Haftet bei einer Anprobe der Kunde oder der Händler?

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2 Antworten

Grds. haftetet der Kaufinteressent aus Verursacherprinzip für seinen durch schuldhaftes Handeln verursachten Schaden fremden Eigemtums.

Bei leichter Fahlässigkeit ein klassischer PHV-Versicherungsschaden :-)

Rechtsgrund: §§ 823, 249, 252 BGB

G imager761

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Ist Dir das schon passiert oder soll Dir das erst noch passieren? Oder ist das Gegenstand einer Hausarbeit?

Um mal zum Thema zu kommen: Es gibt keine gesetzlichen Vorschriften zu genau diesem Fall. Es gelten die allgemeinen Bestimmungen, was bedeutet, ein Schadensersatzanspruch des Händlers ergibt sich aus §§ 823 ff BGB. Eine stillschweigende Risikoabwälzung vom Kunden auf den Händler kann man zwar annehmen, aber nur für Fälle leichter Fahrlässigkeit, alles was darüber hinausgeht, geht zu Lasten des Kunden.

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Kommentar von Phras
06.09.2012, 10:52

Weder noch. Habe diesen Fall im Internet gelesen, fand ihn sehr interessant und bin selbst auf keine konkrete Lösung gekommen bzw sehr unschlüssig. Ich gehe davon aus, dass es leichte Fahrlässigkeit war. Im Prinzip hat der Kunde einen PHV-Schaden verrichtet, indem er die Uhr beschädigt hat. Andererseits gehe ich aber davon aus, dass Händler gegen solche Art von Schäden versichert sind, da es ja leicht passieren kann, dass einem Kunden bei der Anprobe ein kleines Missgeschick geschieht.

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