenes Geld. Du erhälst damit auch keinen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente oder Reha.

Wenn es nur um die Altersvorsorge geht wäre eine private Anlage zu bevorzugen.

Um zu sehen, was für dich am sinnvollsten ist würde ich z.B. den Gang zu einem Versicherungsmakler anraten. Da kann man sehen welche Schicht, welcher Anbieter und welches Produkt am besten passen.

Steuerliche Behandlung ausländischer Altersrenten

Abhängig vom Rentenbeginn werden Altersrenten aus einer gesetzlichen Rentenversicherung mit mindestens 50% ihres Betrages zum steuerpflichtigen Einkommen gezählt. Lebenslängliche Renten aus einer privaten Rentenversicherung, die ab dem 65. Lebensjahr gezahlt werden, dagegen nur mit dem Ertragsanteil von 18%.

Mit welchem %-Satz werden aber ausländische Altersrenten zu den sonstigen Einkünften gezählt, wenn ein in Deutschland unbeschränkt Steuerpflichtiger jahrelang in der Schweiz gearbeitet hat und dort über seinen Arbeitgeber zwei gesetzlich vorgeschriebene Rentenversicherungen

  1. eine umlagefinanzierte allgemeine gesetzliche Rentenversicherung - AHV-CH und
  2. eine - für Arbeitnehmer oberhalb einer Einkommensgrenze – kapitalgedeckte, steuerlich geförderte, gesetzliche betriebliche Altersvorsorge - berufliche Vorsorge - (BVG)

abschließen musste?

Ist meine Vermutung richtig, dass dies in beiden Fällen nur zu 18% geschieht, weil der Begriff „gesetzlich“ im Steuerrecht nur die deutschen Gesetze meinen kann? Oder meint „gesetzlich“, dass es irgendwo in der Welt – egal ob in der Schweiz, in Somalia oder auf Samoa – ein den deutschen Vorschriften entsprechendes Rentenversicherungsgesetz gibt?

Dann wäre ja bei Definition von „gesetzlich“ gar nichts mehr überschaubar.

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