Hallo, gilt die Vorsteuerpauschalierung für Autoren von 2,6%?

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Die Vorsteuerpauschale ist von allen Nettoumsätzen zu berechnen. 

Die nichtsteuerbaren Umsätzen führen nicht zum ausschluss vom Vorsteuerabzug, also sind sie auch hier Grundlage für die Berechnung der Vorsteuerpauschale.

Vielen Dank für die Antwort

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Wo steht denn das?

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@EnnoWarMal

Hallo  EnnoWarMal, wo steht was anderes? Nettoumsätze sind nettounsätze. Umsätze, die nicht steuerbar sind, führen nicht zum Ausschlss vom Vorsteuerabzug. Ich sehe keinen Punkt, dass man die 2,6 % nicht auch von den Umsätzen rechnen sollte.

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Hallo wfwbinder,

Bist Du Dir sicher mit Deiner Aussage?

ich habe jetzt folgendes gefunden: http://www.mediafon.net/ratgeber_haupttext.php3?id=40ea9f4b6c75f

dort steht "Berechnet die Kollegin ihre Vorsteuer nach Durchschnittssätzen, so darf sie der Vorsteuerpauschale alle Umsätze zu Grunde legen – mit Ausnahme

  • der nicht steuerbaren Umsätze mit ausländischen Kunden "
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Selbstständig Webdesigner - Monitor absetzen?

Hallo zusammen, ich habe eine ziemliche Anfängerfrage. Ich bin aktuell selbstständig als Webdesigner und überlege gerade einen neuen Bildschirm zu kaufen. Nun bin ich mir aber komplett unsicher was ich effektiv dafür bezahlen würde, bzw. absetzen kann. Ganz konkret:

- Kann ich die Mehrwertsteuer komplett gegenrechnen oder nur anteilig?

- Den eigentlichen Wert des Monitors muss ich dann über mehrere Jahre in Teilen berechen als Ausgaben?

Ich hoffe mir kann da jemand Klarheit schaffen. Grüße

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Kleinunternehmerregelung nur bei einem von mehreren Gewerbe?

Hallo!

Für meinen speziellen Fall habe ich leider keine Antwort im Netz finden können und hoffe, dass mir hier jemand helfen kann.

Ich habe mich im Jahr 2006 beim FA als Freiberufler (Dolmetscher) angemeldet. Damals verzichtete ich auf die Kleinunternehmerregelung und habe auf allen Rechnungen Mwst. ausgewiesen und als Umsatzsteuer für das entsprechende Jahr abgeführt (Regelbesteuerung). Eine Anmeldung beim Gewerbeamt erfolgte nicht (falls das von Bedeutung sein sollte).

Im Januar 2015 habe ich ein neues Gewerbe beim Finanzamt und Gewerbeamt angemeldet (anderes Tätigkeitsfeld: Online-Warenhandel). Bei diesem Gewerbe habe ich auf dem Fragebogen des Finanzamtes (Fragebogen zur Steuerlichen Erfassung) angekreuzt, dass ich die Kleinunternehmerregelung nach§19 Ustg in Anspruch nehmen möchte. Anschließend habe ich die neue Steuernummer erhalten.

Im Jahr 2015 habe ich fortan für die Dolemtsch-Tätigkeiten Rechnungen unter meiner alten Steuernummer mit ausgewiesener Mwst. ausgeschrieben, also wie gewohnt. Für den Online-Handel habe ich unter der neuen Steuernummer Rechnungen geschrieben und habe keine Mwst ausgewiesen.

So wollte ich das eigentlich weiterführen. Nun bin ich aber etwas irritiert, weil ich auf Behauptungen gestoßen bin, dass das so nicht geht. Ein Einzelunternehmer müsse entweder für alle seine Gewerbe Umst. abführen oder auf keinen (wenn Kleinunternehmerregelung). Eine getrennte Handhabung sei nicht möglich.

meine Fragen: 1.) Stimmt das? 2.) Falls ja, muss ich nun auf allen Rechnungen aus meinen beiden Gewerben Mwst. ausweisen und Ust an das FA abführen oder umgekehrt (keine Mwst/Ust für beide Gewerbe)? Info: Ich habe noch nie in meinem ganzen Leben in einem Jahr einen höheren Umsatz als 17.500€ gehabt.

