hallo...was ist besser??? normal hauskaufen oder zwangsversteigerung???

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

wenn ich ein wirklich günstiges haus haben möchte warum denn KEINE zwangversteigerung? da kommt doch erfahrungsgemäss ein sehr grosser preisnachlass zustande! im vorfeld weis man ja um welches haus es sich handelt. und wenn man kontakte besitzt kann man so manches erfahren was man unbedingt dazu wissen sollte. wenn keine kont. vorhanden sind hätte man aber die möglichkeit in der nachbarschaft nachzufragen wie es mit dem haus gestellt ist oder? wenn man mit menschen umgehen kann erreicht man auch das ziel zu einer hausbesichtigung.das geht auch!

Termine für Versteigerungen werden von den Amtsgerichten ein bis zwei Monate vorher im Amtsblatt und in der Tageszeitung veröffentlicht. In zunehmendem Maße bestimmen jedoch Versteigerungsportale wie versteigerungspool.de das Geschehen, denn während sich Anzeigen in den Tageszeitungen auf eine Stadt oder einen Landkreis beschränken, zeigt das Internetportal auch die Versteigerungstermine in den benachbarten Regionen an. Neben einer Beschreibung des Objektes findet sich darin auch der Verkehrswert der Immobilie, dem bei der Versteigerung selbst eine zentrale Rolle zukommt. Wichtig für Interessenten ist das angegebene Aktenzeichen. Mit dessen Hilfe kann man beim Amtsgericht Einblick in Grundbuch und Gutachten zum Verkehrswert der Immobilie nehmen. Laut IVBB kann es durchaus sein, dass auf dem Haus eine Grundschuld liegt, die dann letztlich der Käufer übernehmen muss. Rechtzeitiges Informieren schützt hier vor unliebsamen Überraschungen: Ein Rücktritt von der Ersteigerung ist nämlich ausgeschlossen.

Bevor man selbst aktiv in eine Zwangsversteigerung eingreift, rät der IVBB, eine derartige Veranstaltung erst einmal als Beobachter zu verfolgen - so bekommt man ein Gefühl für die Abläufe. Über das anvisierte Objekt sollte sich der Interessent möglichst viele Informationen beschaffen. Wünschenswert ist natürlich eine Besichtigung, die aber in bewohnten Gebäuden oft vom Hausherren blockiert wird. Mit etwas Charme und Überredungskunst kommt man aber manchmal doch zum Ziel. Sich allein auf den äußeren Anblick des Gebäudes zu verlassen, erhöht die Gefahr danebenzugreifen.

unter:http://www.baumarkt.de/nxs/951///baumarkt/schablone1/Guenstiges-Haus-durch-Zwangsversteigerung

Ergänzend: Zwangversteigerungen passieren naturgemäß immer dann, wenn der Hausbesitzer kein Geld mehr hat. Daher unterbleiben auch notwendige Reparaturen und Instandhaltungen ("Reparaturstau"), es wird geflickt und oft entstehen schlecht erkennbare Folgeschäden, insb. bei Wasser. Die Gefahr des Reparaturstaus ist bei älteren Häusern erheblich höher. Ein Kauf "der Katze im Sack".

Guck auch unter "Zwangsversteigerung" bei de.wikipedia.org.

Was matrix schreibt ist richtig und sehr ausführlich. Wenn Du noch keinerlei Erfahrungen mit Zwangsversteigerungen hast,brauchst Du unbedingt einen Fachmann zur Beratung. Der muss nicht nur die rechtlchen Fallstricke kennen sondern auch helfen, das Objekt möglich genau v o r h e r kennenzulernen. Mein Tip: Suche Dir einen Bankangestellten, der auf Immobiliarzwangsversteigerungen spezialisiert ist und möglichst über mehrere Jahre schon als Terminsvertreter für die Bank tätig war. Jede Hypothekenbank hat solche Leute, oft auch Sparkassen und Raiffeisenbanken ( wenn sie nicht zu klein sind). Rechtsanwälte sind selten auf Zwangsversteigerungen spezialisiert.

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