Ich bin Kolumbianer, habe von 2007 bis 2013 pflichtversichert in D gearbeitet, bin jetzt in Kolumbien seit Dezember 2013, ist eine Beitragserstattung möglich?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die deutsche Rentenversicherung sagt dazu , dass Drittstaatsangehörige (also Länder außerhalb der EU, mit denen kein Sozialverischerungsabkommen existiert) mit Wohnsitz in einem Drittstaat  keine Berechtigung zur freiwilligen Versicherung haben. 

Damit besteht 24 Kalendermonate nach Ende der letzten Versicherungspflicht in Deutschland ein Anspruch auf Beitragserstattung. Ob die Wartezeit von 5 Jahren für einen Anspruch auf Regelaltersrente erfüllt ist oder nicht, spielt hierbei keine Rolle.

Du kannst Dir  also aussuchen, ob  Du eine einmalige Beitragserstattung beantragst oder mit Erreichen der Regelaltersgrenze die (lebenslange) Altersrente in Anspruch nimmst. 

Diese wird jedoch an Drittstaatler mit Wohnsitz im Drittstaat nur zu 70% ausgezahlt.

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Super @Primus !!! :) :) Vielen Dank!! Damit ist mir das Thema sehr klar geworden.

Danke auch an @Gaenseliesel und @Mikkey ;)

Gruße aus Bogotá-Kolumbien

Muchos saludos y muchas gracias!

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@ivangaleano

Hey, schön wenn wir helfen konnten ! Vielen Dank für die Rückmeldung, Alles Gute und Gruß nach Bogotá-Kolumbien ! :-)))

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@Primus

 " De Nada  "   ...... Respekt !!!!!  ;-)))

kürzlich im Urlaub gewesen, Primus ?  .....lach

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@Gaenseliesel

Jemandem der sich so nett bedankt, dem zolle ich Respekt und antworte in seiner Muttersprache ;-)))

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Die deutsche Rentenversicherung sagt dazu , dass Drittstaatsangehörige (also Länder außerhalb der EU, mit denen kein Sozialverischerungsabkommen existiert) mit Wohnsitz in einem Drittstaat  keine Berechtigung zur freiwilligen Versicherung haben. 

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@Lissa

Hast Du Dir eigentlich die Antwort von Primus und die Folgekommentare vor Deinem Kommentar einmal durchgelesen?

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@gammonwarmal

Sorry, ich hab den Link von Gänseliesel nicht angeklickt. Ich dachte, es bringt einen Mehrwert, wenn ich auf die passenden Seiten der Rentenversicherung verweise.

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Weiß Ablesefirma, wann sie das letzte Mal die Heizung abgelesen haben? Bitte um Hilfe =(

Hallo,

ich habe eine LETZTE Frage zu dem Thema, die mich sehr beschäftigt und hoffe, dass jemand von Euch vielleicht Bescheid weiß. Es geht um Folgendes:

Ich wohne seit März diesen Jahres in meiner neuen Wohnung. Bei meinem Einzug im März bekam ich vom Vermieter einen Zettel, wo die Zwischenablesung draufstand. Bei der Heizung hat der Vermieter allerdings kein Ableseergebnis eingetragen. Die Ablesefirma sagte mir gestern am Telefon, dass schon im letzten Jahr die Messampullen an der Heizung ausgetauscht werden sollten, aber sie keinen Zugang zur Wohnung hatten. Das lag daran, dass mein Vormieter verstorben war. Somit kann es möglich sein, dass vom letzten Jahr kein Ableseergebnis vorliegt, wenn die Ablesefirma nicht in der Wohnung war. In 2-3 Wochen werden bei mir in der Wohnung die Messampullen ausgetauscht (Umstellung von Verdunstungsprinzip auf elektronische Heizkostenverteiler). Falls vom letzten Jahr kein Ableseergebnis vorliegt, MÜSSTE mein Verbrauch ab März 2014 geschätzt werden. Damit wäre ich einverstanden. Jetzt mache ich mir folgende Sorgen:

