Haftung des Steuerberaters für telefonische Auskunft?

2 Antworten

Ob es eine Gefälligkeit innerhalb eines Vertragsverhältnisses ist (man macht ja die Buchhaltung, den Jahresabschluss, oder die Steuererklärung), oder nciht, ist für die Gültigkeit, oder die Verantwortung unerheblich.

Das Problem wird hier eher sein, dass zu klären ist:

  1. Hatte der Steuerberater alle notwendigen Informationen für eine verbindliche Auskunft?

  2. War ihm bekannt welche Entscheidung der Mandant darauf basierend treffen würde?

  3. War ihm die Auswirkung bekannt?

Die entscheidende BGH-Rechtsprechung ist da sehr streng. Sie gilt für Steuerberater wie für Rechtsanwälte. Im Zweifel besteht eine Haftung für eine telefonische Auskunft. Nach dem BGH spielt es keine Rolle, dass der Rat aus Gefälligkeit nicht abgerechnet wird. Wer vielmehr einen Steuerberater oder eben einen Anwalt regelmäßig kontaktiert, will gleichsam bei einem erneuten Anruf eine verbindliche Auskunft, siehe so die aktuelle Entscheidung des BGH vom 18.12.2008 - IX ZR 12/05 -.

O2, Störung, Kein Internet / Telefon seit 4 Monaten?

Hallo,

seit Februar 2017 habe ich eine Störung mit meinem Internet- und Telefonanschluss. Ich habe mehrmals täglich Totalausfälle. Ein normales Telefonieren ist also nicht möglich, da man jederzeit unterbrochen werden kann.

Seit 4 Wochen habe ich nun einen 24-Stunden Komplettausfall (Internet und Telefon).

Alle paar Tage habe ich mit der Störungshotline telefoniert, Stunden habe ich bereits in der Warteschleife verbracht. Ständig wird das Störungsticket wieder geschlossen, da lt. O2 die Störung beseitigt wurde. Nur leider war dies bisher nie der Fall. Man denkt, es tut sich was und dabei ist das Störungsticket schon längst wieder geschlossen. Man wartet vergeblich auf den versprochenen Anruf von O2, der kommt nicht, bis man dann wieder selber bei O2 incl. Warteschleife anruft. Dann wird das Störungsticket wieder geöffnet. Dieses Hin- und Her mache ich jetzt seit 4 Monaten mit ohne auch nur den geringsten Erfolg.

2 mal habe ich bereits einen Urlaubstag genommen, da ein Techniker kommen sollte, der leider nicht erschienen ist.

Der Techniker war nun da, konnte aber nichts tun, ich solle mich an O2 wenden. Obwohl die Störung also nicht beseitigt wurde, wurde das Störungsticket von O2 mal wieder geschlossen.

Nun habe ich O2 vor ca. 3 Wochen schriftlich meinen Fall geschildert und um Störungsbeseitigung bis zum 26.05.2017 verlangt, da ich ansonsten von meinem außerordentlichen Kündigungsrecht gebrauch machen werde. Am 26.05.2017 habe ich dort angerufen, warum ich keine Antwort erhalte. Dann wurde mir gesagt, ich soll das Schreiben nicht nach Nürnberg, sondern nach Hamburg schicken. Das habe ich dann noch ab 26.05.2017 getan, per Einschreiben mit Rückschein.

Einen neuen Vertrag habe ich bereits bei der Telekom abgeschlossen. Die Kündigung ist auch dort eingegangen. O2 gibt das zum Ende meiner Vertragslaufzeit (29.08.2017) frei.

Die Bearbeitung meiner schriftlichen Beschwerde und außerordentlichen Kündigung wird lt. heutiger telefonische Auskunft von O2 4-6 Wochen dauern. Auf Fragen, ob man das nicht irgendwie beschleunigen kann, bekommt man nur doofe Antworten.

Jetzt darf ich noch 4-6 Wochen komplett ohne Internet und Telefon verbringen. So wie ich O2 die letzten Monate kennengelernt habe, würde es mich nicht wundern, wenn ich überhaupt keine Antwort bekomme und alles noch bis Ende August so weiter geht.

Bleibt mir nun tatsächlich nichts anderes übrig, als 4-6 Wochen - oder wohl eher bis Ende August - zuhause ohne Internet und Festnetzanschluss zu verbringen?

Kann die Telekom meinen Anschluss nicht sofort bereitstellen? Dann zahle ich halt 3 Monate doppelt. Oder funktioniert das nicht?

Danke

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Wo trage ich meine Forex (Devisenhandel) Verluste in der KAP Steuererklärung ein?

