Haftet man als Hundehalter auch bei Abwesenheit für Schäden?

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9 Antworten

Hallo, selbstverständlich haften Sie in solchen Fällen. Dabei wurd dann u.U. zu prüfen sein ob und wenn ja, in wie weit Sie gegen Halterpflichten (z.B. Leinenzwang) verstoßen haben (Vorsatz, grobe Fahrlässigkeit). Dieser Punkt wird von unterschiedlichen Versicherungen unterschiedlich in den Bedingungen behandelt. Gute Bedinggungen sehen grundsätzlich auch Leistungen bei Verstoß gegen Halterpflichten vor.

VG,

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Es spielt keine Rolle, aus welchen Gründen ein Hund entlaufen ist und einen Schaden angerichtet hat. Sofern dieser Fall eintritt, haftet der Hundehalter und muss für die Schadenskosten aufkommen.

Ein Trost bleibt, wenn eine Tierhalterhaftpflicht Versicherung besteht und diese die Kosten übernimmt.

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Ja, als Hundealter ist man für den Hund und dessen "Taten" verantwortlich und muss für Schäden, die der Hund verursacht aufkommen/geradestehen, auch wenn man nicht dabei war.

Eine Hundehaftpflichtversicherung ist daher in jedem Fall empfehlenswert. Durch den Hund verursachte Schäden sind in der privaten Haftpflichtversicherung nämlich nicht mit abgesichert.

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Ja auch wenn man nicht dabei war oder sich richtig verhalten hat muss man für den Schaden an Dritten aufkommen, den der Hund verursacht hat. Deshalb ist es anzuraten eine Hundehalter-Haftpflichtversicherung abzuschließen um hier hohe Kosten zu vermeiden, bspw. wenn der Hund einen Autounfall verursacht.

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wer sollte sonst haften, wenn nicht der Besitzer des Hundes? Macht sich ein Hund z.B. bei Bissen nicht oft selbständig, weil etwa der Besitzer den Hund nicht an der Leine hat?

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An dieser Stelle ist jedoch festzuhalten, dass jede Person die erforderlichen Vorkehrungen zur Schützung Dritter vor einer möglichen Gefährudung zu treffen hat. Eine Aufsichtspflicht über den Hund besteht immer, obgleich es sich bei der Person um den Hundehüter, Hundhalter oder ein Hundeführer handelt. Aufgrund der Unberechenbarkeit der Tiere, besteht stets ein gewisses Risiko der Gefahr.

Daher muss jeder der ein Tier bzw. den Hund zur Beaufsichtigung hat, stets Sorge dafür tragen, dass durch den Hund keine andere Person zu Schaden kommt.

Auch in der Öffentlichkeit sollte der Hundführer immer in der Lage dazu sein, auf seinen Hund derart einwirken zu können um mögliche Gefahren für Menschen oder Sachen schon im Voraus vermeiden zu können. Selbst wenn es sich bei dem Hund um einen ausgebildeten seiner Art handelt, sollte dieser trotz dessen auf Straßen stets an der Leine geführt werden. Ein kurzer Moment der Unachtsamkeit könnte unter Umständen schon eine Katastrophe mit sich bringen. Es ist demnach ratsam sich verantwortungsvoll zu verhalten, um kein unnötiges Gefährdungspotenzial für Dritte zu schaffen. Schlimmstenfalls können sogar Kinder von den Hunden angegriffen werden. Auch die Hundverordnungen und- gesetze der einzelnen Länder schreiben nicht umsonst vor, dass es sich bei dem Hundebesitzer um einen sowohl körperlich als auch geistig sich dazu in der Lage befindende Person handeln muss.

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Die Gefährdungshaftung nach BGB gilt für den Eigentümer unabhängig vom Grad des Verschuldens!

Diese gilt beispielsweise für Hunde, Pferde, zulassungspflichtige Kfz, Immobilien aller Art.

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Natürlich.

Hundehalterhaftpflicht!

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Wenn der Hund sich selbständig macht, ist er auch selbst verantwortlich.

Hast du dir das etwa so gedacht?

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