Ich mache mir Sorgen, dass der Verbrauch nicht geschätzt, sondern GEMESSEN wird und einfach davon ausgegangen wird, dass der Verbrauch ab März diesen Jahres stammt, obwohl das der Verbrauch von 2 Jahren ist. Wenn für letztes Jahr nicht abgelesen wurde, kann es dann passieren, dass die Ablesefirma einfach davon ausgeht, dass letztes Jahr abgelesen wurde? Dann würden die den zuletzt abgelesenen Wert von Ende 2012 nehmen und davon ausgehen, dass das der Wert ist, der auch Anfang März 2014 vorhanden war. Wenn die Ablesefirma für 2013 nicht abgelesen hat, könnte das dann nicht passieren? Dann müsste ich für das komplette Jahr 2013 mitbezahlen, obwohl ich erst seit März 2014 hier wohne, weil davon ausgegangen wird, dass der zuletzt abgelesene Wert von Ende 2012 in Wirklichkeit im März 2014 abgelesen wurde.

Beispiel: Auf der Nebenkostenabrechnung steht beim Nutzungszeitraum:

März 2014 - Dezember 2014: 1000 kWh verbraucht, OBWOHL diese 1000 kWh in Wirklichkeit von Januar 2013 bis Dezember 2014 verbraucht wurden. Wie könnte ich dann beweisen, dass ich von März bis Dezember 2014 nicht die 1000 kWh verbraucht habe?

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Riester Förderung mit Sockelbetrag

Hallo Zusammen, ich habe zwar etliche Beiträge gelesen, bin aber leider nicht endgültig schlau draus geworden.

Folgende Konstellation:

Mann (Angestellter, 40000.- € Brutto Verdienst)

Frau (Hausfrau, Kein Einkommen)

3 Kinder, alle Kindergeldberechtigt, jüngstes 2004 geboren

In 2007 zwei Riesterverträge abgeschlossen, beide mit Sockelbetrag 60.- €,

Zulagen laut Kontoauszug Mann (nicht bekannt, weil der Faulenzer erst im Dezember den Antrag gestellt hat und noch keine Info da ist).-, Frau 154.- + 3x185.- jährlich. Sieht klasse aus.

AAAAAAber: Kürzlich war ein Versicherungsmensch bei uns, der erklärt hat, dass die Zulagen nicht stimmen und von der ZFA wieder gekürzt werden würden, weil der Mann nicht 4% des Bruttoverdienstes abzgl. Zulagen eingezahlt hätte. Frau sei mittelbar beim Mann drin, weil kein eigenes Einkommen da wäre und die 3 Jahre Erziehungszeit vorbei seien. (Deshalb wurde der Vertrag ja noch in 2007 gemacht). Damals wurde uns der Riester auch so angeboten, dass mit den beiden Sockelbeiträgen die vollen Zulagen für die Ehefrau möglich seien.

Wie ist es denn nun: Werden die Zulagen wieder gekürzt? Geht das überhaupt, obwohl die schon auf dem Kontoauszug stehen? Ist die Frau mittelbar beim Mann, obwohl sie selber den Sockelbetrag bezahlt?

Danke für die Info, ich selbst bin absolut ahnungslos.

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Steuern sparen durch Gehaltsvorschuss?

Hallo zusammen,

zu folgendem Sachverhalt konnte ich bisher keine Antwort finden und Frage deshalb mal in die Runde:

(vereinfachte) Ausgangsituation: Gehalt 2014: 36.000 EUR Verlustvortrag aus 2013 nach 2014: 36.000 EUR Gehalt 2015: 36.000 EUR

Durch den Verlustvortrag werde ich in 2014 keine Steuern zahlen. Angenommen ich bitte meinen Chef mir jetzt im Dezember 2014 bereits das Januar Gehalt aus 2015 (hier: 3.000 EUR) zu bezahlen würde sich dann folgende Situation ergeben?:

Gehalt 2014: 39.000 EUR Gehalt 2015: 33.000 EUR

Durch Freibeträge und Sonderausgaben würde ich in 2014 weiterhin keine Steuern zahlen, zudem würde ich nun aber in 2015 weniger Steuern auf das nun geringere Gehalt zahlen. Wäre es im Prinzip möglich auf diese Weise Steuern zu sparen?