Sehr geehrte Community,

ich möchte gerne meine Verluste aus dem Devisenhandel in meiner Steuererklärung eintragen. Jetzt stellt sich mir die Frage, wie habe ich die KAP auszufüllen.

Ich bin alleinstehend + keine Kinder und hatte im vergangenen Jahr lediglich einen Verlust aus dem Devisenhandel.

  1. Muss ich in Zeile 4 oder 5 etwas ankreuzen?

  2. 7-11 sind für mich nicht relevant, da keine inländischen Steuern fällig wurden. Mein Broker sitzt im Ausland.

  3. Insofern sind für mit 14-19 relevant. In Zeile 15 müsste ich dann meinen Verlust eintragen, korrekt? Muss ich hier ein Minus vor den Betrag setzen?

  4. In Zeile 17 trage ich ebenfalls den Verlust aus dem Jahr 2015 ein, korrekt?

  5. Und das müsste es dann doch gewesen sein, oder?

  6. Eine Unterschrift muss ich auf dem Formular anscheinend nicht leisten, korrekt?

Es sind viele Fragen. Aus dem Grund möchte ich mich bereits vorab bei Euch und eurer Unterstützung bedanken. Ich freue mich auf eure Antworten und wünsche Euch einen sonnigen Start in den neuen Tag.

Liebe Grüße,

Thomas

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Erzwungener Wechsel Kleinunternehmer zu Regelbesteuerung

Hi zusammen,

Bitte Hülföööö bei Folgendem Problem:

Ich war bis 2007 Kleinunternehmer im Medienbereich mit Geschäftskunden, und habe in den Rechnungen nie Umsatzsteuer (US) berechnet. Meine Steuererklärung habe ich immer selber gemacht, was abzusetzen habe ich nicht. 2007 habe ich etwas über die 17500€-Grenze erwirtschaftet, und mich dann Anfang 2008 beim Finanzamt-Service-Center informiert, wie ich mich verhalten soll. Die Antwort war "stellen sie Rechnungen weiter wie bisher, wir melden uns schon....". Das "Melden" kam dann im August 2008 mit der Auskunft ich unterliege jetzt der Regelbesteuerung. Mit diesem Wort konnte ich nicht viel anfangen und habe bis Ende 2008 habe ich weiterhin die Rechnungen ohne US gestellt. Im Jahr 2008 liegt mein Umsatz wieder unter 17500€. Jetzt, als ich die Steuerklärung machen will, habe ich nochmal im Service-Center nachgefragt, und mir wurde gesagt ich soll entweder die Umsatzsteuer selber zahlen (fast 3000€ ) , die Rechnungen in "mit US" umändern (da vergraule ich mir Kunden), oder einen Steuerberater nehmen (wortwörtlich kam die Ansage "vielleicht weiss DER was" :S).

Lange Rede kurzer Sinn: Schrabble am Existenzminimum (seit Mitte '08 fast 10.000€ Einkommensteuer vorgezahlt ) und weiss weder ein noch aus.

Vielen vielen Dank für die Hilfe, mein Nervenkostüm ist mittlerweile komplett zerrüttet.

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Macht unser Steuerberater alles falsch????

Hallo,

brauche bitte dringend Hilfe. Hoffe jemand kann mir helfen. Arbeite im Familienunternehmen meiner Mama. Wir haben momentan viele Probleme mit unseren Steuerberater. Es geht darum:

Wir sind unter 10 Mitarbeiter also bekommen wir wenn ein MA krank ist das Geld von der Krankenkasse zurück erstattet. Das heißt wir überweisen den Lohn ganz normal und Ende des Monats erhalten wir ihn wieder.
2 Mitarbeiter waren jetzt im 3 Quartal 2012 krank. Also haben wir eine Erstattung erhalten. Unser Steuerberater bucht dies als Einnahmen im Betrieb. Weil er sagt wir haben das Geld bekommen, aber die geleisteten Löhne Bucht er ganz wo anders bzw als Personalkosten.

Leider geht es noch weiter. Wir hatten 2012 einen Unfall mit einen Auto und das ist alles von einem Anwalt abgewickelt worden. Der Anwalt hat uns .........€ vom Gegner Überwiesen für den verursachten Schaden. Die Werkstatt Rechnung ging von unseren Konto ab mit inkl. 19%MwSt die natürlich wir tragen. Das Geld wurde wieder als Einnahme für unseren Betrieb gebucht und die Rechnung der Werkstatt wird normal gebucht. Kann das alles Übereinstimmen? Ich verstehe das nicht.

Was wir Erstattet bekommen haben ist ja wieder weggegangen und das sind ja nicht unsere Einnahmen das hat sich ja alles wieder ausgeglichen.

Hoffe mir kann jemand helfen.

Danke im vorraus

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