Kann ich eine Rechnung aus dem EU Ausland mit 19 prozentiger Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend machen?

2 Antworten

Hast du dem Rechnungsaussteller mitgeteilt, dass du Unternehmer bist? Wenn nicht, wirst du als Privatperson behandelt und die elektronische Dienstleistung unterliegt dann in Deutschland der Umsatzsteuer.

Wenn der Leistungsbezug für das Unternehmen ist, ist die Rechnungsstellung falsch, da du einen Nettorechnung bekommen müsstest (Reverse Charge).

Adobe ist in Deutschland als Firma eingetragen und deshalb hat man dir 19% berechnet, diese darfst du auch als Vorsteuer buchen.

Danke. Ich frage mich aber trotzdem, woher man das wissen kann. Nur weil Irland zufällig eine andere Umsatzsteuerhöhe hat? Wie gesagt sind VAT und Adresse auf der Rechnung irisch.

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Adobe

Jetzt lese ich hier schon zum fünften Mal rein und habe Adobe immer noch nicht gefunden.

Hilf mir mal....

Ich frage mich aber trotzdem, woher man das wissen kann

Bei den vielen Dingen, die ich nicht weiß und wo ich mich nicht auskenne und die ich aber trotzdem bewältigen muss (Heilbehandlung besipielsweise) such ich mir jemanden, der das kann, beispielsweise einen Arzt.

Das hat sich bisher bewährt. In steuerlichen Angelegenheiten sollte man ebenso verfahren, wenn man sich nämlich dort nicht auskennt.

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@EnnoWarMal

Was hieße, dass dieses Forum per se sinnlos ist.

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Ist eine Korrektur der Umsatzsteuer-Voranmeldung am Jahresende möglich, bzw. schicke ich bei der monatliche UStVA Rechnungskopien an das Finanzamt?

Hallo liebe Community,

zum 02.01.17 bin ich als Einzelunternehmer selbstständig. Da ich umsatzsteuerpflichtig sein werde, setze ich mich nun seit einiger Zeit mit der monatlich durchzuführenden Umsatzsteuer-Voranmeldung auseinander.

Zu meiner Frage:

Ich habe vor 2 Monaten einen rechtlichen Disput mit meinem alten Arbeitgeber gehabt. Zu diesem Zweck habe ich mir juristische Hilfe genommen und auch eine ordentliche Rechnung erhalten. Da es im weitesten Sinne schon eine Vorableistung zu meiner Selbstständigkeit war, würde ich gerne schauen, ob ich diese Rechnung nicht auch als Vorgründungskosten zu den Betriebsausgaben setzen und mir die 19% USt. nicht mit meiner ersten UStVA zum 10. Februar (für Januar) vom FA zurückholen kann.

Ich habe es so verstanden, dass ich jeweils spätestens zum 10. des Folgemonats per Elster die UStVA rausschicke und dann entweder die zu zahlende Umsatzsteuer an das FA überweise oder aber die Vorsteuer erstattet bekomme. Gerade jetzt im Dezember sind einige Investitionen getätigt worden, so dass ich im 1. Monat mit einer Erstattung von 400-500 Euro kalkuliere.

Für die monatliche UStVA aber schicke ich doch noch keine Rechnungskopien mit raus, wenn es sich nicht um horrende Vorsteuer-Summen handelt, oder doch ? Falls nicht, gehe ich davon aus, dass das ja sicherlich spätestens zur Umsatzsteuerjahreserklärung der Fall sein wird. Würde ich erst dann die Info vom FA erhalten, dass die Rechnung nicht angenommen wird als Betriebsausgabe und die Vorsteuer zurückgefordert ?

Ich danke Euch schon im Voraus für eure Hilfe.

Liebe Grüße tella

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