Hab Einspruch gegen Ablehnung Steuervorauszahlung geschrieben, weniger gezahlt, ok? Knappe Kasse...

2 Antworten

Ja, wenn bei dem Schreiben eine Begründung dabei war, dann wir d es klappen.

Vorschlag für das nächste Mal einfügen:

"Des weiteren bitte ich um Aussetzung der Vollziehung bis zur Entscheidung über meinen Antrag."

Und bisher siehst du den AdV-Antrag konkludent gestellt oder würdest die Einspruchsbegründung so weit auslegen oder wie?

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@blackleather

Ich weiß nicht, ob das FA soweit gehen kann, einen AdV-Antrag hineinzuinterpretieren. Bei mir legen sie da immer strengere Maßstäbe an.

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@blackleather

Sehe ich wie EnnoBecker, ohne entsprechenden Vermerk, kenne ich es nicht.

Aber mag ja von FA zu FA anders gesehen werden.

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@wfwbinder

Na, eben. Deswegen wundere ich mich, dass du davon ausgehst, dass der Versuch des Fragestellers klappen wird. Davon, dass er AdV beantragt hat, oder gar, dass er sie bekommen hätte, schreibt er schließlich nix.

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@blackleather
Davon, dass er AdV beantragt hat, oder gar, dass er sie bekommen hätte, schreibt er schließlich nix.

Wird er - so rate ich - mangels Kenntnis auch nicht getan haben.

Fakt ist aber, dass die Vorauszahlungen durch VA festgesetzt werden. Und so langer der noch da ist und keine AdV gewährt wurde, wurde hier zu wenig bezahlt und den Rest findet man dann auf der Mitteilung wieder, die den § 240 in Erinnerung ruft.

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Darf ich das so machen ok?

Hast Du den Vollstreckungsbeamten Deines Finanzamtes schon mal persönlich kennen gelernt? Kann sein, dass das bald so weit ist.

Eher nicht. Aber der Bearbeiter der Rechtsabteilung seiner Bank wird ihn wegen Kontopfändung anschreiben.

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Schätzung der Kapitalerträge 1999 durch Finanzamt, Kapitalertragssteuer 1999 Freistellungsaufträge

Wir haben gegen den Steuerbescheid 1999 Einspruch eingelegt, weil eine Abfindungszahlung des Arbeitgebers für meinen Ehemann zu hoch besteuert wurde. Nach Abschluss des Verfahrens vor dem Bundesverfassungsgericht hätte man uns Recht geben können und einen höheren Freibetrag ansetzen können. Jetzt verlangt aber das Finanzamt eine Erklärung über die Zinseinkünfte aus dem Jahre 1999. Ich habe keinerlei Steuerbescheinigungen und habe deshalb keinen Überblick über die Zinserträge. Warum ich keinerlei Steuerbescheinigungen habe, weiß ich nicht.Eine Bank konnte uns noch Auskunft über die erzielten Zinseinkünfte erteilen. Eine andere Bank aber gibt an, dass sie keinerlei Unterlagen mehr hat. Da wir damit keine Erklärung über die Zinseinkünfte innerhalb der gesetzten Frist geben konnten hat das Finanzamt die Zinsen geschätzt. ME. zu hoch. Das Finanzamt hat auch keinerlei Kapitalertragssteuer abgesetzt, obwohl aus früheren Erklärungen ersichtlich ist, dass im Vorjahr und im nachfolgenden Jahr KESt. gezahlt wurde. Meine Fragen: 1. Müßte das Finanzamt gezahlte KEST absetzen? Aus einem alten Sparbuch ist ersichtlich, dass KKESt gezahlt wurde? Müßte das Finanzamt evtl. sogar KESt in der Höhe berücksichtigen, wie sie 1998 bzw. 2000 bezahlt wurde. Das Finanzamt hat sich bei der Einschätzung der Zinserträge an den Zinsen orientiert, wie sie in diesen Jahren erzielt wurden.

  1. Was könnte ich unternehmen, um die tatsächlich erzielten Zinsen noch zu ermitteln?
  2. Kann ich bei der Bundesschuldenverwaltung noch Auskunft erhalten über die Zinserträge im Jahre 1999? Wie heißt diese Behörde jetzt? Adresse?
  3. Wo kann ich nachfrage wie hoch der Freistellungsauftrag 1999 war?
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