Habe ich bei einer Scheidung ein Recht auf Kapitalisierung des Wohnrechtes, wenn ja, wie berechnet sich die Kapitalisierung und gibt es dafür Tabellen?

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3 Antworten

Weissniewas:

Dein knapper Dreizeiler lässt außer der Antwort von Privatier nur noch eine Rangbemerkung zu.

Bedeutsam wird es für dich dann, wenn der Objekteigentümer Wert auf eine Löschung des Wohnrechts legt,  z.B. beim Vorhaben einer lastenfreien Veräußerung.

Dann kannst du versuchen, die Erteilung der Löschungsbewilligung von der Zahlung einer Rente (gg. entspr. Sicherung) oder eines Ersatzwerts in Höhe der kapitalisierten fiktiven Miete für die Restlaufzeit des Wohnrechts (zeitlich begrenzt oder lebenslänglich, was wurde vereinbart?) abhängig zu machen.

Bei einer Zwangsversteigerung z.B. hättest du Anspruch auf eine fortlaufende Geldrente, vorausgesetzt der Erlös reicht aus.

Machst du von deinen Wohnrecht keinen Gebrauch, stellt sich auch die Frage, ob der Vertrag vorsieht, dass du vermieten und die Mieten ziehen darfst.

Empfehlung: Lass dich von deinem Anwalt, der dich im Scheidungsverfahren vertritt, beraten. Dieser benötigt allerdings mehr Informationen als einen  Dreizeiler.

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Wer hat wem ein Wohnrecht bestellt? Diese Frage bleibt unbeantwortet. Welchen Inhalt hat das Wohnrecht und wann genau ist es bestellt worden, innerhalb der Ehezeit oder davor? Ohne weitere Ausgestaltung sind Wohnrechte höchstpersönlicher Natur was einer Abgeltung entgegen steht.

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