Hallo, kann meine Vermieterin beim Auszug noch die Mietskaution komplett verlangen ?

3 Antworten

Nein, kann sie nicht.

Aber du kannst dem zuständigen Finanzamt mal eine Nachricht zukommen lassen, das geht auch anonym und auch per mail, aber mit konkreten Angaben.

Ohne einen beidseits unterschriebenen, schriftlichen Mietvertrag bist Du zu einer Kautionszahlung nicht verpflichtet.

Die Juli-Miete ist spätestens am 4. Juli fällig; keinesfalls vorher bar zahlen.

wir haben jedenfalls von der Vermieterin die Möbel abgekauft zu der meinte die Vermieterin sie solle uns auf keinen Fall eine quittung ausstellen.

Wenn es nun Eure Möbel sind, dann dürft Ihr die Möbel beim Auszug mitnehmen.

Also so wie das ganze klingt, macht Sie ja alles schwarz unter der Hand:

Wenn Sie euch Stress mit irgendwelchen Sachen macht, dann lasst Sie Stress machen, Ihr seid hier im Recht.

Sie wird (kann) nicht die Polizei oder sonst etwas rufen, da Sie dann selber auffliegen wird.

Demnach, keine Kaution zahlen, Möbel mitnehmen, umziehen, freuen, dass das ganze vorbei ist :)

Darf der Vermieter wegen Mietminderung die Kaution einbehalten?

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Seit ich ihr vor ein paar Monaten ihr in einem sms-Gespräch sie gebeten habe, bald die Schulden zu begleichen, verweigert sie jeden Kontakt. Sie antwortet nicht mehr auf Sms, Facebooknachrichten oder Emails. Anrufe werden weggedrückt. Ein mal habe ich Sie mit unterdrückter Rufnummer erreichen können. Da wurde ich aber sehr unfreundlich abgewimmelt. ich dabei mich über meine rechtlichen Möglichkeiten und Aussichten zu informieren. Ich könnte folgendes einem Richter vorlegen:

  • Unterlagen, aus denen unser Mietvertragsverhältnis zum Vermieter (alle Hauptmieter) hervorgeht.
  • Nachweise über die laufenden Kosten (Mietvertrag, Strom/Gas-Verträge, Kontoauszüge).
  • Kontoauszüge, aus denen hervorgeht, dass Ihre Vorgängerin (auch nachweisbar) den gleichen Betrag mir jeden Monat überwiesen hat.
  • Facebooknachrichtenverlauf, in dem wir über ihre Schulden diskutiert haben (aus dem auch der Betrag hervorgeht).
  • den SMS-Nachrichtenverlauf von vor wenigen Monaten, in dem wir ebenfalls kurz über die Schulden gesprochen haben. Ich hätte auch noch ein Gespräch, das ich kurz vor meinem Auszug aufgezeichnet habe, in dem wir über die Schulden gesprochen haben. Aber inzwischen meine ich zu wissen, dass dies nicht rechtlich verwendet werden kann.

meine Fragen wären nun:

1.) Könnte ich im Falle eines Prozesses den Sachverhalt ausreichend belegen?

2.) Wie würden meine Aussichten ausehen, wenn sie vor Gericht einfach behaupten würde, dass Sie mir das Geld bereits gegeben hat (in Bargeld) oder sich sogar ein falsches Alibi besorgt?

3.) Wie hoch wären die Kosten für einen Prozess, welche ich auszulegen hätte?

4.) Um Ihre neue Anschrift (sie wohnt auch nicht mehr in der WG) herauszufinden, müsste ich erstmal eine Melderegisterauskunft beim Einwohnermeldeamt für etwa 20 Euro beantragen, richtig?

5.) Wäre ein Anwalt sehr ratsam (würde ich gerne meiden um die Investitionskosten nicht noch weiter zu erhöhen).

6.) Wäre der Titel überhaupt etwas Wert?

7.) Wann tritt eine Verjährung der Angelegenheit ein?

Ich bin sehr dankbar für jeden Rat den Ihr/Sie mir geben könnt(en). Vielen Dank!

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