Habe Minijob seit 2012, ohne Rentenaufstockung, da ich Hauptjob habe, soll ich das ändern? Vorteile?

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3 Antworten

Vorteil wäre, dass die Rente dadurch etwas höher würde.

Ein weiterer Vorteil bezieht sich auf die Berechnung einer Erwerbsminderungsrente. Denn da ginge dann auch der Minijob in die Berechnung deines Durchschnitts und dadurch in die Hochrechnung (Zurechnungszeit) bis zum 60. Lebensjahr mit ein.

Außerdem wäre das Übergangsgeld höher, solltest du einmal eine Reha oder Maßnahme zur Teilhabe am Arbeitsleben machen und aus der Gehaltsfortzahlung herausfallen.

Durch den versicherungspflichtigen Hauptjob bist Du ja schon abgesichert, allerdings, wäre die Aufstockung bei dem 400-Euro-Job recht günstig, da der Arbeitgeber hier ja die Hauptlast der Rentenbeiträge von 15 % zahlt, Du müßtest nur 3,9 % von 400 Euro (ca. 16 Euro) aufzahlen und erwirbst hier etwas mehr Rentenanspruch. Wenn Dir die 16 Euro nicht "weh tun" ,dann mach es, denn ich habe schon viele Rentner in meinem Leben gesprochen, noch nie hat einer lamentiert, daß er zu wenig Rente hat, viele dagegen bereuten, daß sie nicht mehr eingezahlt haben bzw. einzahlen konnten.

Du bist durch Deinen Hauptjob soweit abgesichert, dass eine zusätzliche freiwillige Aufstockung für Dich nicht interessant sein dürfte.

aber beachte, der AG zahlt hier 15 % pauschaler Rentenbeitrag, er müßte nur 3,9 % aufzahlen, sonst ist es 50 : 50....so günstig kann man sonst nicht zu Rentenansprüchen kommen.

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