Halbe Stelle an drei Arbeitstagen - Pendlerpauschale für fünf Tage ansetzen?

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4 Antworten

Wenn Du drei Tage die Woche ins Büro fährst, dann werden auch drei Tage für die Entfernungspauschale angesetzt. Punkt. Alles andere wäre kein Versicherungsbetrug, sondern Steuerhinterziehung.

Wenn Du die zwei Tage zuhause arbeitst, kann dort natürlich ggf. auch ein Arbeitszimmer angesetzt werden.

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FREDL2 30.01.2012, 17:55

@gandalf: Alles richtig, bis aufs Arbeitszimmer. Das kann nicht abgesetzt werden, da bei 3 Tagen in einem Büro angenommen werden darf, dass dort ein Arbeitsplatz besteht - ergo: nix Arbeitszimmer zu Hause. Arbeitsmittel, das geht eventuell.

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gandalf94305 30.01.2012, 19:50
@FREDL2

Es gibt Projektingenieure, die durchaus zuhause die Projektplanung und eigentliche Arbeit machen, während sie nur an ein paar Tagen für Meetings, sowie Kopieren und Abholen/Versenden von Post "ins Büro" = an den Standort des Arbeitgebers fahren. Damit wäre der Mittelpunkt der Arbeit durchaus im Arbeitszimmer zu verargumentieren. Daher schrieb ich "ggf." könnte das Arbeitszimmer abgesetzt werden. Das wäre zu prüfen. Kategorisch verneinen kann man das nicht, denn nicht der Zeitaufwand zählt, sondern der prägende Teil der Arbeit.

Impossible is only untried.

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Du schließt also mit Sicherheit aus, dass bei der nächsten Steuerprüfung deines Arbeitsgebers der Schwindel nicht ausgedeckt wird. Rat: Hände weg.

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bei vielen Lohnprogrammen wird ein "Arbeitszeitmodell" oder die Arbeitzeit mit Arbeitstagen hinterlegt (hängt auch mit z.b. Erstattungsanträgen KK etc. zusammen). Außerdem bescheinigen viele die Arbeitstage in der ETIN-Bescheinigung, sollte das der Fall sein, wird das auch ans Finanzamt übertragen.

Zu deiner Frage - ja es wäre Betrug. Und natürlich kommt der Prüfer so ca. alle 3 Jahre in die Firma und schaut sich an was da so abgerechnet wird. Kommt ihm was komisch vor gibts dann eben Kontrollmeldungen.......

Ansonsten wird dir hier glaube ich keiner dir zur Steuerhinterziehung raten.

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das ist kein Versicherungsbetrug, sondern Steuerhinterziehung. Du betrügst damit die Allgemeinheit der Steuerzahler.

Kommt man dir auf den Schwindel, wird es teuer.

Ich käme in deinem Falle gar nicht auf die Idee, hier von den Fakten abzuweichen.


Und von wegen "nachprüfen". Sei dir da nicht so sicher. Es gibt genügend Möglichkeiten, das festzustellen.

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