Haftung Steuerberater nach Falschaussage

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3 Antworten

Das Problem ist, das ein Steuerberater nur auf dem Gebiet des Steuerrechts und anderen Rechtsgebieten mit Bezug zum Steuerrecht beraten darf. Das ist Sozialversicherungsrecht. Ein Steuerberater darf das nicht, dafür zahlt auch seine Versicherung nicht, da er ja keine versicherte Tätigkeit erbracht hat. Ein Rentenberater wäre hier sinnvoll (die findet man unter www.rentenberater.de) Die DRV hätte den Steuerberater auch als Vertreter zurückweisen müssen (hier könnte es vielleicht einen Ansatzpunkt geben). Aber was ist der Schaden? Auch bei einer korrekten Beratung hättest Du ja zahlen müssen. Freie Physiotherapeuten sind meist versicherungspflichtig. Entweder es handelt sich um eine in Wirklichkeit angestellte Tätigkeit (also scheinselbständig) oder aber weil das Gesetz für selbst. Physiotherapeuten die Versicherungspflicht vorsieht, sofern sie keinen sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer beschäftigen oder überwiegend auf Grund ärztl Verordnung behandeln. Ob das mit dem Regelsatz so rechtens ist, kommt auf das Einkommen aus den betreffenden Jahren an. Ich würde höchtsvorsorglich Klage erheben zur Fristwahrung. P. S. in § 2 SGB VI findest Du die versicherungspflichtigen Selbständigen.

Die Rentenversicherung hat schon recht, denn Physiotherapeuten gelten als weisungsabhängig und sind damit rentenversicherungspflichtig, weil die Patienten von einem Arzt überwiesen werden.

Meiner Meinung nach ist man mit Eigeninitiative klar im Vorteil und sollte sich schon selbst erkundigen, wie die Sache läuft und sich nicht auf die Aussage des Steuerberaters verlassen.

Dieser Fall ist der beste Beweis dafür, was dabei herauskommen kann.

das ich nicht Scheinselbständig bin aber in die Gesetzliche Rente hätte einzahlen mussen.

Gut, also als Deutschlehrerin würdest du nicht durchgehen.

Gleichwohl würde ich aber gern den Widerspruch aufgelöst bekommen.

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