Hallo, es geht um das Bafög unseres Sohnes.

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3 Antworten

Ich bin selber Studentin und habe nun ca. zwei Jahre lang BaföG bezogen. Dass das Geld vorne und hinten nicht reicht, um ein komplettes Leben zu finanzieren, ist weithin bekannt. Sicherlich ist es ärgerlich für Eltern, ihre erwachsenen Kinder finanziell noch mit unterstützen zu müssen, aber es gibt ja auch Alternativen. So kann sich Ihr Sohn zum Beispiel einen Job suchen, um nebenbei noch ein kleines Einkommen zu haben. Diesen Schritt gehen viele Studenten. Ich selbst habe in einer großen Studentenstadt studiert und meine monatliche Miete lag bei 420 Euro. Ich bekam den Höchstsatz von 670 Euro, aber der hat natürlich nicht gereicht. Krankenkasse, Telefonverträge, sonstige Umkosten... da ist es fast unumgänglich, sich einen Nebenjob zu suchen! Ich denke, dass das BaföG ja auch nur eine Hilfe darstellen und nicht das gesamte (Studenten-)Leben finanzieren soll!

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Gaenseliesel 01.04.2013, 18:25

DH !! Richtig ! K.

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Es kam raus, daß er zuviel bekommen hat und muß dieses jetzt zurückzahlen. Es werden ihn von den 346,00 € jetzt bis August pro Monat 55,00€ abgezogen.

Er kann einen Stundungsantrag stellen. Dann wird der Abzug eingestellt, und er muss die Überzahlung erst später zurückzahlen.

Mit 25 wird vieles anders. Warum wird das Bafög trotzdem über das Einkommen der Eltern entschieden? Bei allen anderen Ämtern wird er jetzt als eigenständige Person behandelt.

Beim BAföG ändert sich mit Erreichen eines bestimmten Lebensjahres nichts; da ist gesetzlich nichts vorgesehen.

Die AOK hat zwar einen Beleg für das Bafögamt mitgeschickt, man würde einen Zuschuß bekommen, aber man hat uns noch nichts mitgeteilt von der Bafög Stelle.

Wenn der Beleg beim Amt angekommen ist, wird die Bewilligung angepasst werden. Mehr als 73 € mtl. sind aber leider nicht vorgesehen.

Wir werden zur Kasse gebeten obwohl wir selbst genug Ausgaben haben.

Ein BAföG-Bescheid ist ein reiner Förderungsberechnungsbescheid. Ihr werdet durch ihn nicht verpflichtet; das geht immer noch nach dem BGB.

Soweit die Eltern den lt. BAföG-Bescheid angerechneten Unterhaltsbetrag nicht zahlen, kann sich der Student grundsätzlich mit einem Vorausleistungsantrag nach § 36 BAföG behelfen und so zum fehlenden Unterhalt kommen. Das Amt setzt sich dann mit den Eltern auseinander.

Besteht insoweit keine Unterhaltspflicht nach dem BGB (könnte ja durchaus sein, ich kenne Eure Verhältnisse nicht, und das Unterhaltsrecht ist mein Spezialgebiet auch nicht), haben sie allerdings außer vllt nervigem Schriftverkehr nichts zu befürchten. Das liefe dann insoweit auf eine quasi elternunabhängige Förderung hinaus.

Mit dem Vorausleistungsantrag sollte aber nicht zu lange gewartet werden, sonst geht evtl. was verloren. Rückwirkend wird oft nicht gezahlt.

Wegen des Unterhaltsanspruchs wäre daher vllt auch rechtskundiger Rat hilfreich.

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Er mutß Miete (211 +15 Strom) bezahlen und jetzt auch noch Versicherungsbeitrag.

Sind diese Beträge dem Bafög-Amt bekannt? Mindestens die Miete, aber evtl auch die KK erhöhen den Bafög-Betrag.


Ansonsten: Nebenjob machen, oder Geld mit Nachhilfe (bringt ca. 20 €/h) einnehmen.

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Steeler 02.04.2013, 17:14

Mindestens die Miete, aber evtl auch die KK erhöhen den Bafög-Betrag.

Die Höhe der Miete ist dem Amt egal, weil sie bei der Bedarfsberechnung keine Rolle mehr spielt (seit zweieinhalb Jahren).

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