Muss ich den kompletten Preis für die gebuchte Limousine bezahlen?

3 Antworten

Was steht im gebuchten Mietvertrag?

Ihr müsst den vollen Preis bezahlen abzüglich ersparter Aufwendungen (also nicht ersparte Kilometer, sondern z. B. Liter Treibstoff). Siehe hierzu z. B. § 649 Satz 2 BGB.

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auch die ersparten Mitarbeiterkosten ?

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@Tunahan

Eher nicht! Wie sollten diese Aufwendungen erspart werden können aus Sicht des Unternehmers? Würdest Du auf Dein Gehalt verzichten?

Es sei denn, die Limousine wurde anderweitig tatsächlich eingesetzt. Wie würdest Du das nachweisen wollen?

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Wenn man die Sache vertragsrechtlich einordnet hat man mehr Klarheit:

Es handelt sich um einen Werkvertrag. Ein solcher kann jederzeit vom Auftraggeber gekündigt werden.

Allerdings: Der Auftraggeber schuldet den vollen Werklohn abzüglich ersparter Aufwendungen.

Außer den eingesparten Kosten für Kraftstoff sehe ich hier aber keine Ersparnis. Alles andere sind Kosten die auch entstehen wenn das Auto in der Garage steht.

kann mich den Vorrednern anschließen wichtig ist, was vereinbart wurde. und mit so schönrechnen wär ich vorsichtig denn anders herum könnte auch gesagt werden dass der anbieter Geld verloren hat weil in der zeit wo ihr abgesagt habt jemand anderes dafür hätte bezahlen können

Zusatzeinkommen mit Bitcoin und Internetinvestment: benötige ich ein Gewerbe?

Hallo alle zusammen, bevor ich meine eigentliche Frage stelle kurz was zu meiner Person. Ich bin als normaler Arbeitnehmer vollzeit eingestellt, verdiene dort über 20T € Netto. An der Tankstelle halte ich einen Minijob auf 450€/Monat Basis inne.

Nun möchte ich solange ich jung bin Geld scheffeln 

Um weiter Geld zu verdienen (nebenbei) habe ich mich für zwei Hoch-Risiko-Modelle entschieden.

Das erste Modell ist der Handel mit Bitcoin. Innerhalb der letzten 4 Wochen ist der Bitcoin um 200€ gestiegen und wieder um 100€ gefallen. Ich finde die Entwicklung sehr interessant und denke darüber hinaus bleibt diese Art von Währung uns noch einige Zeit bestehen. Mein Ziel ist also der gezielte Kauf und Verkauf von Bitcoins, also kein Mining.

Das zweite Modell ist sozusagen das Investment in einer Firma. Das soll heißen, ich investiere in einer Firma Geld. Mit diesem Geld kaufe ich über der Firma (Sitz in der EU) Produkte ein. Nun werden diese von der Firma aufbereitet und über der Firma verkauft. Der EK Preis wird mir zugeschrieben + eine Rendite vom Gewinn.

Nun zu meiner Frage(n). Da es natürlich legal ablaufen soll, möchte ich auch meinen Gewinn versteuern lassen. Wenn alles gut läuft (höchst Risiko Investition) erwarte ich einen Gewinn von vlt 1000€ / Jahr – kann natürlich auch im Verlust enden. Nun tue ich mir in Sachen Steuern schwer. Wie bringe ich das ein? Ist ein Gewerbe notwendig da ich dieses dauerhaft machen möchte? Ich habe bereits nun folgendes gelesen:

„Du machst nach Ablauf des Jahres eine Einnahmen-Ausgaben-Überschussrechnung, also ziehst von den Einnahmen deine Ausgaben ab und bringst den Gewinn über die Anlage „G“ in deine Einkommensteuererklärung. Eine Gewerbeanmeldung wird keiner von dir verlangen, weil du ja deine Dienstleistungen nicht öffentlich anbietest.“

Kann ich mich mit meinem Vorhaben nach dieser Aussage richten? Ist die Überschussrechnung ausreichend? Muss kein Gewerbe angemeldet sein? Muss ich als Selbstständiger fungieren?

Ich bitte euch um eure fachmännische Hilfe – vielen Dank!

PS: Ich möchte keine Diskussion lostreten ob diese 2 Modelle rentabel sind oder nicht. Oder ob das Geschäft seriös ist, da die Bitcoins oft für illegale Dinge gehandelt werden. Der reine Kauf und Verkauf von den Bitcoins ist denke ich mal absolut nicht illegal.

Danke

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Umsatzsteuer: Haendler kauft von Kleinunternehmer

A (Kleinunernehmer) verkauft an B (Haendler). B ist Folgendes gewohnt (Szenario 1): Einkauf vom Lieferanten zu 7.65 brutto/6.42 netto, Weiterverkauf fuer 14 brutto / 11.76 netto. Er fuehrt ab an Vorsteuer: 2.24 minus 1.23 = 1.01. Von seiner Marge von 5.34 muss er also 1.01 Ust abziehen, ergibt netto Marge von 4.33.

