Wir wollen ein Haus bauen, wir sind unverheiratet, das Grundstück (21000 € Wert) gehört seinem Vater - wie läuft der Besitzübergang, möglichst ohne Steuern?

3 Antworten

Du (zukünftige Schwiegertochter) hast bei Schenkungen von Fremden einen Freibetrag von 20.000,-. das halbe Grundstück (10.500,-) liegt als darin.

Der Sohn hat 400.000,- Freibetrag, also kein Problem.

Kauf wäre ein Problem, denn dann wärst Du in der Steuer, denn bei der Grunderwerbsteuer gibt es keine vergleichbare regelung. ein Kauf in Höhe von 10.500,- könnte bis zu 682,50 Grunderwerbsteuer kosten.

Aber ein Baugrundstück für 21.000,- Euro, bist Du Dir sicher, dass der Wert stimmt?

Vielen Dank für die schnelle Antwort! Ich muss dazu sagen, dass Grundstück ist derzeit noch ein unerschlossenes Gartengrundstück. Der Bodenrichtwert liegt  bei 42€/m2. Wir wollen es erst im Grundbuch umschreiben lassen, erschließen und dann bebauen. 

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@Masterod

OK, dann gilt das, was ich schrieb. Lasst es Euch schenken. keine Steuer.

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Du meinst den Eigentumsübergang. Wenn das Grundstück wirklich nur 21000 Euro wert ist, wird keine Schenkungsteuer fällig. Du hast einen Freibetrag von 400.000 Euro, Dein Partner von 20.000 Euro. Beide liegen innerhalb des Freibetrag da jeweils der Hälfteanteil verschenkt wird.

Nicht umgehen könnt Ihr natürlich die Kosten für Notar und Grundbuchamt.

Kein Problem, der Vater Deines Partners kann seinem Sohn das Grundstück schenken. Weitere Kosten für Eigentümerwechsel (Notar) sowie Grundbuchamt/Katasteramt, und Grunderwerbssteuer fallen an. 

Vielen Dank für die Antwort. Noch eine Frage bezüglich der Grunderwerbssteuer. Fällt diese wirklich  bei einer Schenkung an? Wenn ja nur bei mir, weil ich nicht in ersten Grad Verwandt bin? Also für 10500 € ....

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@Masterod

Grunderwerbsteuer nur bei Kauf, nicht bei Schenkung. Denn wenn etwas verschenkt wird, fällt es unter das Erbschaftsteuergesetz und ist gem. § 3 Nr. 2 Grunderwerbsteuergesetz befreit.

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@Masterod

Was nicht erhoben wird ist die Schenkungssteuer (Freibetrag), auf die Steuer für den Grunderwerb verzichten die Finanzämter nicht, ist ja ein Eigentümerwechsel. Selbst wenn der zukünftige Schwiegervater das Grundstück je zum ideellen Wert an Dein Partner und Dich verschenkt fallen doch nur sehr geringe Erwerbssteuern an.

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@wfwbinder

ok alles klar, hab Deinen Kommentar zu spät gelesen. 

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