Kann ich eine Rechnung aus dem EU Ausland mit 19 prozentiger Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend machen?

2 Antworten

Hast du dem Rechnungsaussteller mitgeteilt, dass du Unternehmer bist? Wenn nicht, wirst du als Privatperson behandelt und die elektronische Dienstleistung unterliegt dann in Deutschland der Umsatzsteuer.

Wenn der Leistungsbezug für das Unternehmen ist, ist die Rechnungsstellung falsch, da du einen Nettorechnung bekommen müsstest (Reverse Charge).

Adobe ist in Deutschland als Firma eingetragen und deshalb hat man dir 19% berechnet, diese darfst du auch als Vorsteuer buchen.

Danke. Ich frage mich aber trotzdem, woher man das wissen kann. Nur weil Irland zufällig eine andere Umsatzsteuerhöhe hat? Wie gesagt sind VAT und Adresse auf der Rechnung irisch.

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Adobe

Jetzt lese ich hier schon zum fünften Mal rein und habe Adobe immer noch nicht gefunden.

Hilf mir mal....

Ich frage mich aber trotzdem, woher man das wissen kann

Bei den vielen Dingen, die ich nicht weiß und wo ich mich nicht auskenne und die ich aber trotzdem bewältigen muss (Heilbehandlung besipielsweise) such ich mir jemanden, der das kann, beispielsweise einen Arzt.

Das hat sich bisher bewährt. In steuerlichen Angelegenheiten sollte man ebenso verfahren, wenn man sich nämlich dort nicht auskennt.

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@EnnoWarMal

Was hieße, dass dieses Forum per se sinnlos ist.

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Umsatzsteuer bei US-Reseller digitaler Produkte

Folgendes Szenario:

Deutsches Unternehmen A vertreibt digitale Güter in Form von Softwaredownloads auf rein elektronischem Weg über die Website eines US Unternehmens B (Reseller).

US Unternehmen B kassiert vorerst den vollen Betrag aller Verkäufe (inklusive Sales Tax nach US-Recht - also nur bei Verkäufen an Kunden aus dem gleichen Bundesstaat) bevor zu Beginn jeden neuen Monats 40% Provision an das deutsche Unternehmen A ausgezahlt werden (bzw. 60% vom US Unternehmen B einbehalten werden - je nachdem wie herum man es betrachtet).

Wie sind die 40% Provision für das deutsche Unternehmen A umsatzsteuerlich zu behandeln?

Ort der Leistung ist offensichtlich in den USA, da allerdings von dort aus an Privatpersonen und Unternehmen aus der ganzen Welt verkauft wird (inklusive Deutschland) weiß ich nicht wie/ob Umsatzsteuer berechnet/abgeführt werden muss.

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Wie Steuerschuldnerschaft bei Reverse-Charge Rechnung aus dem Ausland behandeln?

Hallo,

ich habe eine Frage zum Reverse Charge verfahren. Und zwar habe ich folgende Situtation als Beispielbeschreibung (Quelle: https://welt-der-bwl.de/Reverse-Charge-Verfahren):

Ein in Italien ansässiger selbständiger Programmierer (Unternehmer) führt im Juni für ein deutsches Softwareunternehmen ein Softwareprojekt durch, das Honorar ist 10.000 €.

Es handelt sich dabei um eine sonstige Dienstleistung eines im übrigen Gemeinschaftsgebiet (im EU-Land Italien) ansässigen Unternehmers i.S.d. § 13b Abs. 1 UStG und das deutsche Softwareunternehmen muss als Leistungsempfänger die steuerpflichtige sonstige Leistung von 10.000 € in seiner Umsatzsteuer-Voranmeldung (dort gibt es einen eigenen Abschnitt "Leistungsempfänger als Steuerschuldner (§ 13b UStG)") für Juni aufnehmen, wodurch 1.900 € (19 %) Umsatzsteuer resultieren. Das deutsche Softwareunternehmen kann zugleich die 1.900 € als Vorsteuer geltend machen, so dass die Zahllast aus diesem Geschäftsvorfall 0 ist.

