Grundstück teilen vor oder nach Verkauf?

5 Antworten

@hildefeuer hat das schon richtig beschrieben.

Für Dich allein ist der Verkauf in einem Stück die günstigste Lösung.

Aber bei den Käufern fällt für den, der vom 1. Käufer das Teilstück abkauft Grunderwerbsteuer zusätzlich an und der , der aufteilt, muss die Kosten tragen.

Um es insgesamt um günstigsten zu haben, schlage denen vor, Du machst die Aufteilung. Dafür müssen Sie die Kosten zu je 50 % auf den einzelnen Kaufpreis aufschlagen und Dir etwas Geld geben, weil Du bis zur Durchführung so ja etwas warten musst und Laufereit hast.

Beispiel:

Das ganze Grundstück ist 100.000,- Wert. Dr erste kauft von Dir für diesen Preis und hat Kaufkosten von sagen wir 5 % Grd-Erw-St. und ca. 1.430,- Notar.

Dann macht der die Teilung, sagen wir 2.000,- und verkauft für 53.000,- weiter. Der käufer zahlt dann 2.650,- Grunderwerbsteuer und 1.022,- für den Notar.

Also Summe an Steuern 7.650,- und 2.450,- Notar.

Nun die Version Du teilst auf.

Du hast die Aufteilungskosten udn die Lauferei.

Dafür verkaufst Du jedem sein Stück für 52.000,-.

Beide zahlen je 2.600,- GRunderwerbsteuer und 1.022,- für den Notar.

Bedeutet insgesamt werden 2.450,- Euro Grunderwerbsteuer und und 410,- Euro Notar gespart.

Woher ich das weiß: Berufserfahrung

Danke für deine ausführliche Antwort und die anschauliche Beispielrechnung. Du hast recht, für die gesparten Kosten sollte ich die Teilung "auf mich nehmen".

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Es gibt natürlich auch eine Variante:

Käufer des Grundstücks ist eine Bauherrengemeinschaft, bestehend aus diesen beiden Personen.

Beide führen das über in eine Eigentümergemeinschaft und unterteilen das Doppelhaus in 2 Teileigentume.

Eine reale Grundstücksteilung ist dann nicht erforderlich.

Das werde ich auf jeden Fall vorschlagen. So wäre mir das auf jeden Fall lieber. Danke für deine Antwort! :)

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Ja klar wenn der Käufer erst mal das komplette Grundstück kauft, dann teilen lässt und einen Teil weiterveräußert, wird die Grunderwerbsteuer noch einmal fällig für den Teil-Verkauf.

Bei der alternativen Lösung müssen zwar 2 Notarverträge her, dessen Gebühren sich aber nach dem Kaufpreis der Teile richten. Zudem werden meist noch Teilungskosten bei den Behörden fällig und Vermessungskosten und Kosten für Grenzsteine.

Grundstück mit meinem Bruder geerbet. Wie nun aufteilen,...?

Hallo,

mein Bruder und ich haben ein Grundstück geerbt, auf dem 2 Häuser stehen. 1 Haus ist soweit bewohnbar, muss aber mittlerweile ein wenig saniert werden. Das 2. Haus ist aus den 50er Jahren, aber mittlerweile im Grund ein Rohbau. Das Haus wurde in den letzten Jahren innen und außen bis auf die Grundmauern entkernt.

Zu meiner Frage: Mein Bruder möchte in das bewohnbare Haus einziehen, vorher natürlich noch die Sanierung durchführen. Wenn dieses geschehen ist, will er auch das "alte" Haus nach den Plänen unseres verstorbenen Vaters fertigstellen. Ich selbst verzichte auf eine Nutzung oder Anspruch der Häuser oder des Grundstücks, allerdings haben wir uns auf einen Betrag geeinigt, der mir irgendwann mal zur Verfügung stehen soll. Ich will meinem Bruder die finanzielle Freiheit lassen, sein Vorhaben umsetzen zu können. Als Grundvoraussetzung gilt auch dass mein Bruder allein im Grundbuch eingetragen wird. Deshalb die Frage, wie können wir dies umsetzen, so dass auch ich nicht auf unseren ausgemachten finanziellen Betrag verzichten muss, bzw. dieser auch abgesichert ist?

