Grundstück abischern aber wie?

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Opa: Du beabsichtigst, zur Vereitelung etwaiger Erbansprüche deiner Geschwister die Immobilie mit Eigentümer-Brief-Grundschulden bis zur "Halskrause" zu belasten. Beantragen die Erben zur Aufhebung der Erbengemeinschaft die zwangsweise Versteigerung der Immobilie, müssten die schuldrechtlichen Ansprüche nachgewiesen werden.

Merke: Für eine Forderung, die nach der schuldrechtlichen Abrede nicht gesichert ist, darf der Gläubiger die Grundschuld nicht geltend machen. Welchen Beweis willst du für die den Eigentümergrundschulden zugrundeliegenden (Fremd)- Forderungen führen?

Wenns nicht anders geht müsste ich tatsächlich einen Kredit damit absichern, besser als die ohnehin schon vor Jahren befriedigten Erben nochmal füttern zu müssen. Fraglich bleibt ob die Erben überhaupt an ein belastetes Grundstück herangehen würden? Das kostet ja wieder viel Geld und der Erfolg wäre fraglich, u.U. landen die Erben an 2. Rangstellen im Grundbuch, direkt bringen würds denen nichts. Daher frage ich ja.. Zumindest ist der Sachverhalt schon mal verstanden worden! Gruss Opa

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Warum so umständlich? Zu Lebzeiten kann doch der Opa alles verschenken was er will und damit gehört es auch nicht mehr zur späteren Erbmasse. Nur für den Fall, dass der Opa später bedürftig wird, kann es zu der Situation kommen, dass die Schenkung rückabgewickelt werden muß - das bedeutet aber in der Regel, dass der Begünstigte zu Zahlungen gegenüber dem Sozialamt verpflichtet wird.

Bei Deinem Konstrukt mit den Grundschuldbriefen hast Du das Problem, dass diese ja zur Erbmasse gehören und damit auch bei der Enterbung von einigen Erbberechtigten zumindest der Pflichtteilsanspruchbesteht.

Ich bekomme von Mutter einen Geldbetrag von dem ein Haus gekauft wird, also ein Geschenk. 10 Jahre lang hätten meine Geschwister Zugriff wegen Erbe, dann wäre das Haus zu 2/3 weg. Das will ich nicht, bitte um Verständnis. Mir gehts darum wie man ein Grundstück absichert. Wenn alle Stricke reissen nehme ich einen Kredit auf und dann ist eine Bank an 1. Stelle mit voller Summe drin. Wenn jemand weiss wie man das einfacher machen könnte, schonmal danke. Gruss Willy

Moin Ihr versteht noch nicht worum es geht. Meine Mutter schenkt mir einen Geldbetrag von dem ein Haus gekauft wird. Ich werde Eigentümer. Stirbt meine Mutter binnen 10 Jahren erben meine Geschwister mit, ein Zwei Drittel das Hauses ginge flöten, bzw. ich müsste es belasten und auszahlen. Das muss unterbunden werden. Daher will ich die Kiste schon vorher voll belasten. Selbst wenn meine Mutter bedürftig werden sollte hätte niemand Zugriff auf das Haus, weils ihr halt nicht gehört sondern mir und dazu hätte ich die Grundschuldbriefe bis dahin schon anderweitig abgetreten.. Es ist kompliziert, sonst hätte ich mich hier nicht angemeldet und mich einfach blind auf die Ideen des Notars verlassen. Ein anderes Konstrukt wäre das meine Mutter selbst kauft und das Grundbuch belastet und mir die Briefe abtritt, dann wäre sie Eigentümerin eines voll belasteten Hauses. Egal wie, mir gehts darum: Können Grundschuldbriefe im Erbfall kraftlos erklärt werden? Muss ich die Briefe tatsächlich als Sicherheit für einen Kredit weiterreichen oder gehts auch so? Wer eine bessere Idee hat das ich das Haus langfristiug ALLEIN haben darf ohne das andere Zugriff darauf erhalten dann bedanke ich mich schon mal im Voraus. Gruss Opa

Wieso glaubst Du, dass die Schenkung zur Erbmasse gezählt wird? Das müßte dann schon explizit so beim Notar oder in einem Testament verfügt werden. Die 10-Jahresfrist ist nur bei der Berechnung der Erbschaftssteuer von Bedeutung oder wenn der Schenker innerhalb dieser Frist verarmt und auf Kosten der Allgemeinheit versorgt werden muß.

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