GwSt Erbpacht 2 x fällig???

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Es kommt drauf an, mit wem die Verträge geschlossen wurden.

Wenn ihr, wie du schreibst, den Erbbaurechtsvertrag mit der Stadt habt, unterliegt der mit dem 18fachen des Jahresbetrages der Grunderwerbsteuer.

Der Bauvertrag mit einem Bauunternehmen unterliegt nciht der Grunderwerbsteuer.

Es würde nur dann beides der GrdErwSt unteriegen, wenn Grundstück und Bau vom gleichen Vertragspartner kommen.

Das Finanzamt will euren Bauvertrag nur sehen, weil die sich dafür interessieren wie die Sache finanziert wurde.

Was sollten das auch für mündliche Abreden sein, denn alles was mit dem Grundstück im zusammenhang steht, ist doch beukundet worden udn der Bauvertrag muss doch schriftlich erfolgt sein.

Oder habt ihr das Doppelhaus komplett gebaut udn eine Hälfte verkauft?

Kindefreibetrag obwohl keine Berechtigung - Konsequenzen?

Guten Abend zusammen,

meine Mutter und ich befinden sich gerade in einer etwas komplizierteren Situation und wir wissen nicht wie wir uns verhalten sollen.

Folgendes: Ich habe im Sommer 2016 mein Abitur gemacht, habe im Oktober 2016 angefangen in Vollzeit zu arbeiten und habe im Juni dieses Jahres wieder aufgehört um jetzt im August eine Ausbildung zu starten.

Das Problem: In der ganzen Zeit hatte meine Mutter einen Kinderfreibetrag von 0,5 auf Ihrer Lohnsteuerkarte, weil sie es ganz einfach vergessen hatte zu ändern. Kindergeld wurde in der Zeit natürlich nicht mehr bezogen..

Im Januar ist mein Vater verstorben, meine Mutter ist dann in Steuerklasse I gekommen und hat Witwenrente beantragt. Bis dahin ist es nicht "aufgefallen". Ich habe nun auch Halbwaisenrente und - da ich ja seit einem Monat in der Ausbildung bin - das Kindergeld beantragt. Nun kriegen wir eine hohe Kindergeldzahlung von März bis August.

Wie gehen wir jetzt vor? Kindergeld zu beziehen und zusätzlich den Kinderfreibetrag zu haben ist ja nicht rechtens. Müssen wir uns darauf einstellen für die Zeit in der ich gearbeitet habe etwas nachzuzahlen? Wird dies überhaupt auffallen? Und wem müssen wir dies melden? Wir verzweifeln gerade und wissen nicht wie wir uns verhalten sollen.

Über Antworten würde ich mich sehr freuen und bin für jede Hilfe dankbar.

Vielen Dank.

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Schuldzinsenabzug bei erstmaliger Vermietung nach vorheriger Eigennutzung

Sachverhalt:

Bislang eigengenutzes und fast abbezahltes Eigenheim muss aus beruflichen Gründen (neuer Arbeitsplatz) vermietet werden, da Verkauf nur mit erheblichen Verlusten möglich wäre. Neuer Arbeitsplatz ab 2011, Bank sichert Ende 2010 in einer Phase, als die Zinsen wieder anzuziehen drohten, die Zusage für ein Darlehen in Höhe von 100.000 Euro zu, um einen Teil der gebundenen Eigenmittel aus dem Objekt entnehmen zu können. Ziel: Höchstmögliche Flexibilität für die weitere Entwicklung am neuen Wohnort wie Bau eines neuen Eigenheimes, Kauf eines Objektes oder auch Anmietung eines neuen Objektes, abhängig von den völlig unbekannten örtlichen Gegebenheiten am neuen Wohnort. Im Falle der letzgenannten Alternative hätten wir die freien Eigenmittel für den Kauf eines Appartements genutzt, welches wir dann ebenfalls vermietet hätten.

Zunächst haben wir eine Übergangs-Mietwohnung bezogen und uns vor Ort mit dem aktuellen Wohnungsmarkt beschäftigt. Nach einigen Wochen am neuen Arbeitsort haben wir ein einigermaßen passendes Objekt gefunden, viel kleiner als das bisherige Objekt und damit auch günstiger als ursprünglich erwartet. Der Kredit musste natürlich trotzdem abgenommen werden.

Das örtliche Finanzamt verweigert die Anerkennung von 330 Euro Schuldzinsen monatlich, berücksichtigt aber mit größter Selbstverständlichkeit die 900 Euro Mietzahlung als Einkommen. Begründung: "Mit der Darlehensvaluta wurde das neu erworbene selbstgenutzte Objekt finanziert. Die Schuldzinsen stehen daher mit den Vermietungseinkünften nicht in einem wirtschaftlichen Zusammenhang".

Eingetragen ist das Darlehen auf dem vermieteten Objekt, zum Zeitpunkt des Darlehenantrages war uns weder der Name unseres künftigen Wohnortes bekannt noch hatten wir Kenntnis von dem Objekt. Der Berater des darlehenerteilenden Instituts war über den Sachverhalt vollständig informiert, wir hatten uns unter 2 möglichen Finanzierungsformen auch auf seinen Rat hin für die Variante mit den höheren Schuldzinsen entschieden, um die zusätzliche Belastung durch die Mieteinnahmen möglichst gering zu halten.

Wer kann uns mit Argumentationshilfen im Einspruchsverfahren unterstützen? Im Voraus vielen Dank.

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