GWG unterjährig gekauft?

2 Antworten

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, können im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Wirtschaftsguts oder der Eröffnung des Betriebs in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag (§ 9b Absatz 1), oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert für das einzelne Wirtschaftsgut 800 Euro nicht übersteigen. 2Ein Wirtschaftsgut ist einer selbständigen Nutzung nicht fähig, wenn es nach seiner betrieblichen Zweckbestimmung nur zusammen mit anderen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens genutzt werden kann und die in den Nutzungszusammenhang eingefügten Wirtschaftsgüter technisch aufeinander abgestimmt sind. 3Das gilt auch, wenn das Wirtschaftsgut aus dem betrieblichen Nutzungszusammenhang gelöst und in einen anderen betrieblichen Nutzungszusammenhang eingefügt werden kann. 4Wirtschaftsgüter im Sinne des Satzes 1, deren Wert 250 Euro übersteigt, sind unter Angabe des Tages der Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Wirtschaftsguts oder der Eröffnung des Betriebs und der Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder des nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretenden Werts in ein besonderes, laufend zu führendes Verzeichnis aufzunehmen. 5Das Verzeichnis braucht nicht geführt zu werden, wenn diese Angaben aus der Buchführung ersichtlich sind.

(2a) 1Abweichend von Absatz 2 Satz 1 kann für die abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Wirtschaftsguts oder der Eröffnung des Betriebs ein Sammelposten gebildet werden, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag (§ 9b Absatz 1), oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert für das einzelne Wirtschaftsgut 250 Euro, aber nicht 1 000 Euro übersteigen. 2Der Sammelposten ist im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufzulösen. 3Scheidet ein Wirtschaftsgut im Sinne des Satzes 1 aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert. 4Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, können im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage des Wirtschaftsguts oder der Eröffnung des Betriebs in voller Höhe als Betriebsausgaben abgezogen werden, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag (§ 9b Absatz 1), oder der nach Absatz 1 Nummer 5 bis 6 an deren Stelle tretende Wert für das einzelne Wirtschaftsgut 250 Euro nicht übersteigen. 5Die Sätze 1 bis 3 sind für alle in einem Wirtschaftsjahr angeschafften, hergestellten oder eingelegten Wirtschaftsgüter einheitlich anzuwenden.

wenn du im § 6 Abs. 2 EstG etwas von anteilig liest, dann anteilig. ansonsten ..

Meine Frage war, ob es eine Rolle spielt, wenn ich GWGs z.B. am 1. Juli oder 1. Oktober kaufe. Aus der Antwort entnehme ich, dass dies keine Rolle spielt. D.h., dass immer 100 % abgeschrieben werden kann, auch wenn erst im Laufe des Jahres das Wirtschaftsgut gekauft wird.

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@Isgrev

Ich als Laie habe auch immer die GWG unabhängig vom Anschaffungsmonat für das ganze Jahr abgesetzt, seit vielen Jahren.

Im Unterschied dazu habe ich bei der AfA auf den Jahresanteil heruntergerechnet. Das verursachte wohl Deine Frage.

Schade, dass hier Steuerberater gerne in Rätseln Antworten. Aber Enno hat Dir ja auch eindeutig geantwortet.

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@Andri123

ich habe nicht in Rätseln geantwortet.

ich habe die Frage eindeutig beantwortet. wenn dir meine Antworten nicht passen : DEIN Problem

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@wurzlsepp6682

Und mit viel weniger Zeichen hättest Du dem Fragesteller auf seine Nachfrage hin bestätigen können, dass er Deine Antwort bzw. den Gesetzestext richtig verstanden hat.

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@Andri123

nachdem der Fragesteller nicht im Gesetz nachgesehen hat, habe ich den Gesetzestext hier eingestellt.

wo Problem? (Anscheinend hast du ein Problem mit mir)

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Ja, kannst du.

Der Onkel meines Mannes ist iranischer/amerikanischer Staatsbürger, sein Vermögen ist derzeit im Iran, er möchte es in die Vereinigten Staaten holen, aber wie?

Seine Bank in Amerika sagte ihm nun, er bräuchte so etwas wie ein "Zwischenland", da die Transaktion nicht direkt vom Iran in die USA durchgeführt werden kann. Da er meinem Mann und mir vertraut, hat er gefragt, ob es eine Möglichkeit gäbe, das über Deutschland zu erledigen.

Nun weiß ich, dass eigentlich ja Finanztransaktionen zwischen D und dem Iran aufgrund der Sanktionen und dem Ausschluss der IRI aus SWIFT nicht möglich waren. Am Samstag wurden meines Wissens jedoch diese Sanktionen aufgehoben.

Nun meine Fragen:

-Wie lange wird es voraussichtlich noch dauern, bis der Iran in SWIFT eingebunden ist und somit Finanzgeschäfte möglich sind?

-Was muss ich tun, wenn er wirklich das Geld (und es ist sehr viel Geld) auf unser Konto überträgt, um nicht mit dem GWG oder sonstigen Gesetzen in Konflikt zu kommen?

-Müssen Steuern bezahlt werden, wenn das Geld noch am gleichen Tag weiter in die USA überwiesen wird?

-Und noch eine dumme Frage, aber ich hätte da doch gerne Sicherheit: Ginge das überhaupt, so etwas über ein "normales" Girokonto abzuwickeln?

Vielen Dank für Ihre Hilfe

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(Montag geben wir den Bescheid vom Arbeitslosengeld 1 ab , da er gestern erst mit der Post kam) Rechnet das Jobcenter nun das volle Arbeitslosengeld an ? DÜrfen sie das überhaupt ? Immerhin bekommt mein Freund im Oktober ja garkeine volle Leistung von ALG 1 bezahlt sondern nur 10 Tage. Erst im November bekommt er eine volle Leistung bezahlt.

Da das Jobcenter ja vorraus zahlt, müsste das Jobcenter doch nun nur diese Zehn Tage ALG 1 anrechnen als Einkommen und nicht den vollen Betrag ALG 1. Und müsste dann im November wenn mein Freund den vollen Betrag vom ALG 1 bezieht das ALG 2 neu berechnen.

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