Gutachter – von der Bank oder öffentlich bestellten?

3 Antworten

Ihr einigt euch mit dem Stiefvater, welcher Guachter bestellt wird, denn im Prinzip ist es egal.

Sowohl Bank- als auch freie Gutachter arbeiten nach grundsätzlich identischen Vorgaben der "Wertermittlungsverordnung" (https://de.wikipedia.org/wiki/Wertermittlungsverordnung).

Dass ein Bankgutachter einen niedrigeren Wert als ein freier Gutachter ermittelt kommt genauso oft oder selten vor wie umgekehrt, denn bei einem Wert ist immer auch eine Bandbreite berücksichtigt. "Was man so im Netz liest" - dort gibt es sehr viel Unsinn, demnach wäre die Erde eine Scheibe und Elvis betreibt eine Bar auf Gran Canaria.

Die Kosten fallen auf jeden Fall für die Erbengemeinschaft an, und auch ein Bankgutachter arbeitet nicht umsonst, sondern hier stellt eben die Bank die Kosten in Rechnung.

Die Frage ist doch, ob Eure Wunschbank das nicht selbst erstellte Gutachten anerkennt. In Gegenzug wird aber Euer Stiefvater auf einem unabhängigen Gutachter bestehen, da so sein Pflichtteil höher ausfallen wird.

Schaut bei Immoscout nach vergleichbaren Objekten 3-4 Stück. Berechnet die Schäden die den Wert mindern und macht dem Pflichterben ein Angebot.
Ich würde gleich ein paar Tausender drauflegen da man friedlich viel Geld spart - und das auch hinschreiben.

Denn annehmen muss der weder das, noch das von der Bank oder sonst was. Erst ein gerichtlich bestellter Gutachter entscheidet.

Oder man hier anfragen was einer kostet https://www.gutachterundsachverstaendige.de/

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