Hallo Ich habe 6496€ Krankengeld bezoge. Soll 659 € Steuern nachzahlen ist das OK ?

4 Antworten

Da funktioniert die Bürokratie doch. Obwohl Du es nciht beigepackt hast, ist die Meldung doch beim Finanzamt angekommen.

Man nennt das Phänomen "Progressionsvorbehalt."

Das Krankengeld ist Steuerfrei, wird aber mitgerechnet, wenn es um die Ermittlung des Steuersatzes geht.

6.496,- Euro Krankengeld. für 38 Tage recht gut udn auch dafür verantwortlich, dass es 659,- Euro wurden.

Lerne zu zahlen, ohne zu klagen.

Krankengeld unterliegt dem Progressionsvorbehalt (§ 32b EStG), so dass eine Nachzahlung jetzt nicht total überraschend kommt.

Habe die Bescheinigung von der Krankenkasse nicht mit bei der Steuererklärung beigefügt leider Vergessen.

Das macht nichts. Die Beträge werden von der Kasse an die Finanzbehörden gemeldet.

Also zahl deine Kosten und merke für die Zukunft: Alle Leistungen die im § 32b EStG stehen ereilt das gleiche Schicksal. Prominenteste Vertreter wären hier neben dem KG auch das ALG I und das Elterngeld. =)

Nein, es ist nicht OK, wenn Du 6496€ Krankengeld für 40 Tage bekommst. Der höchstmögliche Betrag ist mir nicht geläufig, dürfte aber für diese Zeit allemal unter 4000 liegen.

Sollte es Krankentagegeld (von der PKV) gewesen sein, so ist es nicht OK, dass das Finanzamt dafür Steuern verlangt.

Was soll ich tun?????

Die Angaben korrigieren!!!!!

Ein sehr berechtigter Einwand!

Allerdings: Werden Krankentagegelder automatisch dem FA gemeldet? Meines Wissens nicht.

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@Privatier59

Nö, warum auch?

Allerdings könnte es sein (neben zig anderen Möglichkeiten), dass das erhaltene Krankentagegeld in der Steuererklärung als Krankengeld eingetragen wurde. Laut Frage wurde ja lediglich die Bescheinigung nicht mitgeschickt.

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