Hallo, ich möchte ein Haus mit Grundstück kaufen. Allerdings ist das GS sehr groß.

2 Antworten

Dieses Geschäft ist eine zweischneidige Sache.

Du könntest bereits im kaufvertrag den Grund- und Bodenanteil mit dem qm Preis bewerten, der für einen späteren Verkauf erzielt wird.

Dann würde bei dem teilweisen Verkauf (privates Veräußerungsgeschäft § 23 EStG), kein steuerpflichtiger Gewinn entstehen und Du bist das problem los.

Dass beinhaltet natürlich auch, das der Gebäudeanteil geringer ist udn somit eine etwaige AfA auch geringer ist. Das wäre ein Nachteil, wenn das Gebäudevermietet wird.

Wenn Du es selbst nutzen wirst, wäre es egal.

Schließlich werden ja Deine potenziellen Käufer auch etw das gleiche zahlen, was im Ort üblich ist und nicht 30 % mehr.

Die AfA setzt weder der Steuerpflichtige noch der Notar fest.

Zuständig ist die Finanzbehörde.

Diese ist durchaus in der Lage, mit den tatsächlichen Werten umzugehen und hat hierfür notfalls (wenn jemand mit einem Gefälligkeitsgutachten daherkommt) eigene Gutachter.

0
@vulkanismus

Daher mein Hinweis auf die ortsüblichen Grundstückswerte, auch Bodenrichtwerte genannt.

Im Zweifelsfall wird die endgültige Höhe der AfA übrigens vom Finanzgericht, oder sogar vom BFH festgesetzt, wenn die Werte die erlauben.

0
@wfwbinder

Erstens fehlt Dein Hinweis. Zweitens kann der Fragende nichts bewerten. Drittens kann man gerne vor welches Gericht auch immer gehen. Erfolg ?

0

Schreibe im notariellen Kaufvertrag schon fest, zu welchem Preis Du das Grundstück und zu welchem Preis Du das darauf stehende Gebäude erwirbst. Dann gibt es beim Verkauf eines Teils des Grundstückes keine Diskussion bei der Wertfindung zur Berechnung der Spekulationssteuer mehr. Bei einem hoch angesetzten m² Preis hat das nur zur Folge, dass die AfA fürs Gebäude halt niedriger ausfällt.

Es gibt keine Spekulationssteuer.

Steuerliche Gestaltung ist durchaus ok.

Aber auch die DuH beim Finanzamt sind nicht auf der Brennsuppe dahergeschwommen.

0

Kann ein Miteigentümer Renovierung verweigern und auf Hausverkauf bestehen?

Mein Onkel und ich sind Eigentümer eines Einfamilienhauses zu gleichen Teilen 50:50. Ich bewohne in diesem Haus die untere Etage, von meinem Onkel die Tochter die obere Etage, er selber wohnt nicht in diesem Haus. Er kümmert sich auch um nichts. Was an Reparaturen bisher anfiel, übernahmen es mein Partner und ich auf unsere Rechnungen. Mein Onkel bot mir schon vor ca. 3 Jahren an, seine Haushälfte abzukaufen, sobald seine Tochter ausgezogen ist. Er nannte mir damals eine Summe für seine Hälfte mit der ich einverstanden war. Leider habe ich mir das nicht schriftlich von ihm geben lassen, weil ich Vertrauen zu meiner Verwandtschaft hatte. In der Zwischenzeit renovierte ich ¾ des Gartens, die untere Etage, die ich bewohne und diverses auf meine Rechnung. Ende dieses Jahres ist es nun soweit und seine Tochter zieht aus. Nun kam er und will für seine Hälfte 30 % mehr als angeboten, mit der Aussage die Grundstückspreise seien in der Zwischenzeit gestiegen. Ich sagte ihm, dass ich das nicht bezahlen kann und will. Jetzt will er, dass das komplette Haus verkauft wird und somit dann jeder seinen Teil bekommt. Das will ich aber nicht, da er daraus Gewinn machen würde, wegen der Wertsteigerung aufgrund meiner Renovierungen. Kann er darauf bestehen? Außerdem ist das Haus fast 60 Jahre alt und muss dringend saniert werden. Ich habe bereits das 3. Jahr Schimmel im Schlafzimmer. Er verweigert aber die Sanierung, weil er kein Geld in dieses Haus stecken möchte. Kann er das einfach so ablehnen oder ist er verpflichtet hälftig mitzuzahlen?

