Ich möchte mehrere 450 Euro-Jobs ausführen. Wie verhält es sich mit den Beiträgen zur Sozialversicherung, die ich gerne zahlen würde?

5 Antworten

Die 2% sind die Pauschalsteuer, keine SV. Wenn man sich nicht befreien lässt, zahlt man einen kleinen Beitrag zur RV, das wären aber 4,9%.

Bei Überschreiten der 450 € mit mehreren "Minijobs" ohne sv-pfl. Hauptbeschäftigung werden alle "Minijobs" sv-pflichtig. Alle Arbeitgeber müssen Beiträge abführen. 1 Job läuft auf Stkl. 1, der/die andere/n auf Stkl. 6.

Hallo, wenn Du insgesamt über 450 EUR hast, ist mind. einer der Verträge kein Minijob mehr. Wird kompliziert für die Arbeitgeber. Besser ist, wenn Du bei einem AG schon über 450 EUR kommst.

Für Dich wäre das auch optimal.

Viel Glück

Barmer

Hallo,

mehrere Minijobs: Einkünfte daraus sind immer zusammenzurechnen. Überschreitet das insgesamt erzielte Entgelt die Geringfügigkeitsgrenze von 450 Euro im Monat, unterliegen alle geringfügigen Beschäftigungen der Versicherungspflicht in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung.

Einkünfte aus Nebengewerbe und Mini-Job: Wie verhält es sich mit Sozialversicherungen und Steuer?

Liebe Experten, ich wäre unendlich dankbar für die Hilfe zur Lösung folgenden Sachverhalts:

Ausgangssituation:

Partner (w) keinen Job, da mit Kind (2 J.) zu Hause. Vorerst keine Einkünfte, Krankenversicherung: wird selbst gezahlt, freiwillig pflichtversichert, ca. 180 € im Monat.

Partner (m) angestellt, Jahresverdienst brutto ca. 90.000 T€, Krankenversicherung freiwillig pflichtversichert.

beide Partner sind nicht verheiratet, haben ein gemeinsames Kind und leben im gleichen Haushalt.

_________________________________________________________

Neue Situation:

Partner (w) betreibt nun ein Nebengewerbe mit prognostiziertem Gewinn von ca. 8.000€. Monatlich also ca. 670 €. In Zukunft potentiell mehr. _________________________________________________________

Fragen zur Sozialversicherungen/insb. Krankenversicherung

a1) Ist es Möglich, durch die Aufnahme einer Mini-Job Tätigkeit, alle notwendigen Sozialversicherungsrechtlichen Pflichten nachzukommen (durch den Arbeitgeber) ohne diese von Partner (w) aus eigener Tasche zahlen zu müssen?

a2) Kann ein potentieller Arbeitgeber selbst ein Nebengewerbe betreiben aus dem heraus er Partner (w) als Mini-Job einstellt, ohne den Status der Nebentätigkeit zu verlieren?

b) Gibt es Grenzen die zu beachten wären, sodass diese Konstellation aufrecht erhalten werden kann (bspw. Verdienst im Nebengewerbe) für Partner (w)?

c) Gibt es einen Mindestverdienst im Mini-Job, sodass Partner (w) versichert wird?

Fragen zur Steuer

Wie verhält es sich steuerrechtlich bei bspw. Einnahmen aus Mini-Job i. H. v. 4.800 € und Einnahmen aus Nebengewerbe i. H. v. 8.000 €? Welche Grenzen gelten für die Ermittlung der Einkommenssteuer in dieser Konstellation?

Ich danke vielmals im Voraus und bin gespannt auf eine interessante Diskussion bzw. Ihre Kommentare,

Freundliche Grüße

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?