Hallo, wenn man nur Aufträge von einer Firma bekommt, ist es eine Scheinselbständigkeit, wie wird man dafür bestraft?

5 Antworten

Da jede Firma, die ihre Geschäftstätigkeit aufnimmt, irgendwie mit dem ersten Kunden anfangen muss, kann die Frage so absolut nur mit nein beantwortet werden.

§7 Abs. 1 Satz 2 SGB4 sagt:

Anhaltspunkte für eine Beschäftigung sind eine Tätigkeit nach Weisungen und eine Eingliederung in die Arbeitsorganisation des Weisungsgebers.

Es ist also nach aktuellem Stand egal, wie viele Kunden man hat.

Hallo,

hier werden zwei verschiedene Punkte verwechselt:

- Scheinselbständigkeit: die Beteiligten gehen bewusst oder unbewusst irrtümlich davon aus, dass keine Beschäftigung vorliegt. 

- arbeitnehmerähnliche Selbständige: es besteht Rentenversicherungspflicht.

Einzelheiten:

http://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/1_Lebenslagen/04_Mitten_im_Leben/02_Wichtig_zu_wissen/05_pflichtvers_trotz_selbstaendigkeit/pflichtvers_trotz_selbstaendigkeit_node.html

Gruß

RHW
 

Hier wird die Scheinselbständigkeit mit eine rentenversicherungspflichtigen Selbständigkeit verwechselt. Scheinselbständigkeit ist nur zum Schein eine selbständige Tätigkeit. Wird von der DRV ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis festgestellt, muss der Auftraggeber, der dann ja rückwirkend zum Arbeitgeber wird, die SV-Beiträge nachzahlen und zwar AG- und AN-Anteil. Den AN-Anteil kann er aber nur für 3 Monate vom AN zurückfordern.

Wenn aber festgestellt ist, dass eine Beschäftigung selbständig ist Du aber überwiegend für einen Auftraggeber (5/6 des Umsatzes mit einem Auftraggeber) tätig bist und keinen versicherungspflichtigen Angestellten hast, bist Du als Selbständiger rentenversicherungspflichtig. Es gibt übrigens mehrere rentenversicherungspflichtige Selbständige. Nachzulesen in § 2 Nr. 1 bis 9 SGB VI

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Ist dies denn so einfach möglich? Wir dachten dabei an Weiterbildungs- und Schulungsmaßnahmen. Er schult mich und ich ihn in gewissen Fachgebieten. Und dafür schreiben wir uns dann natürlich gegenseitig Rechnungen. So haben wir dann auch selber einen Knowhow-Aufbau.

Ist dies so legal oder bewegt man sich hierbei auf einem sehr dünnen Eis?

Hat jemand vielleicht schon Erfahrungen gemacht

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