...zur Frage

Wie übertragen wir Eheleute nach erfolgter Nachlassplanung unsere Immobilien richtig?

Wir Eheleute leben in Zugewinngemeinschaft und haben nur gemeinsamen Besitz. Eine 2009 gekaufte und seitdem an den jüngeren Sohn vermietete Eigentumswohnung. Der Mietpreis beträgt 75% der ortsüblichen Miete. In einer EAÜ- Rechnung wird die Wohnung im gemeinsamen jährlichen EKSt. Bescheid angegeben und abgeschrieben. Es sind noch Darlehensschulden und Werbungskosten in unserem EkSt. Bescheid absetzbar. Wir möchten die Eigentumswohnung auf unseren jüngeren Sohn schon jetzt oder in zwei Jahren dann schuldenfrei übertragen oder später vererben. Was ist die bessere Lösung. Ich möchte, dass der Erbe, unser Sohn keine Erbschaftssteuer bezahlt, da er die von uns angeschaffte und an ihn vermietete Wohnung schon fast 10 Jahre(2019) bewohnt und dadurch mitfinanziert hat. Auch unser Einfamilienhaus, das bis zum Ableben des letzten Ehepartners bewohnt und unterhalten wird, soll danach auch in seinen Besitz übergehen. Im 1. Stock vermieten wir eine gut ausgebuchte Ferienwohnung, deren Einnahmen in einer EAÜ – Rechnung auch im gemeinsamen jährlichen EKSt. Bescheid angegeben und abgeschrieben wird. Die Ferienwohnung macht Gewinn, die Eigentumswohnung von Jahr zu Jahr immer weniger Verlust, da Darlehensschuldzinsen und Renovierungskosten bei steigender Miete wegfallen. Welche Möglichkeiten der Übertragung der Eigentumswohnung(Markt- und Zeitwert: 300 000 €) und Einfamilienhaus(Schätzwert durch Immobilienmakler vor 2 Jahren: 200 000 €) sind für uns die günstigsten unter Ausschöpfung der Erbschaftssteuergesetze und Minimierung der Notarkosten? Der Freibetrag von 400 000 € eines Kindes kann bei Vererbung oder Schenkung doppelt(von je einem Ehepartner) genutzt werden. Wie ist das möglich? • Gesetzliche Erbfolge verteilt Nachlass vielleicht nicht wunschgemäß, obwohl sich alle Familienmitglieder einig sind. ½ Teil: Ehepartner Familienwohnhaus wird von überlebenden Ehepartner bewohnt. ¼ Teil: jüngerer Sohn erhält die von ihm bewohnte Eigentumswohnung ¼ Teil: älterer Sohn erhielt erschlossenen Bauplatz und Darlehenstilgung seines selbst gebauten Hauses und bekommt noch Geldzuwendung aus Nachlass. Ist eine Dokumentierung der Zuwendungen zu Lebzeiten sinnvoll zwecks späterer Pflichtteilsforderungen? • Der Erbfall kann ein oder mehrmals auftreten - z.B. Einzeltestamente; d.h. Teilung der Immobilien Eigentumswohnung und Einfamilienhaus sind nicht möglich; deshalb schließen wir diesen Fall aus. • Berliner Testament mit Erst Erb Ausschlussregel der Kinder und Widerverheiratungsklausel. Berliner Testament lässt keine 2 Erbfälle mit je 400 000€ Freibetrag für 1 Kind zu; Oder sind es dann im 2. Erbfall – Versterben des 2. Ehepartners - vielleicht 800 000 € Freibetrag? Deshalb denken wir an eine Schenkung der Eigentumswohnung oder einen Erbvertrag, was jedoch mit hohen Kosten verbunden ist. Welches sind die gesetzlich möglichen, sinnvollen und kostengünstigsten bzgl. Erbschaftsteuer und Notarkosten? Welches sind die Vor- und Nachteile der einzelner Varianten?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?