Unsere 1. Idee war, das Grundstück zu teilen, so dass jedes Haus auf einem eigenen Grundstück steht, ich auf das alte Haus einen Grundschuldeintrag an 1. Stelle mit dem ausgemachten Betrag bekomme, so dass auch mein Bruder an erster Stelle, des bewohnbaren Hauses, Kredite vergeben kann, bzw. eine Grundschuld an erster Stelle eintragen lassen kann um somit Kredite zu bekommen. Dies funktioniert leider so nicht, da das Grundstück nicht geteilt werden kann, da die beiden Häuser zu nah aneinander stehen.

Unsere 2. Idee ist jetzt, dass ich an 2. Stelle einen Grundschuldeintrag bekomme, ich aber ein "Vetorecht" bei Grundschuldeintragungen an erster Stelle bekomme, so dass die erste Stelle nicht überzogen wird um meinen Anteil, bzw. den ausgemachten Betrag nicht zu gefährden, für den Fall der Fälle... was auch immer. Allerdings wissen wir nicht, ob sowas machbar ist.

Auch haben wir ausgemacht, dass ich meinen Betrag auf eine bestimmte kommende Zeit nicht in Anspruch nehmen darf, um meinem Bruder Handlungs-Sicherheit für die kommenden Jahre geben zu können.

Weiß hier jemand Rat, was machbar ist?

Grüße, Thomas!

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Wie kann ein Grundschuld gelöscht werden, die vor 50 Jahren bezahlt, aber nie gelöscht wurde und keine Erben zu finden sind?

Ich habe mein Haus verkauft (habe es vor 11 Jahren von meiner Tante geerbt) und nun stellt sich heraus, dass die damals eingetragene Grundschuld (17.000 DM, die der Verkäuferin (alte Frau) zu Absicherung der Zahlung ihres Altenheims dienen sollte, nie gelöscht wurde (Haus wurde 1965 gekauft und die Abzahlung war festgelegt wir 200 DM monatlich bis 1970). Ich weiss, dass meine Tante alles bezahlt hatte, denn sonst hätte die Dame sofort vollstreckt. Ich hatte nach ihrem Tod vor 11 Jahren auch noch einige Überweisungen gefunden (sie hatte in Kartons alles in einem feuchten Keller gelagert, nichts weggeworfen) leider fast nicht mehr leserlich und so verschimmelt, dass man nur mit Handschuhen und Mundschutz versuchen konnte, sehr wichtig Erscheinendes zu retten, wie z. B. Kaufvertrag des Hauses oder einen Plan, die sich in einer Hülle befanden, aber für Monate entlüftet werden mußten. Ich habe das Haus über einen Makler verkauft, der mich natürlich nicht im Vorfeld darauf aufmerksam gemacht hat und uns beide Verkäufer und Käufer voll ins Messer hat laufen lassen. Ich war leider so unbedarft und habe angenommen, es wäre nur ein Formalität, den Eintrag zu löschen. Der Notar hat jetzt recherchiert und es sind keine Erben zu finden. Was ich eigentlich vorher schon angenommen hatte, den ich kann mich als Kind erinnern, dass es hieß, die alte Däme hätte niemanden und der Verkaufspreis und monatliche Zahlung sichere ihr Altenheim. Nun sagt der Notar, dass, wenn es denn unbedingt gelöscht werden sollte, ein Abwesenheitspfleger bestellt würde, der meist ein Anwalt sei und da weiß man nie!!!????. Ich habe hierzu im Internet schon Horrorstories gelesen. Wie z.B. worst case, es wird das Ganze als nicht bezahlt eingestuft und ich habe den Betrag von 17.000 DM eingetragen 1963 mit Zinsen und Zinseszinsen - an wen? - den Staat Bayern? zu zahlen und ich habe kein Geld und kein Haus mehr.!? Der Vorschlag ist hier, nachdem es keine Erben gibt und kein Hahn danach kräht, den Eintrag stehen lassen - sozusagen als einen Schönheitsfehler. Aber der Käufer wird sich da vielleicht nicht einverstanden erklären, zumal er später bei einem Verkauf wieder in der gleichen Situation ist? Muß ich jetzt zwischen Erschießen und Erhängen wählen oder gibt es da andere Möglichkeiten, die allen Teilen gerecht werden könnten, ohne dass einer alles verliert? Besten Danke im voraus.

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Hauskauf und Vermietung an Ehepartner?

Hallo, vorweg: wir haben nächste Woche einen Termin beim Steuerbüro aber uns interessiert jetzt schon die allgemeine Meinung bzw. unsere Chancen.

Wir möchte gerne ein Grundstück in der Nähe kaufen, auf dem ein kleines massives Häuschen steht. Dieses müsste saniert werden (Kosten ca. 20k), ist dann aber ganz normal bewohnbar (knapp 50qm).

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