Kann eine falsche Lohnsteuerabrechnung von 2016 vom Arbeitgeber nachträglich geändert werden, wenn zuviel angegeben wurde?

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2 Antworten

Hallo,

hat der Arbeitgeber während der Beschäftigungsdauer immer eine aktuelle Studienbescheinigung bekommen?

Welche Abzüge wurden vom Brutto laut Entgeltabrechnung vorgenommen: Nur Rentenversicherung? Oder auch Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung?

Gruß

RHW

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Kommentar von Brigi123
04.06.2017, 18:50

Jetzt verstehe ich Deine Antwort erst. 

Das Problem scheint zu sein, dass beim Bafög-Freibetrag das Bruttoeinkommen zugrundegelegt wird (das hatte ich auch nicht gedacht)

Durch die vorgelegten Immatrikulationsbescheinigungen hätte die Fragestellerin sich von bestimmten Abgaben evtl. befreien lassen können.

Bei einem Minijob wird nichts auf das Bafög angerechnet, das wäre wohl die bessere Alternative gewesen.

Ich glaube, diese Umstände führen bei der Fragestellerin zu dem Gefühl, dass mehr auf dem Abrechnungen steht, als sie erhalten hat. 

O.k., dass ist bei jedem Arbeitnehmer so, aber hier wird ja das Brutto beim Bafög angerechnet, und sie bekommt das Bafög gekürzt um Einnahmen, die sie gar nicht in der Höhe hatte. (Abzüglich des Freibetrages natürlich).

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Kommentar von Tigrina88
04.06.2017, 21:48

Die Studienbescheinigung hat er bekommen, abgezogen wird eigentlich nur RV. Krankenversicherung muss ich als Student selbst bezahlen.

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Kommentar von Tigrina88
04.06.2017, 22:30

Vielen Dank für die bisherigen Antworten! Ich könnte jetzt natürlich alle Daten offen legen, aber das möchte ich nicht ;) Fakt ist, dass sowohl Brutto als auch Netto das tatsächlich ausgezahlte Gehalt übersteigt. Als Werkstudent darf man maximal 20/Woche arbeiten. Mein Plan war diese voll auszuschöpfen. Da ich dann weniger gearbeitet hatte, wollte ich diese dann nacharbeiten in den Semesterferien. Ich denke deswegen stimmen die Zahlen nicht überein und da ich dann nicht weiterarbeiten konnte ist jetzt auf den Abrechnungen mehr als ich tatsächlich gearbeitet habe. Wäre alles so gelaufen wie nach Plan und abgesprochen hätten die Jahresendbeträge übereingestimmt. Natürlich hätte ich auch Krankmeldungen usw. abgeben können, aber das ist nochmal eine andere Geschichte^^So ich hoffe ich konnte hiermit etwas Klarheit über mögliche Spekulationen schaffen :)

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Das hängt von seiner EDV ab und vom genutzten Lohnprogramm. Vermutlich wird es schwierig.

Aber die Frage ist erstmal, warum hat er falsch abgerechnet und zweitens, muss klargestellt werden, dass Du weniger verdint hast.

Was sagt denn die Jahreslohnsteuerbescheinigung?

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Kommentar von Tigrina88
04.06.2017, 15:02

Der Jahresbescheid sagt das Selbe. Klarstellen kann ich es eigentlich ganz einfach durch Dienstpläne. Ich vermute, dass er es nicht nachträglich ändern möchte wegen Aufwand usw. aber wenn es möglich ist, ist es gut das vorab zu wissen. Warum da mehr drauf steht weiß ich nicht...

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