Guten Morgen, ich möchte mich gerne selbstständig machen und suche noch nach einer Krankenversicherung, habt Ihr einen TIpp für mich?

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo Janaaus,

es stimmt, dass die gesetzliche Krankenversicherung anderes berechnet wird. Denn hier wird das Einkommen zur Berechnung des Beitrags herangezogen. Auch besteht in den meisten Fällen kein Anspruch auf ein Krankengeld. 

Bei der privaten Krankenversicherung spielt das Einkommen keine Rolle. Doch hier kommt es auf den Gesundheitszustand und das Alter des Antragstellers an. Je weniger Extraleistungen du beim Tarif auswählst, desto preiswerter wird sie. Weitere interessanter Fakten zur PKV für Selbstständige gibt es auch auf http://pkv-testsieger.org/selbstaendige. 

Wenn die Gesundheit nicht mehr ganz so gut sein sollte, dann bedeutet das also, dass ich mehr zahlen muss. Gilt das nur für die private Krankenversicherung? 

2
@Janaaus

Hallo,

ja bei der privaten Krankenversicherung spielt leider der Gesundheitszustand eine sehr große Rolle. Bei der gesetzlichen Krankenkasse ( GKV) hingegen gibt es keinen Aufschlag, wenn die Gesundheit nicht so ganz in Ordnung ist. Dafür gibt es hier für alle nur die gleichen Leistungen....mehr nicht. Egal wie viel Du einzahlst...

1
@Janaaus

Nein !

Was Patrizia425 schreibt, ist größtenteils Unsinn und wenig hilfreich.

Erstens, in der gesetzlichen Krankenkasse besteht, auch als Selbständiger, Anspruch auf Krankengeld, nur muss man dieses, im Gegensatz zu Angestellten, extra beantragen.

Zweitens, das Alter und der Gesundheitszustand spielen in der PKV nur bei Antragsstellung eine Rolle. Ersterer entscheidet grundsätzlich über die höhe des Beitrages und Zweiterer entscheidet u.U. über Zuschläge oder sogar darüber ob Dich eine PKV überhaupt nimmt.

Wenn Du dann mal versichert bist, zahltst Du denselben Beitrag, egal ob Du gar nicht oder häufig krank bist.

Der Link geht auf eine überhaupt nicht weiterführende Webseite eines Maklers und dort sollst Du nur Deine Adresse und Einwilligung hinterlassen damit Du dann mit Telefonanrufen bombardiert werden kannst.

2
@Hanseat

Hallo Hanseat,

das Krankengeld wird den Selbstständigen nur nicht angeboten. Der Antragsteller muss es expliziet erwähnen.

Da noch keine PKV besteht, wird er/sie wohl die Gesundheitsprüfung über sich ergehen lassen müssen. Daher ist meine Darstellung der Fakten richtig. 

Das mit den Beiträgen stimmt so auch nicht. Denn statistisch gesehen, steigen die Beiträge der PKV mit den Jahren an. Grund dafür sind meist die steigenden Kosten für laufende oder neue medizinische Verfahren. 

Die Adresse ist ausschließlich zur Information gedacht

Bitte immer höflich und sachlich bleiben. 

3
@Patrizia425

Krankenged kann jeder Selbständige formlos gegen 0,6 % Beitragszuschlag bei seiner GKV beantragen.

Die Adresse bietet nun mal keine sinnvolle Information.

Die beiträge in der PKV steigen wegen der stiegenden Gesundheitskosten, richtig. Aber das tun sie in der GKV auch, durch den Beitragssatz bzw. den kassenindividuellen Zusatzbeitrag, zusätzlich für Gutverdiener durch die jährliche Anhebung der Bemessungsgrenze. Insgesamt sind dadurch die Beiträge in der GKV in den letzten Jahrzehnten sogar mehr gestiegen als beim Durchschnitt der PKVs.

1

Als Selbständiger über eine PKV zu versichern ist nicht nötig. Sobald die selbständigkeit hinfällig ist. stellt sich die Frage wie die PkV bezahlt werden soll.

Erst recht wenn man ins Rentenalter kommt. So muß man die Rechnung aufmachen, welche Kosten auf einen zukommen. Nicht das man dann hadert mit seinen Entscheidungen. Es ist nicht alles Gold was glänzt.