Szenario 2: B kauft von A (Kleinunternehmer). Bs Marge ist jetzt 11.76 minus 7.65 (As Preis enthaelt ja keine Ust), gleich 4.11. Die Ust, die er zahlen muss, ist 0,78. Er liefert 2.24 an Vorsteuer ab, bekommt den Unterschied (2.24 minus 0.78) in der Steuererklaerung zurueck. Seine Netto Marge ist 4.11 minus 0.78, gleich 3.33.

Szenario 3: A reduziert seinen Preis, damit B seine gewohnte Marge macht. A verkauft fuer 6.65. Bs Marge ist 11.76 minus 6.65, gleich 5.11. Ust davon 0.97, auch wenn er, wie in Sz 2 2.24 abliefert. Die Netto Marge von B ist 4.13.

Ich wollte mich einfach nur versichern, ob das so richtig gerechnet ist. Mir wurde gesagt, dass B in Szenarien 2 u 3 Ust von 2.24 zahlt. Ich meinte aber, dass es so funktioniert, wie oben dargestellt. Vielen vielen Dank fuer Eure Hilfe fuer einen kompletten "New-bee".

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Kündigung Renten Direktversicherung

Guten Tag,

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Nun meine Frage:

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Was würde bei einem Rückkaufswert von angenommen 12000 Euro übrigbleiben? (ungefähr...die Hälfte? weniger/mehr??) Man liest oftmals etwas von steuerfrei nach 12 Jahren...was hat es damit auf sich?

3.) Alternativen? Umwandlung in anderes (sinnvolleres Produkt) / Reduzierung auf einen Mindestbeitrag?

Für mich wäre Kündigung das Schönste, da ich z.Zt. ein bisschen Bares brauchen könnte. Aber nicht um jeden Preis.

Für qualifizierte Antworten wäre ich wirklich sehr dankbar, da ich jetzt nicht auch noch einen Steuerberater bezahlen möchte, wenn ich vielleicht sowieso schon Miese mache.

Vielen Dank im Voraus!!

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Muss ich den kompletten Betrag einer Kostenausgleichsvereinbarung der Prismalife bei vorzeitiger Kündigung zahlen?

Ich habe im Dezember 2012 eine Fondspolice mit einer monatlichen Rate von 200.00 € abgeschlossen. Zusätzlich ist noch eine Einmalzahlung aus anderen gekündigten Policen eingegangen. Vor ungefähr 3 Monaten habe ich erst mitbekommen, dass 100.80 € mtl. für eine Kostenausgleichsvereinbarung (KAV) gezahlt wird (Vertag von 12.2012 - 12.2017) und 99.20 € in den Fonds. Ich habe habe jetzt diese Police gekündigt (Fondswert ca. 3500 €) Die Prismalife schrieb mir, dass sie den Restbetrag der KAV vom Fondswert abgezogen hat und sie mir ca. 2400 € überweisen würden. Die Frage ist jetzt, ob ich diese 1100 € für die KAV bezahlen muss, weil ich diese ja ebenfalls gekündigt habe. Im Netz habe ich schon etwas von einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) gelesen, dass es unzulässig sei. Habe ich das falsch verstanden? Weiss eventuell jemand, vielleicht aus eigener Erfahrung, was genaueres?

Für Antworten Besten Dank im Voraus :)

Silvio

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KFZ Finanzierung Idee - so möglich ?

Hallo zusammen,

ich stehe im Moment vor der Situation, dass ich mir gerne einen neuen (gebrauchten) PKW kaufen möchte. Ich habe zwar ein gutes Einkommen, habe aber wegen Eigenheim nicht allzu viele liquide Mittel, und möchte nicht an die Notspareinlagen rangehen. D.h. ich muss das Auto irgendwie finanzieren (Leasing möchte ich eigentlich nicht).

Jetzt habe ich mir mal folgende "Finanzierungsidee" überlegt und mich gefragt ob ich irgendwo einen Denkfehler habe:

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Was hab ich für Möglichkeiten mit der Familie?

Also ich bin im Moment in einer komplizierten Situation.... Ich werde jetzt mal in ein paar Punkten versuchen zu erklären was los ist

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--> Ich will gerne mein Fachabitur machen eigentlich war es geplant das ich das im Sozialen Bereich mache aber das geht nun nicht weil ich dazu das Fach "Soziales/Pädagogik" gehabt haben müsste aber das hatte ich leider nicht, nun hätte ich die Chance auf ein Berufscollege zugehen aber diese kosten mindestens 150€ + Schulmaterialien

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Ich kann nicht zuhause wohnen bleiben, das ist Terror und Stress pur... Bitte glaubt mir ich übertreibe dabei wirklich nicht....

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Vieeelen Dank schonmal

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