Vielen Dank vorab und Schöne Grüße! - Jens

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Kinder bekommen WÄHREND der Erwerbsminderungszeit - wird diese höher? und mehr fragen....

Hallo, ich habe mal eine Frage. Ich bekomme die volle EM-Rente seit 02/2007, Antrag war Rehaantrag(08/2006), bis dieses Jahr war sie stets befristet. Nun ist sie unbefristet. In dieser Zeit habe ich noch 2 Kinder bekommen (2009 und 2010), eins war schon etwas Älter (2000). werden die beiden letzten Kinder überhaupt noch berücksichtigt? Zu dem Zeitpunkt war ich ja schon Rentnerin. Ich habe zwar die Briefe bekommen wo drin steht, das sie angerechnet werden..... aber worauf? Wird die EM-Rente dadurch neu berechnet und wird mehr? Und passiert das von alleine oder muss man das beantragen?

Dann habe ich noch eine Frage. Ich bin noch recht jung und eigentlich hatte ich bisher immer noch gehofft auch irgendwann mal wieder arbeiten zu können.

Da ich ja die Rente jetzt unbefristet bekomme, wäre es dennoch möglich zu einem späteren Zeitpunkt eine berufl. reha machen zu können? Derzeit glaube ich nicht dran, aber ich hoffe wirklich, das es mir bald so gut geht. Und..... wenn ich dann einen Versuch wage wieder ins Berufsleben zu starten und ich scheiter - dann habe ich ja keinen Anspruch mehr auf eine Rente weil ja die Wartezeit ja von vorne beginnt..... richtig? Bzw. bekomme ich ja dann noch viel weniger als jetzt.?

Man könnte meinen man ist froh drüber nach etlichen JAhren befristet die unbefristete REnte zu bekommen, aber die Angst das diese ganz schnell wieder gestrichen wird ist da und dann steh ich komplett ohne gar nichts da?

puh, viele Fragen.... ich hoffe und freue mich auf Antwort. In eine Beratungsstelle zu gehen ist mir derzeit noch nicht möglich.... Mfg DoMiNo

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Anspruch auf Arbeitslosengeld nach Selbstständigkeit?

Guten Tag, ich habe von Oktober 2011 bis November 2013 als freiberufliche, selbstständige Hebamme in Koblenz gearbeitet. In der ersten Zeit habe ich von der Arbeitsagentur Gründungszuschuss erhalten. Ich habe in den zwei Jahren der Selbstständigkeit nicht in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt. Seit Dezember 2013 arbeite ich als freiwillige Hebamme in Uganda (unbezahlt) und werde am 08.06.2014 wieder nach Deutschland zurückkehren. Dann möchte ich mir langsam wieder meine Freiberuflichkeit aufbauen, werde aber natürlich in den ersten Monaten noch keine Einnahmen haben. Nun meine Fragen.

Habe ich überhaupt Anspruch auf Unterstützung durch die Arbeitsagentur, wenn ich ich nicht in die freiwillige Arbeitslosenversicherung eingezahlt habe? Werden die Beiträge für die gesetzliche Krankenversicherung trotzdem für mich übernommen? Ebenso die Beiträge zur Renten- und Pflegeversicherung? Ist die Meldung bei der Agentur verpflichtend? Ich bin ja faktisch den ersten Monat nicht erwerbstätig (fange voraussichtlich erst ab Juli wieder mit der Tätigkeit an). Ist die Meldung bei der Arbeitsagentur für die Berechnung meiner Rente von Bedeutung?

Das Arbeitsamt hat mir dazuper Mail nur geantwortet:

Anspruch auf Arbeitslosengeld haben Arbeitnehmer, die

  1. arbeitslos sind,
  2. sich bei der Agentur für Arbeit arbeitslos gemeldet und
  3. die Anwartschaftszeit erfüllt haben. Grundsätzlich hat die Anwartschaftszeit erfüllt, wer in den letzten 2 Jahren mindestens 12 Monate in einem Versicherungspflichtverhältnis gestanden hat.

Punkt 3 trifft nicht auf mich zu, da ich selbstständig war und kein Versicherungspflichtverhältnis bestand - und wie gesagt auch nicht die freiwillige Arbeitslosenversicherung bezahlt habe. Habe ich denn trotzdem Anspruch auf die Grundsicherung, zB die Übernahme des Krankenkassenbeitrags?