Du solltest bei der Anfrage einer Krankenkasse erst einmal geklärt haben wo Du bisher versichert gewesen bist. Das heißt gesetzlich Versicherte müssen sich auch weiterhin gesetzlich freiwillig weiter versichern und privat Versicherte bleiben bei der privaten Versicherung! Und als Tipp kann ich Dir dringend raten das Du der Versicherung mitteilst das Du erst am Beginn Deiner Selbstständigkeit stehst und dafür gibt es sogenannte "Härtefall-Tarife". Auf jeden Fall ist es in jedem Jahr neu geregelt ab wie viel Einkommen Du überhaupt in eine private Krankenversicherung aufgenommen wirst. Reicht Dein Einkommen nicht aus um eine PKV zu bezahlen ohne das Du in eine finanzielle Notlage gerätst, rate ich Dir beim Jobcenter Deiner Stadt eine Aufstockung und/oder die Übernahme Deiner PKV-Beiträge zu beantragen!

Super hilfreich war für mich immer die Internetseite des Verbraucherschutzes und die Tipps für Selbstständige des Jobcenters.

Viel Glück!

Wechsel in PKV möglich als Angestellter mit Nebengewerbe?

Hallo, ich versuche aus der Gesetzlichen Krankenversicherung herauszukommen um in die Private Krankenversicherung zu wechseln.

Ich bin Angestellter im ÖD (kein Beamter) und habe nebenbei noch einen Gewerbebetrieb (kein Kleingewerbe, 4 Std/Woche) am Laufen.

Mir ist bekannt das die Versicherungspflichtgrenze für 2012 bei 50.580€ liegt. Die Summe meiner Einnahmen aus Angestelltenverhältnis und Gewerbetrieb liegt 2012 vorraussichtlich über diesem Wert.

Kann ich damit in die PKV wechseln oder sind dort irgendwelche Hemnisse bekannt die ich vorher beachten sollte?

Vielen Danke Mfg Martin

...zur Frage

Beiträge in die gesetzliche Krankenversicherung aus Beamtenpension (Versorgungsbezüge)?

Hallo,

ich bin als Beamtin ja in einem nicht-versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Nun bin ich wegen Dienstunfähigkeit in den Ruhestand versetzt worden und erhalte Versorgungsbezüge. Gleichzeit bekomme ich Witwenrente. Die Witwenrente unterliegt der Krankenversicherungspflicht. Nun sagt mir meine KK (Deutsche BKK), dass ich auch auf die Beamtenpension Beiträge in die gesetzliche KK entrichten muss, weil ich ja Mitglied einer gesetzlichen KK sei. Nun bei der Besoldung, also dem Gehalt der aktiven Beamten, ist es doch auch nicht so. Es ist ein versichungsfreies Beschäftigungsverhältnis, also auch keine Beiträge in die gesetzliche KK.

Ich habe nach einer Rechtsgrundlage gesucht und § 226 SGB V gefunden. Da steht, dass bei versicherungspflichtig Beschäftigten die Versorgungsbezüge zur Beitragsbemessung mitgerechnet werden. Aber ich bin doch gar nicht versicherungspflichtig beschäftigt. Oder werde ich als solche gleichgestellt, weil ich Witwenrente bekomme, die versicherungspflchtiges Einkommen darstellt?

Wer kann mir helfen?

Ich danke jedem, der mir einen Tipp geben kann.

...zur Frage

Gesetzliche Krankenversicherung für Ehefrau (Nichtarbeitnehmerin) steuerlich absetzbar?

Meine Ehefrau ist gesetzlich krankenversichert. Mitversichert sind unsere 3 Kinder. Können diese Ausgaben in der Einkommensteuererklärung berücksichtigt werden? Meine Frau ist Nichtarbeitnehmerin.

...zur Frage

Wann ist ein Gewerbe Beitragspflichtig, so dass die Krankenversicherung über die Witwenrente nicht mehr greift?

Ich bin auf dem Weg in die Existenzgründung und habe einen Buissenisplan erstellt, der bei der IHK auf Förderung durch die Argentur für Arbeit ,geprüft wird . Für den Übergang ist der vorraussichtliche Förderungsbetrag kaum Kostendeckend.Mir wurde empfohlen meine Krankenversicherung über die Witwenrente zu nutzen.Bei welcher staatlichen Stelle muss ich mich melden, um genauer Auskunft zu bekommen und ab welchen Betrag ist ein Gewerbe Beitragspflichtig ?

...zur Frage

Prämienzuschlag für Nichtversicherte in der PKV - bei bestehender Versicherungspflicht, wie hoch?

Wie hoch war der Prämienzuschlag für Nichtversicherte in der PKV, bei bestehender Krankenversicherungspflicht? Wie wurde der berechnet? Ein Bekannter von mir ist nicht zu überreden die Möglichkeiten vom Beitragsschuldengesetz zu nutzen. Hoffe, daß ich ihn mit dem Argument des Erlaß des Prämienzuschlags zur Meldung bei seiner alten privaten Krankenkasse bewegen kann. Danke Euch.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?