habe heute Farradfahrer angefahren, er ist leicht verletzt, Polizei war da . Was erwartet mich?

2 Antworten

"meinem Auto bremste sofort und sah ihn langsam auf dem Boden zu gehen " " Erzählte mir das er schon mehrere solche Unfälle hätte." damit scheint klar, dass es der Radfahrer nicht ursächlich mit deinem Fahrfehler gestürzt ist, sondern erst danach, um Schmerzensgeld rauszuholen. Das dürfte aber eher bei 50 Euro oder niedriger liegen, wenn selbst Schläger mit mehrwöchigem Krankenhausaufenthalt als Folge nur wenige tausend Euro blechen müssen. Es ist ja kein nennenswerter Schaden entstanden, es sei dem er lässt sich von einem zwielichtigen Arzt absichtlich weitere Folgeschäden hinzufügen und attestieren. Solltest du wegen Körperverletzung verknackt werden, zahlt die Versicherng rückwirkend nicht, weil versicherungen nie zahlen, wenn der Schaden wegen einer Straftat verursacht wurde. Geh am besten zu einem Anwalt.

du kannst ja direkt auch mal sachlich sein, Baerenattacke ;-)

so von der Hand zu weisen ist deine Schlussfolgerung gar nicht ! Ist evtl. Methode ! Darüber sollen sich mal die Gedanken machen, die dafür bezahlt werden !

hmmm ......wer geht schon langsam zu Boden, wenn er angefahren wird ? K.

1
@Gaenseliesel

Ja du keine Ahnung, ich fand es irgendwie komisch, obwohl ich ganz durcheinander war fand ich das ganze merkwürdig;: Den langsamen Sturz, das er sofort sagte er möchte das Polizei kommt und das er schon mehrere solche Unfälle hatte. Und müsste er den nicht in der Mitte von der spur stehen wenn er gerade aus fahren will, und nichts ganz rechts?

0
@Gaenseliesel

"meinem Auto bremste sofort und sah ihn langsam auf dem Boden zu gehen "

Schon seltsam, dassd zeugenerinnerungen immer in Zeitlupe ablaufen :-)

sondern erst danach, um Schmerzensgeld rauszuholen.

Und dafür schlägt sich nebenbei nur sein Knie blutig und macht keine Kopf- oder Halswirbelschmerzen geltend? Anfänger :-O

Nach Geldbeschaffung sieht das für mich eher nicht aus, das bekommt man fürs Blutspenden sicherer und schmerzloser :-)

0

Es ist, wie die anderen Ratgeber schon schrieben, das ist ein Fall für den Anwalt.

Das Du den einfachsten Fahrprüfungsfehler (Schulterblick) gemacht hast, ist klar.

Die Frage scheint nur zu sein, wie hoch die strafe ist, aber ein Anwalt ist nötig.

Eine unbedeckte Schulter ist schöner als ein Mückenpelzrücken ! ;-)))

1

Hallo wfwbinder, vielen dank für Deine Antwort. Ich habe ihn gesehen, ich bin davon ausgegangen das auch er rechts fährt weil er rechts stand.

0
@nada111

Pinkte im Feldsburg

;-)) ......man merkt schon, dass dir dieser Unfall ganz schön an die Nieren geht !

Beruhige dich erst einmal, der Radfahrer lebt - alles andere regelt sich ! Als Rechtsabbieger hast du natürlich einen Fehler gemacht !

Hilfreich wäre hier auch eine Verkehrsrechtschutzversicherung, vielleicht hast du die ? K.

1
@nada111

Ich darf Dir als Jemand der seinen Führerschein nun seit 41 Jahren und 9 Monaten hat, und weit über 1 Mio. Kilometer auf dem Buckel vielleicht einen rat geben.

Traue nie einem Radfahrer. Leider ist das inzwischen schon bei Gerichten so durch. Es gibt tatsächlich Urteile in denen steht "Der Autofahrer muss damit rechnen, dass sich ein Radfahrer (Fußgänger) unvernünftig und unklar verhält."

Selbst wenn der den Arm nach rechts rausgehalten hätte, hättest Du nciht absolut sicher sein dürfen.

Ich drücke Dir die Daumen, dass alles glücklich abläuft.

1
@nada111

fahrlässige Körperverletzung. Wurde so von der Polizei aufgenommen.

§ 229 StGB.

Wer durch Fahrlässigkeit die Körperverletzung einer anderen Person verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Bei einem aufgeschlagenen Knie natürlich an der unteren Grenze des Strafrahmens.

Mit etwas Glück Einstellung des Verfahrens nach 153 a StPO (gegen Geldauflage).

Mache Dir nicht zuviel Sorgen. Es wird tragbar bleiben, es wird etwas Geld kosten (abhängig von Deinen Einkünften, so 30 -90 Tagessätze, also 1-3 Monatsnetto). Mit viel Pech ein Fahrverbot.

Aber nimm Dir einen Anwalt

0
@nada111

Nein, er konnte ebensogut auf der Spur geradeaus fahren und wollte dies ohne entsprechendes Handzeichen wohl auch :-O

1
@wfwbinder

Vielen dank, hoffe ich mal.

"Traue nie einem Radfahrer" Dann habe ich schon alles falsch gemacht, habe vor Ort die Schuld auf mich genommen.

0
@imager761

Das sind die Radfahrer, die auch immer bei rot geradeaus fahren, wenn ich grün habe und über die Straße gehen möchte.

@imager761 Du bist ja REchtsexperte, wie ich aus Deinen Antworten sehe. Gibt es eine Bezugsquelle für das Buch "Straßenverkehrsordnung für Radfahrer"?

Nach meinen Erfahrungen muss der § 1 lauten:

(1) Radfahrer dürfen fahren wie sie wollen, so lange zu erwarten ist, das sie selbst unverletzt bleiben.

(2) Sollte ein Radfahrer trotzdem verletzt werden, ist immer der beteiligte Autofahrer Schuld.

(3) Sollte der Radfahrer schuld sein, tritt automatisch Absatz 2. in Kraft.

Oder irre ich mich?

0
@wfwbinder

Deine Erfahrungen sind nicht von der Hand zu weisen: Ich teile dein Einschätzung, dass das erforderliche Maß an Rücksichtsnahme gem § 1 II StVO oft genug fehlt.

Dennoch: Ich bremse auch für Radfahrer, die sich verkehrswidrig verhalten.

Und habe gelelernt, stets in drei Fahrzeugen zu fahren: Meinem eigenem, dem vorausfahrenden und dem seitlich oder hinter mir befindlichen.

Eine Gestzesintitiative, die Führerschein auf Probe, Punktesystem und Aufbauseminare auch für Radfahrer vorsieht, würde ich aber unterstützen :-)

0

Was möchtest Du wissen?