Hallo zusammen, meine Frau studiert aktuell im Master und die Werbungskosten liegen unter 1000 €. Wird der Pauschbetrag ohne irgendeine Angabe berücksichtigt?

6 Antworten

Wenn es um die werbungskosten Deiner Frau geht, dann werden die 1.000,- Euro Arbeitnehmerpauschbetrag von ihren Einnahmen abgezogen.

Hat sie keine Einnahmen, wird der Pauschbetrag auch nicht abgezogen. Der Arbeitnehmerpauschbetrag kann nicht zu einem Verlust führen.

Will Deine Frau einen Verlust geltend machen, so muss sie die Kosten einzeln nachweisen.

Ich weiß zwar nicht, was die anderen lesen, aber meine Antwort ist folgende:

Deine Frau muss unbedingt die Werbungskosten geltend machen, auch wenn sie keine Einnahmen hat und auch wenn die Werbungskosten unter 1.000 € liegen.

Dieser von ihr erlittene Verlust wird nämlich mit deinen positiven Einkünften verrechnet und so spart ihr ein wenig Steuern.

Bei manchen Steuerberatern ist man eben schlecht beraten ;)

Das waren jetzt ein paar sehr interessante Antworten... leider verwirrt mich das Ganze immer noch:
Ich habe (nicht hier) einmal die Antwort erhalten "wenn keine Einnahmen da sind, muss man auch keine Anlage "N" ausfüllen. Das Finanzamt interessiert sich für das was ihr bekommt und nicht für das, was ihr nicht bekommt.

Aber wenn ich den einen oder anderen hier jetzt richtig verstehe (und nur um exakt diese Aussage geht es mir):
Wenn bei einer gemeinsamen Veranlagung keine zweite Anlage N, separiert auf meine Frau mit nuller Werten (da kein Verdienst), erzeugt wird, wird auch nicht (im Bezug auf sie) die automatische Werbungskostenpauschale von 1000€ abgezogen.

Ich habe nämlich ebenfalls an anderer Stelle erfahren, dass die Angabe der Werbungskosten nur dann notwendig ist, wenn sie diesen Pauschalbetrag übersteigen, was aktuell für das letzte Jahr de Faktum nicht der Fall ist. Dies würde der oben getätigten Aussage also zuwider laufen.

Du liest nur das was du lesen möchtest.

Keiner hat geschrieben, dass du eine Anlage N für deine Frau mit Null-Werten ausfüllen musst.

Du musst eine Anlage N für deine Frau ausfüllen, auf der nur die tatsächlichen Werbungskosten eingetragen werden, sonst nix.

Den Pauschbetrag von 1.000 € bekommt sie nie und nimmer, auch nicht mit fingierten Nuller-Werten, wie du das ausdrückst.

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Anfängerfrage - Lohnsteuer / Verlustvorträge?

Hallo finanzfrage.net-Experten,

da ich mich dieses Jahr zum ersten Mal mit dem Thema Lohnsteuer/Steuererklärung beschäftige, habe ich dementsprechend viele Fragen zu Themen wie Lohnsteuer und Verlustvorträgen und hoffe, dass ihr mir die ein oder andere davon beantworten könnt. ;)

Vielen Dank dafür schon im Voraus.

Lohnsteuerberechnung:

Ist es korrekt, dass die Werbungskosten nochmal extra zu dem Grundfreibetrag von 8652€ dazugerechnet werden und das mit einem Pauschalbetrag von 1000€ automatisch berücksichtigt wird? Das wäre mMn ja dann quasi eine Erhöhung des Steuerfreibetrages um 1000€ auf 9652€ für dieses Jahr, da man für den Werbungskostenpauschalbetrag ja keine Nachweise benötigt?

Konkretes Beispiel: Dieses Jahr habe ich ein Bruttoeinkommen von ca. 13000€:

13.000 Bruttoeinkommen 2016

-8.652 Grundfreibetrag 2016

-1.000 Werbungskostenpauschale

=3.348 zu versteuerndes Einkommen

Auf diese Fallen laut Brutto-Netto-Rechner eine Lohnsteuer von nur 21 € an. Ist das so korrekt berechnet?

Nun die Frage zu den Verlustvorträgen:

Da ich seit 2008 studiert habe, würde ich gerne die entsprechenden Kosten wie Studiengebühren, Krankenkassenbeiträge, Fahrtkosten etc. mittels Verlustvortrag anrechnen lassen.

Würde der Verlustvortrag von 2009 mit in die Werbungskosten von 2016 fließen, sofern dies später für ein Erststudium vom BVerfG anerkannt wird?

Falls dies der Fall ist, müssten diese Werbungskosten inkl. Verlustvortrag 2009 den Pauschalbetrag von 1000€ übersteigen um einen Unterschied zu machen, würden aber auch dann maximal eine Steuerersparnis von 21 € einbringen?

Daher die Frage, ob es möglich ist, den Verlustvortrag von 2009 auch mit ins Jahr 2017 zu nehmen bzw. dort erst abzusetzen, selbst wenn der Verlustvortrag 2016 gestellt wurde? Denn dann würden die dadurch erreichte Steuerersparnisse wesentlich höher ausfallen.

Vielen Dank.

