habe eine Garage von privat gemietet, nun stellt sich heraus das der Eigentümer des Grundstückes dieses nicht erlaubt hat, was kann ich machen?

3 Antworten

Der Eigentümer muss von der privaten Weitervermietung unterrichtet werden, denn ich gehe mal davon aus, dass die Garage zu einer Wohnung gehört und der Mieter die Garage nicht benötigt.

Zieht nun der Mieter aus der Wohnung aus, blockierst Du die Garage, auf die der Neue Mieter der Wohnung aber bestehen kann.

Du kannst nur versuchen, Dich mit dem Eigentümer der Garage dahingehend zu einigen, dass Du Dich bereit erklärst, die Garage sofort zu räumen, wenn die Bedürftigkeit es erfordert.

Mir fällt kein plausibler Grund ein, warum diesem Wunsch nicht entsprochen werden sollte.

Die beschriebene Gefahr besteht nicht, wenn der Mieter mit seiner Kündigung der Wohnung auch den Untermietvertrag (wenn es denn einer ist) kündigt. Schließlich gibt es für Garagen keinen erweiterten Kündigungsschutz.

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@Mikkey

Du hast schon recht, aber ich war in der gleichen Situation und hatte keinen Untermietvertrag, da die Garage Bestandteil des Mietvertrages der Wohnung war. 

Nachdem ich meine Wohnung kündigte, musste mein " Untermieter" die Garage sofort räumen.

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Du solltest garnichts machen, das ist zunächst mal Sache des Vermietenden, etwas zu unternehmen. Bis dahin nutzt Du die Mietsache wir vereinbart.

Fakt ist der Vermieter hat nicht die Zustimmung des Eigentümers für eine Untervermietung gehabt. Aber das ist für Deinen Mietvertrag unerheblich. Der Vermieter muss diese Zustimmung einholen. Wenn dies nicht nachträglich möglich ist, muss er Schadenersatz leisten. Wenn der Eigentümer Dich also auffordert die Garage zu räumen, mietest Du woanders eine. Wenn die teurer ist, geht das zu lasten des Vermieters. Hoffendlich hast Du noch keine Miete bezahlt, oder eine Mietsicherheit.

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