Haften die Kinder bei Regress mit Verjährungsverzicht beim Tod des Vaters (Witwer)?

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1 Antwort

Ich interpretiere den Sachverhalt so, dass damals eine feste Summe als Forderung entstanden ist, welche per Ratenzahlung zurückgeführt wird. Durch den Verjährungsverzicht ist diese Forderung auch noch aktiv, d.h. sie geht auf die Erben über und ist von denen grundsätzlich weiterhin zu bezahlen.

Natürlich kann eine Erbausschlagung in Betracht gezogen werden, wenn die Verbindlichkeiten das Vermögen übersteigen sollten.

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Helo07 23.09.2017, 08:43

Herzlichen Dank für die schnelle Antwort, nein es wurde keine feste Summe vereinbart sondern die BG hat der Witwe eine Rente bezahlt. Ihr Mann war z.Z. des Unfalls 63 Jahre alt. Sie in etwa gleichen Alters. Sie verstarb mit 85 Jahren. Es sind abzgl. meiner Zahlungen noch ca. 90.000 € offen. Ich entnehme Ihren Worten dass ich bald meine Kinder einweihen sollte damit sie das Erbe ausschlagen. Wäre das ok? 

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Bankrevisor 25.09.2017, 11:59
@Helo07

Ob das Erbe ausgeschlagen werden sollte hängt natürlich stark davon ab, ob es außer den Verbindlichkeiten noch Vermögenswerte gibt (Auto, Möbel und sonstiger Hausrat, Bankguthaben usw.).

Außerdem empfehle ich eine Nachfrage bei der BG, ob diese Forderung tatsächlich auf die Erben übergeht. Sollte dies der Fall sein, kann der nächste Schritt (Information der Kinder) überlegt werden.

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