3.) Stimmt das, das wenn ich für den Online-Handel weiterhin die Kleinunternehmerregelung nutzen möchte, der Umsatz aus beiden Gewerben aus dem vergangenen Jahr zusammen addiert nicht 17.500€ überschreiten darf? Oder wird hierfür nur der Umsatz aus dem Online-Handel betrachtet?

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

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Job + Gewerbe (Nebenverdienst)

Hallo ich habe eine Frage:

Ich habe eine Festanstellung und verdiene dort Brutto ca. 2500 euro (Netto ca. 1600). Zahle also ganz normal meine Steuern, Sozialversicherungen etc. ... Nebenbei habe ich ein eigenes Gewerbe (Gewerbeschein) und habe einen Vertrag bei einem anderen Unternehmen wo ich 400Euro vereinbart habe über die ich Monatlich eine Rechnung stellen kann.

Meine Fragen:

  1. Stelle ich die Rechnungen über 400 euro oder über 400 euro + 19% MWS und mache Monatlich eine Umsatzsteuervoranmeldung wo ich die + 19% abführe?
  2. Muss ich sonst irgendwelche Steuern zahlen auf die 400 euro oder kann ich das so behalten (z.B Lohnsteuer, oder Sozialabgaben)?
  3. Was muss ich sonst noch beachten bitte alles wissenswerte auflisten :)

Vielen Dank!

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Istversteuerung bei freiwilliger Bilanzierung

Hallo,

laut einem Urteil des BFH vom 22.7.2010 (Aktenzeichen: V R 4/09) soll eine Istbesteuerung für Freiberufler nicht mehr möglich sein, wenn diese freiwillig bilanzieren. Eine Verfassungsbeschwerde dagegen (Aktenzeichen: 1 BvR 3063/10) wurde nicht zur Entscheidung angenommen.

Inwiefern betrifft dies jetzt aber nur Freiberufler oder auch normale Gewerbetreibende wie mich, die ansonsten die Bedingungen für die Istbesteuerung erfüllen? Spielt es nur eine Rolle, welche Gewinnermittlungsart man ggü dem FA meldet, oder welche man tatsächlich "intern" verwendet? (Das Ergebnis ist ja für das FA dasselbe).

Andererseits wäre die Bilanz ja falsch und unbrauchbar, wenn sie der Rechtsprechung nach garnicht existieren dürfte... Bin hier etwas ratlos.

Zu den Hintergründen:

  • Ich war bisher Kleinunternehmer mit EÜR, ab diesem Jahr bin ich USt-Pflichtig und wenn alles glatt läuft in 2-3 Jahren ggf. bilanzierungspflichtig. Zudem plane ich die Ausgründung eines Projektes als GmbH für einen evtl. späteren Verkauf. Daher und auch für eventuelle Investoren möchte ich gerne von Anfang an doppelte Buchführung betreiben.
  • Zunächst jedoch ohne StB und nur "intern", d.h. dem FA ggü. würde ich offiziell erstmal weiterhin eine normale EÜR vorlegen.
  • Besteuerung nach vereinnahmten Engelten ist beantragt und (vorläufig) genehmigt.
  • Einem Buchprüfer würde ich natürlich alle Unterlagen vorlegen, zur Vereinfachung. (Ich habe relativ komplexe Umsätze, hauptsächlich aus dem Ausland).
  • Investoren wären natürlich an der Bilanz interessiert, da ja hier durchaus Ertragsneutrale Werte enthalten sind, die in der EÜR nicht auftauchen.
  • Mir gilt es unter anderem zu vermeiden, plötzlich ggf. nachtraglich zur Sollbesteuerung wechseln zu müssen, weil die Liquidität im moment (noch) stark eingeschränkt ist.

lg, mcjoey

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Umsatzsteuervoranmeldung Freiberufler - Honorarnoten ins Ausland

Guten Tag! Kurze Frage: Ich habe meinen Hauptwohnsitz in Berlin, habe eine UID Nummer und habe Honorarnoten nach Österreich gestellt (an Unternehmen mit UID-Nummer unter Verweis darauf, dass die Summe gleich netto ist). Wo trage ich diese Posten bei der Umsatzsteuervoranmeldung ein - bei 21 (Nicht steuerbare sonstige Leistungen gemäß § 18b Satz 1 Nr. 2 UStG) oder 45 (Übrige nicht steuerbare Umsätze (Leistungsort nicht im Inland)?

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