Habe ich was zu befürchten?

3 Antworten

Soll er doch nen Anwalt zahlen. Bei Privatverkäufen trägt der Käufer das Risiko, wenn er unversichert wünscht. Ich versende prinzipiell nur versichert. Wer sagt dir denn, dass das Päckchen nicht doch angekommen ist und er dich nur 170 Euro sparen will? Alternativ geh zur Post und frag, ob man nachforschen kann. Kommt selten was bei raus. Bleib ruhig und lerne für die Zukunft.

Gehe ich recht in der Annahme, dass der Käufer die Versandkosten zahlt? Dann gilt das was GrafRotz geschrieben hat.

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Nein, es gilt was der Gesetzgeber zu Kaufvertragserfüllung und Versendungkauf geregelt hat: Keine Nachweis der Aufgabe der Sendung, kein Haftungsübergang, keine Übereignung, keine Kaufvertragserfüllung.

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@imager761

Kein Nachweis bedeutet noch nicht der Nachweis des Gegenteils - aber ich gebe dir insofern recht, als dass nicht absehbar ist, was das Gericht im Streifall daraus macht. Der eigene Ehemann ist als einziger Zeuge recht dürftig...

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Grundsätzlich schuldest du Übereignung der Ware. Bei Versendungskauf geht es nicht um Versicherung, sondern Nachweis, die Ware beim Paketdienst aufgegeben zu haben. Es dann geht das Risiko auf den Käufer über.

Hat er mit paypal bezahlt, bekommt er ohne deinen Nachweis eines Einlieferungsbelegs sein Geld nach Antrag auf Käuferschutz wg. eines nicht erhaltenen Artikels zurück :-O

Hat er überwiesen, kommt es auf den Vorsitzenden an, ob er die Zeugenaussage deines Mannes bei seiner Urteilsfindung berücksichtigt.

Genau deshalb bietet man erst gar nichts anderes an: Wer 1 EUR mehr für ein dokumentiert eingeliefertes, sendungverfolgbares Paket S nicht zahlen möchte, muss ja nicht bieten.

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