Gruß

blacking

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Pauschbetrag während Elternzeit

Hallo, meine Frau war im Jahr 2011 durchgehend in Elternzeit, für drei Monate hat Sie während dieser Zeit auf 400€ Basis gearbeitet bevor sie dann unbezahltes Berufverbot bekommen hat. Auf den zwei für 2011 erhaltenen Lohnsteuerbescheinigungen des Arbeitgebers sind keine Beträge angegeben, sie sind komplett leer. Kann nun bei der Einkommensteuererklärung trotzdem der Pauschbetrag von 1000€ als Werbungskosten angesetzt werden?

Hat hier jemand einen Tipp für mich? Gruß, Chris

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Kinderbetreuungskosten 2010: Eltern Angestellte, Ehefrau 2 Mo. arbeitslos. Kosten WIE absetzen?

Werbungskosten? Sonderausgaben? Haushaltsnahe Dienstleistung? Macht das steuerlich überhaupt einen Unterschied? Gibt es eine Günstigerprüfung durch das Finanzamt? Beide Partner liegen (jeder für sich) auch ohne Kinderbetreuungskosten über dem Werbungskosten-Pauschbetrag. Getrennte Steuerveranlagung. Ehemann Steuerklasse 3, Frau Steuerklasse 5. Danke im voraus! Jens

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PKV/GKV Kind bei wechselhaftem Einkommen?

Guten Tag,

ich stelle mir gerade die Frage nach der richtigen Krankenversicherung für unser Kind, welches in wenigen Wochen geboren wird. 

Meine Frau ist pflichtversichert in der GKV, ich als Selbständiger in der PKV. Mein Einkommen als Selbständiger schlängelt sich immer genau um die “Jahresarbeitsentgeltgrenze”. D.h. in dem einen Jahr liege ich knapp darüber, im nächsten möglicherweise wieder darunter. 

Frage: Verlieren wir in dem Jahr, in dem ich über der JAEG liege, den Anspruch auf Mitversicherung in der GKV meiner Frau? Und: Muss ich möglicherweise sogar rückwirkend Beiträge zur GKV zurückzahlen, sollte ich am Ende des Jahres über JAEG liegen? 

Oder anders gefragt: Ist für die Versicherung des Kindes nur das aktuelle Einkommensverhältnis zum Zeitpunkt der Geburt maßgeblich oder muss dies jährlich auf’s Neue nachgewiesen werden?

Aktuell liege ich knapp unter der JAEG. Wäre es hier nun ratsam, das Kind zunächst in die GKV zu nehmen, auch wenn vielleicht im nächsten Jahr das Einkommen darüber liegt? 

Vielen Dank für Aufklärung!

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Allgemeine Fragen zur ersten Steuererklärung?

Guten Abend,

wie eingehend erwähnt, habe ich einige Fragen zum erstellen/abgeben meiner ersten Steuerklärungen für die Jahre 2016/2017.

In beiden Jahren in einem normalen Angestelltenverhältnis, keine sonstigen Einnahmen, Immobillien, oder Zinserträge.

  • 2016

Beschäftigungszeitraum: 01/07 - 31.12
Ca. 12.000€ Lohn 1.150 Lohnsteuer, 1.100 RV, 1.000KV

  • 2017

Beschäftigungszeitraum: 01/01 - 28.02 , Anzahl "U": 1
2.700€ Lohn, 230 Lohnsteuer, 250 RV , 240 KV

Beschäftigungszeitraum: 26.06 - 31.12, Großbuchstabe "S"
Ca. 13.200 Bruttolohn. 1.300 Lohnsteuer, 1.200 RV, 1.100KV
Diese Steuererklärung hat sowohl meine Steueridentifkationsnummer sowie eine etin. Hat das eine Relevanz oder kann ich einfach meine Nummer angeben ?

In den anderen Monaten war ich arbeitssuchend und habe ALG II bezogen.

Nachfolgend meine Fragen:

Nach meinem Kenntnisstand benötige ich den Hauptvordruck, Anlage N und die Anlage Versorgeaufwand und übertrage einfach nur die Werte aus meinen Lohnsteuerbescheinigungen oder ?

Reicht es im Jahr 2017 die Summen der Lohnsteuerkarten zu addieren oder benötigt jede ihre eigene Anlage N ?

Da ich in beiden Jahren nicht über Werbungskosten > 1000€ komme , kann ich diese Felder unausgefüllt lassen, da automatisch der Pauschbetrag von 1000€ greift, richtig ?
Für das Jahr 2018 komme ich allerdings sowohl mit dem "Kilometergeld" sowie mit den tatsächlichen Kosten für mein Ticket über die 1000 Euro, da sollte dann der höhere Betrag ausgetragen werden ?

Bezug von ALG II ist nicht relevant bzw spielt nicht in die Berechnung mit ein oder ?
Könnten evtl. Steuerückzahlungen dazu führen, dass von mir Rückzahlung von ALG II gefordert wird ?

Bei Angabe meiner Daten in ein Steuerprogramm kann ich pro Erklärung eine Rückzahlung von 1,300€ erwarten, da ich mich bisher damit noch nicht auseinander gesetzt habe, wie ist dieser "hohe" Betrag zu erklären bzw. ist er plausibel ? Ich dachte evtl. Zurückzahlungen kommen vorallem durch hohe Werbungskosten oder ähnliche Umstände (großes Arbeitszimmer etc) zustande.

Falls sich wer bisher hier hin durchgekämpft hat und evtl sogar weiterhelfen konnte, danke und noch einen schönen Abend.

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