Das heißt, der Staat zahlt den Unternehmen, die im Ausland einkaufen immer die dazugehörige Steuer zurück? Wird der Staat dadurch nicht arm? (Bitte nicht hauen....ich bin neu in dem Thema :o) )

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Vorsteuer bei Leistung für EU-Ausland

Ich bin in Deutschland umsatzsteuerpflichtiger Freiberufler und habe erstmals eine Beratungsleistung für ein Unternehmen (mit USt-Id) im EU-Ausland (Österreich) erbracht. Wie vereinbart möchte ich nun eine Rechnung über Honorar und nachgewiesene Reisekosten stellen. Bei einer Inlandsleistung würde ich also die Gesamtsumme mit 19 % beaufschlagen und mir die Vorsteuer aus den Reisekosten zurückholen. Da hier aber ein B2B-Geschäft mit ausländischem Leistungsort vorliegt, müsste das "Reverse-Charge"-Prinzip greifen und ich eine Rechnung ohne Umsatzsteuer stellen. Was ist aber nun mit der von mir bezahlten Umsatzsteuer zum einen in Deutschland (z.B. Bahn) und zum anderen in Österreich (z.B. Hotel)? Kann ich das eine und/oder das andere als Vorsteuer in Deutschland geltend machen? Für eine fachkundige Auskunft wäre ich dankbar.

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Wie läuft die Umsatzsteuererstattung bei Wohnsitz im außereuropäischen Ausland und selbstorganisiertem Paketversand?

Ich wohne als Deutscher im Nicht-EU-Ausland. Gibt es die Möglichkeit Umsatzssteuer auf Waren zurueckzuerhalten, die ich (zwecks Konsolidierung mehrerer Lieferungen) an ein Familienmitglied in Deutschland schicke und dieses bitte mir sämtliche Lieferungen in einem Paket zu senden?

Amazon hat bspw. bisher stets die vollen 19% rückerstattet wenn ich die Waren persönlich in Frankfurt dem Zoll vorgeführt und das bestätigte Formular an Amazon verschickt habe. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, dass dies nicht möglich ist, wenn die Waren nicht persönlich, sondern per Post ins Ausland gebracht weren: https://www.amazon.de/gp/help/customer/display.html?nodeId=201248730

Macht es sich Amazon hier einfach und bei anderen Händlern könnte das anders aussehen (welche Schritte müsste ich beachten), oder ist das die Norm?

Natürlich bieten einige Händler die Option an die Waren direkt und Umsatzsteuerfrei an meine Auslandsadresse zu versenden, es geht mir aber explizit um die Möglichkeit mehrere Lieferungen in Deutschland zu konsolidieren, da die Versantkosten doch um mehrere 100% variieren können.

Vielen Dank!

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Freiberufler + Kleinunternehmer stellt Rechnung ins Ausland

Hallo,

ich arbeite nebenbei freiberuflich als Fotografin und falle unter die Kleinunternehmerregeln.

Nun hat eine französische Zeitung ein Foto, dass ich vor zwei Jahren gemacht habe, abgedruckt. Dafür muss ich nun eine Rechnung stellen. Der französische Verlag sagte mir, aus der Rechnung müsse hervorgehen, dass ich in Deutschland Steuern zahle.

Meine Fragen: Was muss ich auf die Rechnung schreiben. Einen Verweis auf Paragraph 19? Ich habe bislang keine Umsatzsteuer-ID-Nummer, muss ich dafür eine beantragen und diese dann angeben? Folgt aus der Beantragung eine Umsatzsteuer-ID eine Umsatzsteuerpflicht? (Das will ich eigentlich nicht).

Vielen Dank für Eure Hilfe im Steuerdschungel.

Leni

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Soll ich in meine Rechnung auch die Umsatzsteuer-ID meines Kunden als Kleinunternehmer auf der Rechnung in EU-Ausland angeben?

Hallo,

Ich bin angemeldet als Kleinunternehmer und biete nebengewerblich Online Marketing Leistungen an Kunden, aber jetzt zum ersten Mal in Großbritannien (Regelunternehmer).

Ich habe gelesen, dass wenn ich ein Kleinunternehmer bin, darf ich ebenfalls keine Umsatzsteuer in Rechnung stellen, egal, ob mein Kunde Privatkunde, ebenfalls Kleinunternehmer oder Regelunternehmer ist. Das Reverse-Charge Verfahren findet in diesem Fall keine Anwendung.

Ist das korrekt? Soll ich in diesem Fall meine also auch die Umsatzsteuer-ID meines Kunden auf der Rechnung angeben? Soll ich irgendwas noch dazu schreiben, z. B. 'Der Rechnungsbetrag enthält gemäß § 19 UStG keine Umsatzsteuer' ?

Vielen dank für Ihre Hilfe im voraus!

Liebe Grüsse, Ani

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