Grundsicherung und Prozeßkostenhilfe

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Ganz schnell zum Amtsgericht udn erstmal den Beratungsschein holen.

Wenn es nur eine kleine LV ist, wird man die nicht auflösen müssen, denke ich.

Hallo, ich war gerade mit meinem Sohn beim Ag und wollte den Beratungsschein beantragen.

Dieser wurde mir jedoch vetwehrt, mit der Anmerkung, dass ja eine Lebensversicherung exitiert und diese erst einmal einzusetzen(zu verwerten)ist.

Daraus müßte dann auch ein Anwalt für eine Beratung bezahlt werden.

Das könnte zeitlich knapp werden. Wie wfwbinder schon sagte, sollte jetzt erst mal der Beratungsschein geholt werden. Dann kann der Anwalt schon klar sagen wie die Rechtslage ist. Es muss dann gar nicht zu einem Prozess kommen! Meines Wissens beträgt das Schonvermögen bei der GruSi nur 1600,- Euro. Liegt die Lebensversicherung darüber muss das Geld daraus verwertet werden.

Welche Angaben sind beim Antrag auf Prozesskostenhilfe erforderlich?

Mein Mann und ich leben getrennt, wir haben aber beide keinen Anwalt eingeschaltet , weil wir bisher beide keine Scheidung wollten. Insofern wurde er auch nie zum Unterhalt verpflichtet, da er sowieso nur eine Mini-Rente erhält, zwar ein eigenes Haus, aber extrem viele Schulden hat, und darum das Haus wahrscheinlich auch über kurz oder lang verlieren wird.

Nun will mich das Jobcenter aber zwangsverrenten. Ich hatte schon Widerspruch eingereicht und diesbezüglich einen Anwalt eingeschaltet, der 5 Minuten mit mir sprach und mir dann Papiere, u.a. Prozesskostenhilfeantrag nach Hause schickte. Mit dem Ausfüllen habe ich einige Schwierigkeiten. Der Anwalt hat mir darüber keine Auskünfte gegeben.

Da steht, dass man auch über den getrennt lebenden, aber "unterhaltsverpflichteten" Partner Angaben machen muss. Er ist nie zum Unterhalt verpflichtet worden, da ich keinen Anwalt eingeschaltet hatte, er aber sowieso kein Geld hat. Ich habe also alles komplett durchgestrichen, was ihn betrifft, bin mir aber jetzt nicht sicher, ob das richtig war und das Sozialgericht nicht doch im Nachhinein Angaben über ihn und seine Besitzverhältnisse verlangt. Dann weiß ich nicht, was ich unter "sonstige Zahlungsverpflichtungen" eintragen soll. Gehören da auch kleine Ratenzahlungen rein, die in einigen Monaten erledigt sind?

Ich weiß nicht mal, ob die PKH wirklich alle Kosten, also auch meine Anwaltskosten, kpl. abdeckt, auch wenn man den Prozess verliert, ob die Prozesskostenhilfe überhaupt zum Tragen kommt, weil das Sozialgericht in einer eventuellen Klage keinen Aussicht auf Erfolg sieht. Das und vieles Kleingedruckte in den Hinweisen zwecks Ausfüllung hat mir Angst gemacht, darum habe ich dem Anwalt abgesagt und wollte die Rente beantragen. Aber auch da zweifle ich inzwischen schon wieder.

Ich fühle mich in nichts ausreichend informiert, weder von den Ämtern noch vom Anwalt, weiß nicht, ob ich jetzt nicht doch gegen meinen abgelehnten Widerspruch beim Sozialamt klagen oder es besser lassen soll, weil ich sowieso nur Zeit schinden würde und in 1/2 Jahr das gleiche Problem hätte und ob ich den bereits von mir abgelehnten Anwalt wieder einschalten sollte oder nicht (ich trau mich gar nicht, den nochmal anzusprechen).

Wer kann mir einen Rat geben?

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