Hätte Steuererklärung wegen Arbeitslosengeldbezug machen müssen, droht mir nun Strafe vom Finanzamt?

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4 Antworten

Überhaupt kein Problem, die Abgabe der Erklärung ist ja die strafbefreiende Selbstanzeige.

Also einfach nur abgeben und der Fall ist für Dich erledigt. § 371 AO.

Eventuell ein bisschen Zinen wegen der späern Abgabe.

Aber keine Strafe.

Ich sehe hier keine Hinterziehung, und zwar wegen des fehlenden Vorsatzes:

Ich wußte das nicht

Wir kommen allenfalls zu einer leichtfertigen Verkürzung, aber hier wird kein Finanzamt irgendein Fass öffnen.

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@EnnoBecker

Bin ich mir auch sicher, käme bei dem Kleinkram sowieso nichts raus.

Ich wollte die Fragerin nur beruhigen und da paßt eine Gesetzesstelle immer gut.

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Wenn Du "jetzt" eine Steuererklärung abgibst, genügst Du ja Deinen steuerlichen Pflichten. Eine strafrechtliche Konsequenz wird die Sache daher nicht zur Folge haben. Allerdings ist es so, dass Steuernachforderungen ab 15 Monate nach dem Zeitraum für den sie geschuldet sind vom Steuerpflichtigen verzinst werden müssen mit 0,5% pro Monat:

http://dejure.org/gesetze/AO/233a.html

Ich unterstelle mal, dass sich bei Dir ohnehin keine große Nachzahlung ergeben wird und sich der Zinsaufwand in Grenzen hält.

Unsinn dafür gibts keine Strafe. Hier ein paar Fakten zum nachlesen. http://www.steuer-info-blog.de/allgemein/bei-steuererklaerung-arbeitslosengeld-korrekt-angeben.html

Schön, dass Du Enno und wfwbinder 14 Stunden später punktewirksam bestätigst!

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@gammoncrack

Liebe Mitglieder,

da es auch hier leider wieder zu unsachlichen und beleidigenden Kommentaren kam, wurden diese gelöscht. Ich appelliere nochmals an euer Gemeinschaftsgefühl: Tragt eure Streitigkeiten nicht auf der Plattform aus! Dazu gibt es Email, Privatnachrichten oder ein persönliches Treffen...

Freundliche Grüße

Jürgen vom finanzfrage.net Support

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Das mit dem "abgeben müssen" haben Dir meine Vorredner falsch dargestellt.

Natürlich ist bei Deiner Konstellation eine Steuererklärung abzugeben. Aber erst dann, wenn Dich das Finanzamt auffordert.

Du musst da nicht von selbst draufkommen.

Eine Strafe für das Nichtabgeben gibt es ohnehin grundsätzlich nicht.

Der Hinweis auf strafbefreiende Selbstanzeige ist zu vernachlässigen, da diese mit Dir nichts zu tun hat.

Auch die Sache mit den Zinsen ist falsch dargestellt. Die werden nämlich nicht nur auf Nachforderungen erhoben, sondern bei Erstattungen auch zugunsten des Steuerzahlers berechnet und ausgezahlt.

Gilt dann die Verpflichtung in diesen Fällen unaufgefordert eine Einkommensteuererklärung abzugeben, nur in Niedersachsen?

http://www.ofd.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=17514&article_id=100964&_psmand=110

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@wfwbinder

Was so eine überflüssige OFD schreibt oder nicht, interessiert doch keine Sau.

Was zählt, ist die Praxis.

Kein Finanzamt der Welt (zumindest der deutschen) wird auch nur mit der Wimper zucken, wenn einer seiner Pflicht wie hier nicht nachgekommen ist.

Wozu auch? Er hat es nicht gewusst und damit ist er aus dem Schneider.

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@vulkanismus

Na, bei Deiner Abschiedsfeier haben die Kollegen wohl auch nicht "Auf Wiedersehen" sondern "Tschüss" gesagt.

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@Privatier59

Bei uns sagt man "Servus" oder "Hawedere".

Alle meine Kollegen sind mit mir gleicher Meinung.

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@vulkanismus
Bei uns sagt man "Servus"

Ich hab mich schon immer gewundert, warum man den anderen mit "Diener" anreden muss.

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@EnnoBecker

Musst Du nicht, aber: "Servus ist ein traditioneller, freundschaftlicher Gruß in großen Teilen Mitteleuropas. Er ist von Saarland, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Bayern, Süd- und Mittelhessen, Süd- und Ostthüringen, Franken und in ganz Österreich sowie Südtirol (hier auch „Servas“) bis nach Slowenien, Kroatien („Servus“ oder auch „Serbus“), Ungarn („Szervusz“/„Szervusztok“, „Szia“/„Sziasztok“), Slowakei („Servus“), Nordwest-Rumänien bzw. Transsylvanien („Servus“) gebräuchlich. Er kommt aus dem Lateinischen (servus, lat: „der Sklave“, „der Knecht“) und bedeutet in Kurzform „Ich bin Dein Diener“ oder „zu Diensten“.

Servus kann als Begrüßung ebenso wie zur Verabschiedung verwendet werden.

„Servus“ ist vor allem unter Freunden und guten Bekannten, die sich duzen, üblich, auch unter Angehörigen gesellschaftlicher Eliten, z. B. war es auch unter den Adligen Altösterreichs, Böhmens und Bayerns in Gebrauch. In der Literatur kommt es daher oft vor." aus Wiki

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@vulkanismus

Sag' beim Abschied leise Servus, nicht Lebwohl und nicht Adieu, diese Worte tun nur weh. Doch das kleine, Wörter'l Servus, ist ein lieber letzter Gruss, wenn man Abschied nehmen muss.

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