Gutschrift von US-Unternehmen mit EU VAT Nummer - Auf Konto 8338 oder 8336 buchen?

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Wieso will das Finanzamt Umsatzsteuervoranmeldungen von einem Kleinunternehmer?

Hallo,

ich habe ein Gewerbe angemeldet und von der Kleinunternehmerregelung gebrauch gemacht. Es dreht sich bei dem Gewerbe um Einnahmen durch Internetwerbung (Affilatelinks, Werbebanner etc.). Mein Vertragspartner, von dem ich das Geld bekomme ist Amazon.

Paar Wochen nachdem ich den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung abgesendet habe, bekam ich Post vom Finanzamt. Dort stand drin, dass ich zur vierteljährlichen Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet sei. Begründet wird dies mit §1 a Absatz 4 mit § 18 Abs. 4a des Umsatzsteuergesetzes. Es ist noch der Hinweis angebracht, dass Voranmeldungen nur für die Voranmeldungszeiträume zu übermitteln sind, in denen die Steuer für die innergemeinschaftlichen Erwerbe zu erklären ist.

Leider verwirren mich die Gesetzestexte mehr, als sie mir sagen.

Es ist so, dass der "Werbekostenzahler" Amazon seinen Sitz in Luxemburg hat, also EU-Ausland. Amazon selbst bezahlt die Vergütung jedoch Netto an mich. Des Weiteren wendet Amazon auch das Reverse-Charge Verfahren an. Nur für mich als Kleinunternehmer hat das nach meiner Auffassung doch gar keine Bedeutung.

  1. Wieso bin ich dann zur vierteljährlichen Umsatzsteuervoranmeldung verpflichtet? Ich kaufe nichts im EU-Ausland, ich bekomme Geld.
  2. Verstehe ich das richtig, dass ich nur eine Umsatzsteuervoranmeldung machen müsste, wenn ich im EU-Ausland etwas einkaufe?

Im Internet liest man viel, mal ist von "nicht steuerbare sonstige Leistungen gem. §18b Satz 1 Nr. 2 UStG" die Rede, die man dann wiederrum anmelden müsste. Ich bin wirklich sehr verwirrt.

Über eine fachlich korrekte Antwort würde ich mich sehr freuen :).

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Wie sollen Dienstleistungen ins Ausland in der Umsatzsteuervoranmeldung angegeben werden?

Ich bin freier ITler und biete Leistungen wie Programmierung und Support an; bin dafür als umsatzsteuerpflichtiges Einzelgewerbe angemeldet. Die Vorgehensweise bei deutschen Auftraggebern ist klar, aber wie sieht es mit Auftraggebern aus dem Ausland aus?

In den bisherigen Umsatzsteuervoranmeldungen habe ich die Leistungen an Kunden im EU-Ausland (ebenfalls Unternehmer) unter Punkt 20 ("Innergemeinschaftliche Lieferungen (§ 4 Nummer 1 Buchstabe b UStG) an Abnehmer mit Umsatzsteuer-Identifikationsnummer") und zusätzlich eine ZM dafür abgegeben.

Für Kunden im nicht-EU-Ausland (z.B. USA) habe ich diese unter Punkt 23 ("Weitere steuerfreie Umsätze mit Vorsteuerabzug (zum Beispiel Ausfuhrlieferungen, Umsätze nach § 4 Nummer 2 bis 7 UStG)") angegeben.

Ist das so korrekt, oder muss ich noch etwas beachten?

Ich habe nun Rückmeldung zu einer ZM erhalten wo bemängelt wurde dass ich dort eine "sonstige Leistung" deklariert habe (da es sich ja um eine elektronisch gelieferte Leistung und keine Warenlieferung handelt) während der Betrag in der UStVA als Lieferung angegeben war - ich sehe dort jedoch überhaupt kein Feld für "sonstige Leistungen".

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Fragen zum Kleingewerbe - OnlineShop - Ebay - Paypal - Buchhaltung - Gesetze

Hallo,

ich bin dabei einen Ebayshop zu öffnen (Kleinunternehmer) und hätte ein paar letzte Fragen. Vielleicht könnt ihr mir dabei helfen? Sie sind teilweise sehr speziell... deswegen gehe ich nicht davon aus dass jemand sie ALLE beantworten kann, aber ich freue mich über jede Teilantwort!

1.) Welche Belge sollte ich bei einem EIN- sowie VERKAUF über Ebay aufheben (Ausdrucken oder als Pdf speichern)? Artikelbeschreibung? "Einzelheiten über den Kauf" - Ansicht? Oder die Emailbenachrichtigung von Ebay? Und bei Paypal, die Email oder lieber die Transaktionsdetails-Seite?