Ich bin mir derzeit unsicher, ob ich mich überhaupt bei der Agentur für Arbeit melden muss und ob ich Leistungsansprüche habe. Ich hoffe, dass Sie mir in dieser etwas komplizierten Situation einen Rat geben können.

Vielen Dank und liebe Grüße aus Uganda!

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Beschäftigungsverbot in der Schwangerschaft, 2 Arbeitstellen

Folgender (zugegebenermaßen komplizierter) Sachverhalt

Frau A hat bis Juni 2009 Vollzeit gearbeitet bis sie in MuSchu ging, im Juli 2009 kam der Sohn zur Welt. Es wurden 3 Jahre Elternzeit beantragt, im August 2010 ging Frau A wieder mit 40% arbeiten als Teilzeitbeschäftigung während der Elternzeit.

Im November 2011 ging Frau A erneut in Muschu, im Dezember kam die Tochter zur Welt. Es wurden erneut 3 Jahre Elternzeit von der immer noch bestehenden Vollzeitstelle beantragt. Die 7 Monate Rest-Zeit vom Sohn können „aufgehoben“ werden und evtl später noch einmal genommen werden. Die Elternzeit für die Tochter endet demnach im Dezember 2014 nach 3 Jahren. Im Januar und Februar ist Frau A mit 40% in Elternzeit beschäftigt und von März 2013 bis August 2013 als Minijob während der Elternzeit bei Ihrem AG beschäftigt.

Ende des Jahres 2013 zieht die Familie weiter weg. Die Arbeitsstelle von Frau A besteht noch auf dem Papier, es ist aber klar, dass sie dorthin nicht wieder zurückkehren wird. Die Personalabteilung ist darüber informiert, dort rät man Frau A allerdings dazu, nicht zu kündigen, sondern die Elternzeit (vor allem aus Sicht der Rente) nicht zu beenden sondern weiter zu nutzen.

Im Januar 2014 findet Frau A am neuen Wohnort eine neue Arbeitsstelle, der neue AG ist über die Vollzeitstelle in Elternzeit beim alten AG schon im Bewerbungsschreiben informiert. Der alte Arbeitgeber genehmigt auch schriftlich die Nebentätigkeit von 15h/Woche während der Elternzeit. Bei der neuen Stelle handelt es sich um eine unbefristete Stelle von 40%.

Eigentlich war geplant Ende Septemer 2014 fristgerecht beim alten AG zum Ende der Elternzeit zu kündigen.

Jetzt Ende September folgende Situation: Frau A ist wieder schwanger, das Kind kommt voraussichtlich im Mai 2015 zur Welt. Die Frau ist Krankenschwester und arbeitet in der ambulanten Pflege. Es wird ein Beschäftigungsverbot vom Arzt ausgestellt. Das BV gilt theoretisch für beide Stellen, weil sie an beiden Stellen in der Schwangerschaft nicht mehr arbeiten darf.

Wie verhält es sich, mit der Weiterzahlung des Gehaltes während des Beschätigungsverbotes? Wäre Frau A noch ausschließlich beim alten AG angestellt und in der Elternzeit schwanger geworden , so würde sich die Zahlung im Beschäftigungsverbot ja nach dem Gehalt der Vollzeittätigkeit vor der ersten Schwangerschaft richten. Da sie ja aber schon seit Januar 2014 als Nebentätigkeit für den neuen AG arbeitet, ist die Frage wonach sich die Zahlung richtet, von September bis Dezember ja sicher nach dem Gehalt beim neuen AG.

Was wäre aber wenn Frau A diese neue Stelle zum Jahresende aufgeben würde? (das Risiko ist natürlich klar, es geht lediglich um die Theorie) Bekäme sie dann ab Januar 2015 eine Zahlung aus dem BV beim alten AG?

Danke fürs Lesen und Antworten, klar Frau A bin ich, bei der Formulierung war es lediglich einfacher das in einer anderen Form zu schreiben.

Danke Wie ist der Sachverhalt? Wie berechnet sich die Zahlung im BV richtig?

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