Hallo Leute, ich bin Azubi. Ab Oktober 2016 habe ich ein Geschäft angefangen mit 3.000 Euro Ausgaben. Muss ich Einkommensteuererklärung machen?

2 Antworten

Muss ich eine Einkommensteuererklärung für 2016 machen?

Ja.

Und eine Gewerbesteuererklärung und eine Umsatzsteuererklärung.

Es sollen ja Verluste festgestellt werden bzw. das Finanzamt muss den umsatzsteuerlichen Status kennen.

kann ich die vorangegangenen Ausgaben in der Erklärung in 2017 mitangeben

Nein.

Wie man an den Zahlen sieht, ist das eine das Jahr 2016 und das andere Jahr ist das Jahr 2017. Also zwei verschiedene Jahre.

Ich tanke ja auch nicht das Moped voll, wenn ich mit dem Auto fahren will.

Es ist also kein Verlustvortrag aus 2016 in 2017 möglich?

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Leider liegt der Herr WarMal völlig daneben.

Du musst keine Einkommensteuererklärung abgeben, du kannst eine abgeben, § 46 Abs. 1 Nr. 2 EStG.

Du musst keine Gewerbesteuererklärung abgeben, § 25 GewStDV.

Und eine Umsatzsteuererklärung auch nicht, wenn du die Kleinunternehmerregelung in Anspruch nimmst, sonst aber ja, dann auch eine Gewinnermittlung.

Und 3.000 € BA dürfte weniger als die Einkünfte nach § 19 EStG sein als Azubi, da wird vermutlich auch kein Verlust(-vortrag) entstehen.

lt. Gesetz muss eigentlich auch ein Kleinunternehmer nach § 19 UStG eine Umsatzsteuererklärung abgeben ....

aus Vereinfachungsgründen verzichten viele Finanzämter auf die Abgabe

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Änderung Einkommensteuererklärung bei rückwirkender Rente noch möglich/notwendig?

Ich bin am 09.08.2017 rückwirkend zum 01.10.2016 verrentet worden. Es handelt sich um eine volle befristete Erwerbsminderungsrente.

Bis dahin hatte ich vom 01.10.2016 bis 05.04.2017 (inkl. 6 Wo. Lohnfortzahlung) noch gearbeitet und Lohn vom AG erhalten. Vom 06.04.2017 bis 01.08.2017 erhielt ich Krankengeld. Seit dem 02.08.2017 bekomme ich Rente.

Im Rentenbescheid wurde dies wie folgt aufgelistet: Für die Zeit vom 01.10.2016 bis 31.03.2017 "ist die Rente nicht zu zahlen, weil der zulässige Hinzuverdienst überschritten wird". Für diese Zeit habe ich ja volle Lohnzahlung durch meinen AG erhalten, knapp 3.000 Euro brutto im Monat. Ich habe jedoch nur eine Hinzuverdienstgrenze von 450 Euro monatlich. Um diese Zeit bzw. Sachverhalt geht es mir eigentlich bei meinen später folgenden Fragen.

Ab April 2017 hatte ich Krankengeld erhalten, was teilweise wieder durch die Rentenversicherung direkt an die Krankenkasse ausgeglichen wurde. Ab August 2017 bekam ich dann Rente.

Ich hatte zum Zeitpunkt des Rentenbescheides, den 09.08.2017, meine Einkommensteuererklärung für 2016 schon beim Finanzamt abgegeben und auch danach nicht mehr geändert:

Jetzt komme ich zu den Fragen:

Ein Rentner muss keine RV- und AV-beiträge zahlen. Er muss nur KV und Pflegeversicherung bezahlen. Bei meiner Rentenhöhe von ca. 1250 Euro wird mir auch keine Lohnsteuer und Soli abgezogen.

Kann ich meine Einkommenssteuerklärung für 2016 noch ändern? Macht dies Sinn?

Bekomme ich in irgendeiner Form die Beiträge, die ich vom 01.10.2016 bis 31.12.2016 als Rentner in die Sozialversicherung gezahlt habe (AV, RV) wieder zurürck? Evtl. auch Lohnsteuer und Soli? Oder ist dies durch den sehr hohen Hinzuverdienst damals durch mein Gehalt, das ja weit über 450 Euro lag, nicht mehr möglich? Oder gibt es irgendwelche andere Gründe? Oder ist dies doch möglich?

Vielen Dank!

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