Hallo, ich hoffe Ihr könnt mir helfen! :)

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Also ziehen wir das ganze auseinander:

  • Grunderwerbsteuer habt ihr damals für das Grundstück bezahlt. war OK.

  • Grunderwerbsteuer wird/würde jetzt fällig, wenn Du seine Hälfte kaufst.

  • Schenkungssteuer kann anfallen, wenn ein Vorgang vorliegt, der Schenkungssteuer auslöst.

Es ist eine Schenkung, wenn er Dir das Haus (seine Hälfte überlässt ud Du mit Schulden (seinen Anteil) übernimmst. Dann ist der Wert der Schenkung die Differenz zwischen dem Wert seiner Haushälfte udn den Restschulden.

Es kann aber auch zu einer gemischten Schenkung werden, wenn sozusagen gekauft wird gegen die Schulden udn nur der überschiessende Teil geschenkt wird.

Nur das können wir hier nicht klären, weil der Vertrag nciht vorliegt, keine Werte und die Höhe der Schulden nciht bekannt sind.

Gehe bitte zu einem Steuerberater, der wird Dir den günstigsten Weg ausarbeiten.

Nur eines ist sicher, DU zahlst nciht Grunderwerbsteuer udn Schenkungssteuer, weil das eine, das andere ausschließt. Für eine Schenkung Schenkungssteuer, dann keine Grunderwerbsteuer, weil schon mit Schenkungssteuer belastet, oder aber kauf, also Grunderwerbsteuer, dann aber keine schenkungssteuer.

Das Finanzamt geht mit Sicherheit von einer gemischten Schenkung aus. d.h. die übernommenen Schulden im Überlassungsbetrag sind als Kaufpreis zu sehen und dafür musstest du Grunderwerbsteuer zahlen. Aber wenn der Hausanteil von 2000 bis 2010 (Überlassungsvertrag) eine Wertsteigerung erfahren hat und/oder bereits viele Schulden seit 2000 getilgt wurden und/oder viele Eigenleistungen gemacht wurden und/oder viel Eigenkapital eingebracht wurde. Dann ist der Hausanteil mehr Wert als die übernommenen Schulden und für diesen Anteil musst du -falls dieser 20.000€ übersteigt, Schenkungsteuer bezahlen.Falls du noch den Einwand bringst, dass du doch die Tilgungen für deinen Freund getätigt hast, dann musst du für diese Tilgungen evt. auch noch Schenkungsteuer bezahlen, da alle Schenkungen innerhalb von 10Jahren zusammengerechnet werden und der Freibetrag von 20.000€ gilt für sämtliche Zuwendungen innerhalb von 10 Jahren.

Hallo, ich hoffe Ihr könnt mir helfen

Können wir! Du hast auf den falschen Knopf gedrückt!

Ich möchte die Hälfte meines Einfamilienhauses auf meine Freundin übertragen, wie ist es dann mit der Grunderwerbssteuer?

Hallo,

meine Fragen beziehen sich auf die Höhe der zu entrichtenden Grunderwerbsteuer bei der Übertragung die helfte eines Einfamilienhauses (in NRW) auf meine neue Freundin (keine Ehegatte/eingetragene lebenspartnerin).

Folgende Eckdaten sind zu beachten: Das Haus wurde 2008 zu einem Kaufpreis von € 290.000 gekauft. Eigentümer: ich zusammen mit meine Ex-Freundin. Wir sind jeweils mit 50 Prozent im Grundbuch eingetragen. Ein Kredit in Höhe von € 255.000 wurde ebenfalls zu jeweils 50 Prozent von uns beiden aufgenommen. € 50.000 flossen als Eigenkapital von meine Seite in die Immobilie.

Inzwischen wurde der Kredit teilweise zurückbezahlt. Die Restkredit liegt nun bei € 248.000.

Jetzt soll nur der Eigentumsanteil von mijn Ex (50 Prozent) auf meine neue Freundin übertragen werden. Weiter soll sich nichts ändern. Auch das Kredit bleibt so wie es ist (50/50). Natürlich übernimmt meine neue Freundin dabei das 50 Prozent Kreditanteil - also € 124.000 - von meinem Ex. Die 50.000 Euro, die ich aus Eigenmitteln eingebracht hat, bleiben auch unangetastet.

Ich weiß nicht genau was der Wert des Hauses im moment ist. Der Wert kann jetzt veilleicht niedriger sein als der ursprüngliche Kaufpreis von € 290.000.

Meine Fragen sind nun:

  • Wie wird die Grunderwerbsteuer bemessen? Wird der damalige Kaufpreis (€ 290.000) zu 50 Prozent veranschlagt? Oder wird bemessen nach der heutige Wert (dann is eine Bewertung erforderlich)? Oder wird bemessen nach der Gegenleistung von € 124.000?;

  • Falls Gegenleistung: Wie müssen wir das Steueramt informieren von diese Gegenleistung? Reicht ein Kaufvertrag zwischen mein Ex und meine neue Fruendin, wobei der vereinbarte Kaufpreis € 124.000 ist?

  • Wenn das Haus immer noch € 290.000 wert sein soll, kann es dann so sein dass Schenkungsteuer bezahlt werden muss? 290.000 – 248.000 = 42.000. Davon 50% ist € 21.000 und damit genau € 1.000 mehr als das Freibetrag. Wie wird sowas berechnet?

Mir ist klar, dass es viele Fragen sind, aber ich bin sehr gern gut vorbereitet.

SEHR vielen Dank im voraus für Ihre Antworten!

Mit freundlichen Grüßen,

Roy

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