2.) Ich habe meinen ganzen Keller voll von Waren, die ich im Shop verkaufen möchte. Ich habe keine Einkaufbelege und möchte die Einkäufe dieser nicht als Betriebsausgaben geltend machen um den Gewinn zu mindern. Ich möchte sie also von meinem Privatvermögen zum Betriebsvermögen machen. Muss ich irgendein Protokoll oder einen Beleg über diese Waren schreiben (was ich angesichts des imensen Aufwands nicht hoffe)?

3.) Laut Abgabenordnung heißt es, dass ich zwar nicht gegenüber privaten, aber gegenüber gewerblichen Käufern verpflichtet bin, eine Rechnung zu schreiben. Bin ich verpflichtet dies unaufgefordert zu tun, oder reicht es, wenn ich eine ausstelle, wenn der Käufer den Wunsch äußert?

4.) Muss ich Versandkosten für den Versand meiner Waren aufzeichnen? Muss ich irgendwo dokumentieren, mit welchen Briefmarken ich die Sendungen frankiert habe? Zumindest belege ich ja die Briefmarkeneinkäufe und mache sie als Betriebsausgaben geltend. Dann wäre es für mich eigentlich logsich, dass das FA, das sonst ja auch immer alles so genau wie möglich wissen will, auch wissen will wohin diese Briefmarken gehen. Anders könnte man diese (die Briefmarken) theoretisch auch zum Warenausgang zählen, welcher ja dokumentiert werden muss.

5.) Was muss in meiner EÜR formal zu einer Buchung alles notiert werden? - Datum der Buchung - Belegnr. (Referenz zum Beleg) - Einnahme bzw. Ausgabebetrag - Bezeichnung des Kontos (falls mehrere Konten vorhanden) Die obigen Punkte sind klar. Wie sieht es z.B. mit einem Kommentar bzw. Beschreibung des zugrunde liegenden Sachverhalts aus? Z.B. die Beschreibung der verkauften Ware. Oder würde reichen zu schreiben "Verkauf über Ebay". Ist sowas überhaupt Pflicht? Ich würde nämlich gerne darauf verzichten, weil man die Info sowieso aus dem Beleg entnehmen könnte, wenn es einen interessiert.

6.) Angenommen, ein Käufer reklamiert einen defekten Artikel und ich sende ihm einen neuen unentgeldlich zu. Muss ich diesen Warenausgang irgendwie irgendwo protokollieren?!

7.) Wenn ein Kaufvertrag abgeschlossen wird,z.B durch Ebay, und dieser anschließend storniert wird, muss ich dieses Ereignis irendwie protokollieren/festhalten, oder kann ich es ignorieren? Was ist mit einer bereits ausgestellten Rechnung, wenn der Kaufvertrag widerrufen wird? Kann ich die Rechnung löschen und so tun, als hätte sie nie existiert, oder muss ich sie aufbewahren?

Danke

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Umsatzsteuer im EU-Ausland ausweisen?

Meine Frau und ich sind nebenberuflich Musiker. Im Inland erheben wir auf unsere Gagen 7% MwSt. da wir nicht als Kleinunternehmer gelten.

Wenn wir z. B. in Dänemark für Unternehmen spielen ist die Regelung klar. Wir berechnen die Nettogage ohne MwSt. unter Angabe der USt-ID des Auftraggebers.

Neuerdings haben wir aber vermehrt Anfragen von Vereinen ohne USt-ID.

Müssen wir auf unsere Gagen in diesen Fällen MwSt. berechnen oder sind diese Leistungen ebenfalls in Deutschland nicht steuerbar?

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Firma in der Schweiz = Geldwäsche?

Mein Wohnsitz ist in Deutschland und ich führe hier ein Unternehmen. Über ein Domizil in der Schweiz möchte ich dort gern eine weitere Firma + Geschäftskonto gründen/eröffnen, die in Aktien und Derivate an den Börsenmärkten investiert. Das Geld für diese Investitionen kommt von meiner deutschen Firma.

Da ich das Vermögen von meiner Firma in Deutschland in ein günstigeres Nicht-EU-Land transferiere, zählt das dann schon als Geldwäsche oder wäre ein derartiges "Investment" legal?

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Umsatzsteuervoranmeldung Freiberufler - Honorarnoten ins Ausland

Guten Tag! Kurze Frage: Ich habe meinen Hauptwohnsitz in Berlin, habe eine UID Nummer und habe Honorarnoten nach Österreich gestellt (an Unternehmen mit UID-Nummer unter Verweis darauf, dass die Summe gleich netto ist). Wo trage ich diese Posten bei der Umsatzsteuervoranmeldung ein - bei 21 (Nicht steuerbare sonstige Leistungen gemäß § 18b Satz 1 Nr. 2 UStG) oder 45 (Übrige nicht steuerbare Umsätze (Leistungsort nicht im Inland)?

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