Haftung der Eltern bei Privatinsolvenz der Kinder

2 Antworten

Nein, natürlich nicht. Was haben die eltern mit den Schulden der Kinder zu tun?

Nur wenn sie persönlich gebürgt hätten, oder das Haus als dingliche Sicherheit für einen Kredit des Kindes genommen worden sein sollte.

Nur sollte die eltern nicht während des Verfahrens sterben, der Erbfall sollte in der Zeit bis zur Restschudlbefreiung nicht eintreten, dann würde das Erbe, zumindest teilweise, einfliessen.

Grundsätzlich ist erst einmal zu klären, ob das Kind überhaupt schon geschäftsfähig sind. Sollte dies nicht der Fall sein, kann durch den Gläubiger ein Vollstreckungstitel erlangt werden, der dann wirksam wird, sobald das Kind geschäftsfähig ist und Geld verdient. Sollte das kInd bereits geschäftsfähig sein, kann die Privatinsolvenz auf das Kind bezogen werden. In beiden Fällen gilt: die Eltern haften nicht, solange sie keine Bürgschaft hinterlegt haben

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